Toyota

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Toyota (Begriffsklärung).
Toyota Motor Corporation
Unternehmensform AG
Gründung 1937
Unternehmenssitz Toyota, Japan

Unternehmensleitung

Katsuaki Watanabe (CEO)
Fujio Chō (Vorsitz)

Mitarbeiter 285.977 (2006) [1]
Umsatz ¥ 21.036 Mio (2006) [2]
Branche Automobilbau
Website http://www.toyota.de/
Hauptsitz der Toyota Motor Corporation
Hauptsitz der Toyota Motor Corporation
Toyota-Pavillon in Tahara für die Expo 2005
Toyota-Pavillon in Tahara für die Expo 2005

Die japanische Toyota Motor Corporation ist gemessen am Börsenwert (2007) der größte Automobilhersteller der Welt. Das Unternehmen wird im Nikkei 225 gelistet.

Beim PKW-Absatz liegt Toyota weltweit seit 2007 auf dem ersten Platz, noch vor General Motors. 2004 machte Toyota mehr Gewinn als General Motors, DaimlerChrysler und VW zusammen. Toyota hat angekündigt, für das Jahr 2006 mehr als 9,2 Millionen Fahrzeuge zu produzieren. Im Jahre 2005 hat der Konzern einen Umsatz von 191,1 Milliarden US-Dollar erzielt, knapp 3,5 Milliarden Dollar hinter der Nummer 1 General Motors (siehe auch Automobilindustrie). Seit dem Jahr 2001 ist Toyota der weltgrößte Hersteller von Flurförderzeugen (Gabelstapler, Hubwagen, etc.) mit einem stetig steigenden Weltmarktanteil von aktuell (Geschäftsjahr 2004) 24,4 Prozent. Die Toyota Motor Corporation hat ihren Hauptsitz in der japanischen Stadt Toyota bei Nagoya und wurde 1937 zu einer eigenständigen Firma. Toyota produziert des Weiteren noch viele andere Güter wie z.B. Naturschutzanlagen, Fertighäuser, Boote, elektronische Geräte und Banknetzwerke. Seit 2005 ist Toyota auch Inhaber des zweitgrößten Mobilfunknetzes in Japan. Das Unternehmen zählt inzwischen 706 Tochterunternehmen mit insgesamt rund 265.000 Mitarbeitern (Stand 2005).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Toyota Model AA, das erste Toyota-Automodell
Toyota Model AA, das erste Toyota-Automodell

Die Geschichte Toyotas beginnt 1867 in einer abgelegenen ländlichen Gegend außerhalb von Nagoya (Japan). Hier wird in diesem Jahr Sakichi Toyoda als Sohn des armen Zimmermanns Ikichi Toyoda geboren. Von seinem Vater erlernt er das Handwerk des Zimmermanns und benutzt dieses Wissen schließlich, um hölzerne Spinnmaschinen zu entwerfen und zu bauen. 1894 beginnt er, manuelle Webstühle zu bauen, die billiger sind, aber besser funktionieren als die bestehenden Webstühle. Da es ihn aber stört, dass seine Mutter, seine Großmutter und ihre Freunde immer noch so hart in den Spinnereien und Webereien arbeiten müssen, beginnt er kraftmaschinengetriebene hölzerne Webmaschinen zu entwickeln. Dazu kauft er sich eine gebrauchte Dampfmaschine, und experimentiert damit herum. 1924 erfindet Sakichi daraufhin seine „automatisierte Webmaschine“ (Toyoda Automatic Loom), in der zum ersten Mal ein Prinzip des späteren Toyota-Produktionssystems eingesetzt wird: Jidōka, auch autonome Automation genannt. Diese Webmaschine enthielt einen Mechanismus, der die Maschine automatisch stoppte, falls ein Faden riss. Somit konnten wenige Personen eine große Anzahl Webmaschinen bedienen, und es musste nicht für jede Webmaschine ein Arbeiter abgestellt werden, der nur darauf achtet, ob ein Faden reißt.

Mit dieser Bronzestatue wird Kiichirō Toyoda geehrt
Mit dieser Bronzestatue wird Kiichirō Toyoda geehrt

Als Sakichi Toyoda bemerkte, dass Automobile immer größere Bedeutung gewannen, schickte er seinen Sohn Kiichirō Toyoda 1929 nach England, um die Patentrechte seiner automatisierten Webmaschine an die englische Firma Platt Brothers zu verkaufen, und mit dem Erlös eine Automobilfirma zu gründen. Kiichirō Toyoda handelte 100.000 englische Pfund aus, und benutzte dieses Kapital, um 1930 mit der Gründung der Toyota Motor Corporation zu beginnen. 1934 wurde die erste Maschine produziert, die ab 1935 zur Produktion des ersten Automodells Toyota A1 und des GG Trucks diente. Produktionsstart für das Automodell AA war 1936.

