Technisches Zeichnen ist die Disziplin zur Erstellung normgerechter, technischer Zeichnungen durch Bauzeichner, Technische Zeichner, Konstrukteure, Designer oder ähnliche Berufsgruppen.
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Die Anfänge des heutigen, technischen Zeichnens wurden im 15. Jahrhundert nach Christus u. a. durch Leonardo da Vinci gelegt, wobei viele der geometrischen Grundlagen von berühmten Mathematikern wie Pythagoras von Samos oder Euklid von Alexandria bereits vor der Geburt Christi entdeckt und erforscht wurden.
Die Disziplin des technischen Zeichnens hat sich also über Jahrhunderte hinweg zu einer modernen Technik entwickelt, die einer richtiggehenden Evolution unterliegt.
Beim klassischen, technischen Zeichnen am Zeichenbrett kommen früher wie noch heute verschiedenste Zeichenwerkzeuge wie z. B. Reißzeug, Zirkelbesteck, mechanische Druckbleistifte, Radierer, Glasfaserradierer, Schriftschablonen oder auch Tuschestifte zum Einsatz.
Bis in das erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts wurde mit Bleistift und Tusche auf Transparentpapier gezeichnet. Dieses wurde dazu mit Hilfe von Reißzwecken oder Kreppklebeband auf ein Reißbrett (Zeichenbrett) gespannt. Mit der Einführung modernerer Paustechniken, wie z.B. dem Lichtpausverfahren, wurde das Transparentpapier mehr und mehr durch transparente Zeichenfolie ersetzt.
Als Hilfsmittel zum exakten Zeichnen dienten zunächst Zeichendreiecke (Geometriedreiecke) und Lineale, später fast ausschließlich Zeichenmaschinen. Für geometrische Konstruktionen und Kreisdarstellung wurden Zirkel verwendet.
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Lineale und Rechte Winkel |
In den vergangenen 15 bis 20 Jahren hat das klassische, technische Zeichnen stark an Bedeutung verloren. Unternehmen wie z. B. Rotring waren einst auf den speziellen Bedarf beim klassischen, technischen Zeichnen ausgerichtet und sind heute nur noch Teil eines großen Mischkonzerns, der einen veränderten Markt mit Büromaterial versorgt.
Ab Mitte der 60er Jahre begann ein allmählicher Wechsel auf die mehr und mehr zur Verfügung stehende Computer-Technik, geeignete CAD-Programme und Plotter. Zunächst wurden Programme zur 2D-Darstellung entwickelt, die vorerst nur die Darstellung verschiedener Ansichten erlaubten. Damit wurde anfänglich lediglich das Medium Papier bzw. Tusche durch digitale Speicherung ersetzt.
Die Konstruktionsmethodik der digitalen Zeichnungen glich anfangs noch sehr der Methodik am Zeichenbrett, Zeichnungen konnten jedoch wesentlich schneller geändert und reproduziert werden. Auch die erneute Verwendung von Teilen der Zeichnungen wurde durch Kopiermethoden wie Copy & Paste wesentlich erleichtert und selbst ganze Zeichnungen konnten von nun an einfach am Computer vervielfältigt werden. Das moderne, technische Zeichnen spielt sich seither vorwiegend vor Computermonitoren ab.
Eine neue, veränderte Art des Technischen Zeichnens ermöglichten dann nach und nach die ab Mitte der 80er Jahre aufkommenden Programme zur 3D-Darstellung. Es wird keine Zeichnung im klassischen Sinne erstellt, sondern ein 3D-Modell des Objektes modelliert. Heutige Programme können Ansichten in beliebigen Schnittwinkel und beliebiger Projektion komplett von diesen 3D-Modellen ableiten und in digitale Technische Zeichnungen umwandeln.
