Theo Hotz (* 2. August 1928 in Oberrieden) ist ein Schweizer Architekt. Er hat das Bild vom modernen Bauen in der Schweiz nachhaltig geprägt.
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Theo Hotz eröffnete nach einer Lehre als Bauzeichner 1949 ein eigenes Atelier in Zürich. Nach Partnerschaften mit Fedor Altherr (1950-55) und Max Kollbrunner (1956-65) firmierte er ab 1974 als Aktiegesellschaft.
Hotz wurde mehrfach von der Stadt Zürich mit dem Preis für gute Bauten ausgezeichnet. 1988 erhielt er vom American Institute of Architects den internationalen R.S. Reynolds Memorial Award für das Paketverteilzentrum Mülligen, 1990 gewann er den Europäischen Preis für Industriearchitektur "Constructa-Preis" mit zwei Auszeichnungen. 1998 wurde er mit der Ehrendoktorwürde der ETH ausgezeichnet; 2002 ehrte ihn die ETH mit der umfassenden Ausstellung "Theo Hotz 1949-2002" im ETH-Hauptgebäude.
Hotz war Impulsgeber für die Schweizer Nachkriegsmoderne. Nach der Realisierung der Bezirksschule in [[Wettingen[[ (1954-57) sowie des Hotels Astoria in Luzern (1955-57) gelang ihm auch der internationale Durchbruch mit dem Fernmeldebetriebszentrum in Zürich-Herdern (1972-78). Dieses Bauwerk stellte auch eine neue städtebauliche Torsituation an der Zürcher Stadtgrenze dar. Mit dem Bau des Paketverteilzentrums in Zürich-Mülligen realisierte er mit einem Umbauten Raum von circa 1 Mio Kubikmeter eines der grössten Bauwerke in der Schweiz. Der Neubau der EMPA in St. Gallen (1993-96) wurde ein High-Tech-Gebäude, bei dem die Photovoltaik-Technologie in grossem Umfang zum Einsatz gelangte. Die in nur sieben Monaten erstellte Messehalle 1 der Messe Basel (1998-99) zeigt die Auseinandersetzung von Hotz mit der Verwendung von Systembauteilen. Beachtung fand das im Herbst 2002 fertiggestellte Bürogebäude der Computerfirma "Paninfo" an der Autobahn in Brüttisellen sowie die Zürcher Sihlcity (2007).
Seine bevorzugten Baumaterialien sind Beton und Glas, wobei der ästhetische Eindruck gegenüber der Funktionalität (Klima/Heizung) priorisiert wird.