| Der korrekte Titel dieses Artikels lautet „taktile Wahrnehmung“. Diese Schreibweise ist aufgrund technischer Einschränkungen nicht möglich. |
Als taktile Wahrnehmung (auch Oberflächensensibilität) bezeichnet man eine Komponente der haptischen Wahrnehmung von Lebewesen, durch die das Erkennen von Druck, Berührung und Vibrationen auf der Haut ermöglicht wird. Man bezeichnet diese Komponente der haptischen Wahrnehmung auch als Feinwahrnehmung oder epikritische Sensibilität. Die Oberflächensensibilität wird auch als Tastsinn bezeichnet, wobei unter diesen Begriff oft auch Temperatur- und Schmerzwahrnehmung eingeordnet werden.
Eng verwandt ist die vestibuläre Wahrnehmung, mit der Lageveränderungen und Lagewechsel bzw. Rotationen wahrgenommen werden können, und die Tiefensensibilität (Propriozeption).
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Die taktile Wahrnehmung wird durch Rezeptoren in der Haut, die so genannten Merkel-Zellen sowie die Ruffini-, Meissner-Körperchen- und Vater-Pacini-Körperchen ermöglicht.
Die Taktile Wahrnehmung kann aufgrund von Schäden der Nerven, der Leitungsbahnen im Zentralnervensystem oder mangelnder sensorische Integration gestört sein. Dabei kann eine gesteigerte (Hyperästhesie), verminderte (Hypästhesie), fehlende (Anästhesie) oder gestörte (Parästhesie) Wahrnehmung auftreten.
Die sechs Sinne: Geruchssinn | Gesichtssinn | Hörsinn | Tastsinn: Oberflächensensibilität - Schmerz - Thermozeption | Tiefensensibilität | Geschmackssinn
Weitere: Gleichgewichtssinn | Zeitsinn | Magnetsinn