Toyoda (japanisch)
Toyoda (japanisch)
Toyota (japanisch)
Toyota (japanisch)

1937 wurde die Toyota Motor Co. als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen gegründet. Anstelle des Familiennamens Toyoda wurde Toyota gewählt, was dem Gründer die Trennung von Arbeitsleben und Privatleben ermöglichen, und die Aussprache vereinfachen sollte. Durch die Verwendung von Katakana wird der Name nun mit acht Strichen geschrieben. Da die 8 in Japan eine Glückszahl darstellt, ist auch dies ein wichtiger Grund für die Umbenennung gewesen.

Während des Pazifikkrieges diente die LKW-Produktion dem japanischen Militär. Glücklicherweise wurde der Krieg beendet, bevor die geplante Bombardierung der Toyota-Werke stattfinden konnte. Die kommerzielle Produktion begann erneut 1947 mit dem Modell SA.

Toyotas Erfolg auf dem Automarkt wird mehreren Prinzipien zugeschrieben, die zusammen als Toyota-Produktionssystem bezeichnet werden, welches von Taiichi Ōno entwickelt wurde.

Die amerikanische Automobilindustrie unterschätzte die asiatische Konkurrenz bis in die 1960er Jahre. Dies änderte sich jedoch in den Ölkrisen der 1970er, als weltweit die Nachfrage nach kleineren, spritsparenden Autos zunahm, und die japanischen Autofirmen den Bedarf deckten. Die japanischen Firmen hatten mittlerweile auch höhere Qualitätsstandards als die westliche Konkurrenz entwickelt, und konnten die Autos weiterhin preiswert anbieten.

In den 1980er begannen dann europäische und amerikanische Firmen, die Methoden von Toyota und anderen japanischen Automobilfirmen zu übernehmen.

Der Vertrieb von Toyota-Automobilen in Deutschland begann 1970. Im Jahr 2004 betrug der Marktanteil in Deutschland 3,9 Prozent, in Europa 5,0 Prozent, in Japan 44 Prozent und weltweit über 12 Prozent.

Im Jahr 1989 führte Toyota für den amerikanischen und europäischen Markt die Edelmarke Lexus ein, welche sich in kürzester Zeit zur meistverkauften Luxus-Automarke Amerikas entwickelte. Mittlerweile werden die Fahrzeuge auch in Japan selbst angeboten.

Logo

Das Toyota-Logo an der Vorderseite eines Toyota Corolla (US-Modell)
Das Toyota-Logo an der Vorderseite eines Toyota Corolla (US-Modell)

Das Logo der Toyota Motor Corporation besteht aus drei miteinander verbundenen Ellipsen. Entworfen wurde es 1937 vom Firmengründer Kiichirō Toyoda. Die zwei kleinen Ellipsen stellen den Anfangsbuchstaben "T" dar, und sollen das Herz des Autos und das Herz des Kunden symbolisieren. Alle drei Ellipsen zusammen symbolisieren die Firmenphilosophie Toyotas: das Streben nach Kundenzufriedenheit, das Streben nach Innovation sowie die Verbindung von Kreativität und Qualität.

Vertrieb von Toyotas in Deutschland

Der erste offiziell nach Deutschland importierte Toyota war ein Corolla 1211 Coupé, der am 18. Februar 1971 verkauft wurde. Importeur war ein knapp zehnköpfiges Team in einem angemieteten, 70 Quadratmeter großen Firmensitz in Köln – Stolberger Straße, das als erstes Wagen der japanischen Firma nach Deutschland importierte. Bis 1968 hatten sie für die Firma Woodhouse englische Marken wie MG und Morris eingeführt. Am 9. Oktober 1970 trat die Firma „Deutsche TOYOTA-Vertrieb Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ offiziell ins Leben. Vereinzelt fuhren vor 1970 bereits Toyotas auf deutschen Straßen, diese stammten aber allesamt aus den Nachbarländern (Toyota-Belgien seit 1963). Im ersten Jahr 1971 wurden in Deutschland 883 Fahrzeuge der Modelle Corolla und Carina verkauft.

Die Japaner bereiteten ihren Auftritt wegen der deutlich höheren Fahrgeschwindigkeiten auf deutschen Straßen sorgfältig vor. So dauerte es bis zum März 1971, bis die ersten Lastzüge in den Hof des Kölner Fahrzeuglagers in der Dürener Straße einbogen. Hauptverkaufsargumente waren die einfache Bauart mit Starrachse und Blattfedern hinten, und die für damalige Zeiten sehr umfangreiche Serienausstattung. Wenige Monate nach Firmenstart ging es in ein größeres Domizil nach Frechen-Königsdorf. Ende 1972 arbeiteten dort bereits 83 Mitarbeiter für 332 Händler.