Aufgrund des enormen, technischen Wandels in den vergangenen 20 Jahren haben Hard- und Softwareprovider den klassischen Bedarf beim technischen Zeichnen weitgehend verdrängt und vollkommen neue, innovative CAD und CAM Systeme am Markt etabliert.
Heute beherrschen Unternehmen wie Graphisoft (mit ArchiCAD), Autodesk oder PTC (mit AutoCAD oder Pro/ENGINEER) einen großen Teil des derzeitigen Marktes. In der Automobilindustrie zählen Dassault Systems, Catia und Solid Works zu den Standardwerkzeugen der Ingenieure. Viele kleinere CAD Anbieter haben es nie geschafft aus ihren ursprünglichen Nischen herauszutreten und wurden von den Entwicklungen rund um das elektronische, technische Zeichnen regelrecht überholt.
Bis heute ist dieser Markt noch nicht wieder zur Ruhe gekommen; Weiterentwicklung in diesem Segment werden heute vorwiegend von der Welt des Internets geprägt.
Moderne Konstrukteure und technische Zeichner erwarten von ihren späteren Komponentenlieferanten für Maschinenelemente, Baugruppen und Subsysteme heute die Verfügbarkeit weitgehend fertiger, technischer Zeichnungen dieser Elemente in den verschiedensten CAD Formaten.
Unternehmen wie CADENAS kooperieren mit Softwareunternehmen und Komponentenlieferanten gleichermaßen um Onlinesysteme wie den Partserver kommerziell voranzutreiben und damit dauerhaft am Markt zu etablieren.
Der Nischenanbieter DAKO aus Jena setzt auf ein natives Datenformat und entwickeln unter dem Namen WorldCAT® neue CAD Produkte auf der Basis eines eigenen CAD Modellierkernels. Man integriert dabei zahlreiche Schnittstellen zu anderen CAD Formaten und ermöglicht zusätzlich die Verknüpfung mit modernen, elektronischen Produktkatalogen auf Speichermedien wie CDs oder DVDs oder auch für das Internet.
Der Begriff Multimedia hat damit auch in den Bereich des technischen Zeichnens Einzug gehalten und zahlreiche englische Schlagworte wie web2CAD, Parametrie und Design oder auch die Abkürzungen für CAD Datenformate wie 2D, 3D, DXF, DWG, STEP, IGES oder auch die skalierbare Darstellung von technischen Zeichnungen im Browser mittels SVG stehen sinnbildlich für die neue Welt des technischen Zeichnens.
Eine wesentliche Rolle beim technischen Zeichnen spielen Normen wie DIN oder ISO.
Verschiedene Linienarten haben im technischen Zeichnen verschiedene Bedeutungen. DIN 15 definiert deren genaue Bezeichnung und Verwendung.
| Linienart | Linienbreite in mm | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Breite Volllinie, breite Strichpunktlinie | 0,25 | 0,35 | 0,5 | 0,7 | 1 |
| Schmale Volllinie, Zickzack- oder Freihandlinie, schmale Strichlinie,
schmale Strichpunkt- und Strich-Zweipunktlinie |
0,13 | 0,18 | 0,25 | 0,35 | 0,5 |
Die zu verwendenten Linienbreiten richten sich nach obiger Tabelle, wobei bei Beschriftung nach DIN 6776 Teil 1 eine dritte Linienbreite zwischen breiten und schmalen Linien verwendet werden kann. Dabei gilt dann folgende Tabelle, wobei die mittlere Linienbreite für Schrift, grafische Symbole und unsichtbare Kanten verwendet wird.
| Liniengruppe | Bevorzugt für Blattformat | Linienbreite in mm | ||
|---|---|---|---|---|
| 0,5 | A2 und kleiner | 0,25 | 0,35 | 0,5 |
| 0,7 | A1 und A0 | 0,35 | 0,5 | 0,7 |
Entsprechend bieten die verschiedenen Hersteller von Zeichenbedarf Tuschestifte in verschiedenen Linienbreiten an.
