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Taif

Taif (arabisch: الطائف‎ at-Tā'if, DMG aṭ-Ṭāʾif) ist eine Stadt im westlichen Saudi-Arabien mit 521.273 Einwohnern (2004).

Die Stadt liegt im Hedschas, 70 Kilometer südöstlich von Mekka. Durch das günstige Klima ist die Region ein Zentrum der Landwirtschaft für Obst, Gemüse und Getreide.

Seit dem Aufstieg von Mekka als muslimisches Heiligtum steht Taif in dessen Schatten und ist von den dortigen Herrschern abhängig. Wegen des angenehmen Klimas war Taif aber auch Residenz für die in Mekka regierenden Großscherifen der Haschemiten.

1924 wurde die Stadt von den Saudis erobert. In Taif wurde 1934 der Frieden mit dem Jemen nach dem Asir-Krieg geschlossen. Außerdem fanden hier 1989 die Verhandlungen über die Beendigung des Libanonkrieges statt, das Abkommen von Taif vereinbarte Konfessionelle Parität für den Libanon.

In vorislamischer Zeit war Taif Standort eines Heiligtums der Göttin Allāt.

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