Am 26. Juni 1974 ging die Hausbank des Kölner Firmengründers in Konkurs. Im November 1974 übernahm die „Toyota Motor Sales Ltd.“ die Geschäftsanteile der Kölner Firma mit 133 Mitarbeitern und 500 Händlern. An ihrer Spitze stand nun Mitsuo Yamada. 1976 folgte die Umbenennung in „Toyota Deutschland GmbH“. Derzeit beschäftigt die Toyota Deutschland GmbH rund 350 Mitarbeiter in ihrer Vertriebszentrale in Köln. Außerdem ist Toyota in Köln mit den Gesellschaften TLSDE, Toyota Financial Services, der Toyota Informations-Systeme GmbH, der Toyota Kreditbank (TKG) sowie der Toyota Motorsport GmbH vertreten. Insgesamt beschäftigt Toyota in Köln ca. 1.500 Mitarbeiter. Der Marktanteil der Automobilmarke Toyota betrug im Jahr 2005 3,93 %. Am 22. August 2002 wurde das zweimillionste Fahrzeug an eine Kundin übergeben.

Qualität und Kundenzufriedenheit

Toyotas Produkte schnitten bei Pannenstatistiken in den letzten Jahren regelmäßig sehr gut ab. Bei einer im Jahr 2002 durchgeführten Kundenzufriedenheitsstudie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens J. D. Power and Associates belegte Toyota in sechs von sieben Kategorien den ersten Platz. Auch wenn das in der gleichen Umfrage 2004 nur noch in drei Kategorien der Fall war, erreichte Toyota insgesamt zum dritten Mal in Folge den ersten Platz. 2005 erreichte Toyota erneut den ersten Platz und konnte die Gesamtnote sogar noch steigern. So siegte Toyota in allen 5 Kategorien, in denen man angetreten war: bester Kleinwagen war der Toyota Yaris Verso, bester Kompaktwagen der Toyota Corolla, bester Mittelklassewagen der Toyota Avensis (der auch Gesamtsieger wurde), bester Van der Toyota Corolla Verso und der beste Geländewagen war der Toyota RAV4. Bei den Minis siegte der Daihatsu Cuore (Daihatsu gehört zum Toyota-Konzern).

Toyota verwendet das selbst entwickelte Toyota-Produktionssystem, das vor allem aus den Teilen TQM (Total Quality Management), Kanban, Kaizen, TPM (Total Productive Maintenance) und Poka Yoke besteht. Dieses neuartige Produktionskonzept wurde von Toyota unter der Federführung von Taiichi Ōno ab 1950 entwickelt, und wurde später von sämtlichen größeren Autoherstellern übernommen beziehungsweise kopiert. Es bildet heute eine wichtige Grundlage wissenschaftlicher Arbeit, Forschung und Lehre im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre. Im Produktentstehungsprozess nutzt Toyota die Methode Design Review Based on Failure Mode (DRBFM). Die Methode DRBFM ist eine entwicklungsbegleitende Kreativitätsmethode und zugleich auch eine Philosophie zur diskursorientierten Designfindung beziehungsweise Designevaluierung.

Selbst die Chinesen scheinen von der Qualität überzeugt. Die Firma Jinguan („Goldene Krone“) in Sichuan entwickelte zusammen mit Toyota einen Exkursionsbus.

Tetsuo Kitagawa, Toyota-Zentrale: „Der Kunde ist ein Staat. Ob wir da nein sagen können?“ [1]

Siehe auch: Just in time, Toyotismus

Modellgeschichte

Bauzeit Baureihe Anmerkung Bild

Kleinstwagen

seit Juli 2005
Toyota Aygo Baugleich mit Citroën C1 bzw. Peugeot 107

Kleinwagen

1973-1999 Toyota Starlet durch Yaris/Vitz ersetzt
seit 1999 Toyota Yaris In Japan als Toyota Vitz verkauft; Stufenheckversion als Toyota Belta
1999-2005 Toyota Yaris Verso

Kompaktklasse

1967-2007 Toyota Corolla Als Schrägheck 2007 durch den Auris abgelöst. In Japan als Stufenheck Corolla Axis, Kombi Corolla Fielder und Kompaktvan Corolla Spacio weiter erhältlich.
ab 2007 Toyota Auris Nachfolger des Corolla; Parallel zum Auris wird in Japan eine bessere Version als Toyota Blade angeboten
seit 2002 Toyota Corolla Verso Ende der 90er nur für Japan als Corolla Spacio. Seit April 2004 Nachfolger aus türkischem Toyota-Werk
seit 1997 Toyota Prius seit 2004 Prius 2

Mittelklasse

1970-1998 Toyota Carina durch Avensis ersetzt
seit 1998 Toyota Avensis seit 2003 Avensis 2 und seit Juni 2006 optische Überarbeitung
seit 2001 Toyota Avensis Verso 2004 optische Neugestaltung. Verkauf in Deutschland 2005 eingestellt. Somit nur noch im Ausland bestellbar. Alternativ Toyota Ipsum genannt.