Man unterscheidet im technischen Zeichnen grundsätzlich zwischen folgenden Ansichten:
Die genannten Hauptansichten beziehen sich auf die europäische Darstellungsvariante, wobei das darzustellende Objekt in der Regel in diesen drei Ansichten gezeichnet wird und Nebenansichten nur dann zur Anwendung kommen, wenn die darzustellende Geometrie so komplex ist, dass diese nicht komplett anhand der Hauptansichten beschrieben werden kann.
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Darzustellender Körper im Projektionsquader |
In der europäischen Darstellungsvariante der Ansichtenprojektion findet sich die Seitenansicht von links rechts neben der Vorderansicht, in der amerikanischen Darstellung entsprechend auf der linken Seite der Vorderansicht.
Zur Unterscheidung wird daher nach DIN 6 ein Symbol für die Projektionsebene im Zeichnungskopf integriert.
Bei Detail- und Zusammenbauzeichnungen ist die schematische Darstellung von Ausschnitten (Schnittdarstellung) im Teilschnitt, Halbschnitt oder Vollschnitt weit verbreitet, wobei es auch hier spezielle Regeln zu beachten gilt.
Zur Hervorhebung von Schnittgrenzen sind z. B. bei Ausschnitten Freihandlinien zu verwenden und der Schnittverlauf ist in einer ungeschnittenen Ansicht mit Pfeilen zu kennzeichnen, die die Blickrichtung des Schnittes definieren. Bei Veränderung des Schnittverlaufes innerhalb einer Zeichnung muss z. B. ein abknickender Schnittverlauf in einer Ansicht entsprechend gekennzeichnet werden.
Es können auch Schnitte in verschiedenen Richtungen innerhalb einer Zeichnung dargestellt werden. Im abgebildeten Beispiel wäre z. B. eine Darstellung von zwei Halbschnitten möglich, wobei die zweite Schnittachse dann um 90° gedreht gewählt werden könnte und der Verlauf B - B durch einen entsprechenden, rechten Winkel im Zentrum der kreisförmigen Ansicht sowie ein um 90° gedrehtes B gekennzeichnet würde. Die Schnittansicht würde dann in der oberen Hälfte den einen und in der unteren Hälfte den anderen Schnitt zeigen.
Der Abstand der Schraffurlinien ist der Größe und dem Maßstab der Zeichnung anzupassen.
Gegenläufige Schraffuren mit verschiedenen Linienabständen werden im technischen Zeichnen nicht nur zur Unterscheidung verschiedener Bauteile, sondern teilweise auch zur Darstellung unterschiedlicher Materialien verwendet. Details hierzu regelt DIN 201.
Auch bei der Bemaßung und Beschriftung von technischen Zeichnungen spielen Normen eine wesentliche Rolle.
DIN 406 legt die allgemeinen Grundlagen für Maßeintragungen in technischen Zeichnungen und anderen technischen Unterlagen fest. Die sogenannten Allgemeintoleranzen werden im Zeichnungskopf der technischen Zeichnung global für das gesamte, in der Zeichnung dargestellte Bauteil definiert.
Die dargestellte Geometrie wird durch die Bemaßung quantifiziert. Es werden auch andere Informationen bemaßt, z.B. Toleranzen oder Oberflächeneigenschaften.
Eine vollständige Darstellung aller gültigen Normen für das technische Zeichnen ist an dieser Stelle nicht gedacht. Vielmehr sollen hier die wesentlichsten Normen gelistet werden, die beim technischen Zeichnen Anwendung finden. Für weitere Details sei auf spezielle Literatur zum Thema verwiesen. Spezielle Normen für Bauzeichnungen sind im Abschnitt Normen des entsprechenden Artikels gelistet.
| Norm | Inhalt | Beschreibung |
|---|---|---|
| DIN 5 | Isometrische und dimetrische Darstellung | Verwendung im technischen Zeichnen (ersetzt durch DIN ISO 5456-3) |
| DIN 6 | Ansichten und Schnitte | Darstellung im technischen Zeichnen (ersetzt durch DIN ISO 128) |
| DIN 15 | Linienarten | Verwendung von Volllinie, Freihand- und Zickzacklinie, Strichpunktlinie (Achse), Strich-Zweipunktlinie, etc. im technischen Zeichnen (ersetzt durch DIN ISO 128-20 bzw. DIN ISO 128-24) |
| DIN 30 | Vereinfachte Darstellungen | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN 199 Teil 1 | Technischen Produktdokumentation | Benennungen und Definitionen für CAD-Modelle, technische Zeichnungen und Stücklisten für die technische Produktdokumentation im Bereich der mechanischen Technik. |
| DIN 201 | Schraffuren und Farben | Verwendung im technischen Zeichnen (ersetzt durch DIN ISO 128-50) |
| DIN 406 | Maßeintragungen, Toleranzkurzzeichen, etc. | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN 919 | Technische Zeichnungen, Holzverarbeitung | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN 1356 | Darstellung von Linien und Schraffuren in Bauzeichnungen | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN 2429 | Symbole für Rohrleitungen | Zu verwenden beim technischen Zeichnen von Rohrleitungen |
| DIN 2481 | Symbole für Wärmekraftanlagen | Zu verwenden beim technischen Zeichnen von Schaltplänen |
| DIN 6771 | Zeichenblattformate | Einteilung und Beschriftung beim technischen Zeichnen ((Teil 6 entspricht früherer DIN 823), August 1999 erneut ersetzt durch DIN EN ISO 5457, Papierformat) |
| DIN 6775 | Prüfnorm für Tuschefüller, Zeichen- und Schriftschablonen (ersetzt durch ISO 9175) | |
| DIN 6776 Teil 1 | ISO-Normschrift | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN 7154 | Passungssystem Einheitsbohrung | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN 7155 | Passungssystem Einheitswelle | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN 7157 | Passungsauswahl im System Einheitsbohrung | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN 7182 | Grundbegriffe von Toleranzen und Passungen | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN 24300 | Schaltsymbole für Ölhydraulik und Pneumatik | Technisches Zeichnen von hydraulischen und pneumatischen Schaltplänen Vergleiche: Liste der Schaltzeichen (Fluidtechnik) |
| DIN 40900 | Elektro-Schaltzeichen | Technisches Zeichnen von elektrischen Schaltplänen Vergleiche: Liste der Schaltzeichen (Elektrik/Elektronik) |
| Norm | Inhalt | Beschreibung |
|---|---|---|
| ISO 9175 | Prüfnorm für Tuschefüller, Zeichen- und Schriftschablonen |
| Norm | Inhalt | Beschreibung |
|---|---|---|
| DIN ISO 128 | Technische Zeichnungen | Allgemeine Grundlagen der Darstellung |
| DIN ISO 286 | Passungen | ISO Toleranzsystem für Passungen |
| DIN ISO 1219 Teil 2 | Fluidtechnische Schaltpläne | Vorgaben zur Erstellung |
| DIN ISO 1302 | Oberflächenbeschaffenheiten | Angaben beim technischen Zeichnen |
| DIN ISO 2162 | Federn | Darstellung im technischen Zeichnen |
| DIN ISO 2768 Teil 1 | Allgemeintoleranzen für Längen und Winkelmaße | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN ISO 2768 Teil 2 | Allgemeintoleranzen für Form und Lage | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN ISO 5455 | Maßstäbe | Verwendung im technischen Zeichnen |
| DIN ISO 6410 | Gewinde | Darstellung im technischen Zeichnen |
| Norm | Inhalt | Beschreibung |
|---|---|---|
| DIN EN ISO 5457 | Blattgrößen | Verwendung im technischen Zeichnen (ersetzt DIN 6771) |
Passungen, Passfedern und Nuten, Schrauben, Federn und andere Verbindungselemente, deren Abmessungen, Form- und Lagetoleranzen, Maß- und Toleranzeintragungen, Rauhheit von Oberflächen, Strichstärken, Blattgrößen, Schriftfelder und weitere Angaben im Zeichnungskopf, hydraulische, pneumatische, elektrische und elektronische Schaltzeichen, Stücklisten und viele weitere Regeln des technischen Zeichnens werden im Bestseller für den technischen Zeichner, "Hoischen Technisches Zeichnen" fachmännisch und ausführlich erklärt.
Neben Ansichten und Schnitten aus verschiedenen Perspektiven (wie z. B. der Kavaliersperspektive, einer speziellen axonometrischen, dimetrischen Projektion oder der Fluchtpunktperspektive,) spielen im technischen Zeichnen auch verschiedene Projektionen (z. B. die Zweitafelprojektion) eine wichtige Rolle. Je nach Projektion kommen unterschiedliche Koordinatensysteme zum Einsatz.
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Projektion auf Fläche |
Ein ausgeprägtes, räumliches Vorstellungsvermögen ist eine unbedingte Voraussetzungen im technischen Zeichnen, da dieses Vermögen sowohl zur Erstellung perspektivischer Zeichnungen, als auch beim sogenannten Zeichnungslesen zur richtigen Interpretation von Zeichnungen und Skizzen benötigt wird.
Auch geometrische Grundkonstruktionen und insbesondere die Ebene Geometrie des Kreises wie beispielsweise Tangente und Sekante, Innkreis und Umkreis, der Goldene Schnitt, die Quadratur des Kreises oder auch die Konstruktion von regelmäßigen und unregelmäßigen Vielecken gehören zu den Grundvoraussetzungen des technischen Zeichnens. Sowohl der Satz des Pythagoras als auch Teile aus Euklids Elementen finden dabei im technischen Zeichnen bis heute ihre Anwendung.
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Konstruktion eines regelmäßigen Fünfecks |
Konstruktion der Evolvente eines Kreises |
Durchdringungen und damit der Kurvenverlauf an den Kanten der sich durchdringenden Körper spielen beispielsweise bei der Darstellung sich kreuzender oder in schräge Flächen eindrigender Bohrungen eine wesentliche Rolle.
Zur bildlichen Darstellung der Evolventenverzahnung eines Zahnrades (Getriebelehre) ist das Wissen um die Evolventenkonstruktion erforderlich, da über die Evolvente der Verlauf der Zahnflanken festlegt wird.
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Abwicklung eines Zylinders |
Abb.: 5: Blechabwicklung |
Abgewickelter Kegelstumpf |
Spezielle Darstellungen wie Kegel-, Kugel-, Pyramiden- und Polyederschnitte, sowie Durchdringungen verschiedenster Körper wie auch Abwicklungen von Mantelflächen (z. B. für Blechzuschnitte) spielen im technischen Zeichnen eine wichtige Rolle.
Im Maschinen- und Anlagenbau wie auch im speziellen Werkzeugbau wird oftmals ein komplett anderes Zeichenprogramm verwendet, als beispielsweise im Rohrleitungsbau, in der Fluidtechnik (z. B. zum Zeichnen von pneumatischen und hydraulischen Schaltplänen) oder in der Elektro-, Automobil- oder Möbelindustrie.
Das technische Zeichnen stellt je nach Branche recht unterschiedliche Ansprüche an den jeweiligen Zeichner. Der Einsatz branchenspezifischer CAD-Software verschiedenster Hersteller ist einer der wesentlichen Gründe für die Standardisierung von Austauschformaten wie DXF oder STEP.
Weitere Informationen zu branchenspezifischen, mechanischen CAD Anwendungen finden sich im Artikel CAD im Abschnitt 2D- und 3D-Konstruktionsanwendungen.
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