Obere Mittelklasse

1982-2006 Toyota Camry 2007 Toyota Camry 2 wird in den USA eingeführt. In Deutschland eingestellt.

Coupés

1996-1999 Toyota Paseo
1971-2005 Toyota Celica in den USA durch Scion tC ersetzt

Sportwagen & Roadster

1967-1970 Toyota 2000 GT in geringer Stückzahl verkaufter Sportwagen.
1984-2005 Toyota MR2 In Japan ab 1999 als Toyota MR-S verkauft
1986-2001 Toyota Supra

Geländewagen, SUVs und Pickups

seit 1984 Toyota 4-Runner hauptsächlich in den USA verkauft.
seit 1950 Toyota Land Cruiser Geländewagen; auch als Toyota Prado in manchen Märkten vertrieben; in Brasilien als Toyota Bandeirante
seit 1935 Toyota Hilux 1935-1981 Toyota G1. Seit 1981 unter dem Namen Hilux
seit 1994 Toyota RAV4

Vans

1996-2001 Toyota Picnic Alternativ Toyota Ipsum genannt. Nachfolger ist der Toyota Avensis Verso.
seit 1990 Toyota Previa In Japan als Toyota Estima verkauft.

Transporter und Lieferwagen

seit 1967 Toyota Hiace
1972-1996 Toyota LiteAce
seit 1959 Toyota Dyna In Japan als Toyoace vermarktet, seit 2000 auch baugleich mit Hino Dutro

Nicht in Mitteleuropa verkaufte Modelle

seit 2001 Toyota Allion Nur in Japan angebotene Stufenhecklimousine der unteren Mittelklasse, Nachfolger des Toyota Carina; eckige Schwester des Toyota Premio
seit 2002 Toyota Alphard nur in Japan
1998-2006 Toyota Altezza In Europa und den USA als Lexus IS. Inzwischen wird die Marke Lexus auch in Japan verwendet.
1993-2005 Toyota Aristo Der Lexus GS wurde in Japan als Toyota Aristo verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus dort auch verwendet.
seit 1995 Toyota Avalon nur USA/Asien. Modellwechsel 2000 und 2005
seit 2000 Toyota bB nur in Japan; erste Generation in den USA als Scion xB angeboten
seit 2001 Toyota Brevis nur in Japan; mit geringen Unterschieden auch als Toyota Progres angeboten
seit 1992 Toyota Caldina Vertrieb nur in Japan
1998-2006 Toyota Celsior Der Lexus LS wurde in Japan als Toyota Celsior verkauft. Inzwischen wurde die Marke Lexus auch dort eingeführt.
seit 1967 Toyota Century Oberklassen-Limousine; Vertrieb in Japan und einigen asiatischen Ländern
Toyota Corona in Europa als Carina E/Avensis verkauft
1973-1992 Toyota Cressida Nur in Japan. Auch als Toyota Mark II, Toyota Chaser und Toyota Cresta mit geringen Modifikationen vertrieben
1953 bis heute Toyota Crown Breite Modellreihe, aktuell in Japan als Crown Athlete Series, Crown Estate, Crown Sedan, Crown Majesta, Crown Royal Series und Crown Comfort erhältlich
1991-1999 Toyota Cynos kein Vertrieb in Deutschland. Nahezu baugleich mit Paseo
2000-2005 Toyota Echo Verkauf ausschließlich in Nordamerika, baugleich mit dem Toyota Platz
ab 1997 Toyota Harrier Der Lexus RX wurde in Japan und Singapur als Toyota Harrier verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus dort auch verwendet, trotzdem gibt es noch den Toyota Harrier.
seit 2001 Toyota Highlander kein Vertrieb in Deutschland. Nur in Australien, Japan und den USA.
seit 2004 Toyota Isis Nur in Japan angebotener Van
2002-2007 Toyota Ist Nur in Japan; in den USA als Scion xA verkauft
1997-2004 Toyota Kijang Nur Asien und Südafrika. AUV (Asian Utility Vehicle), erhältlich als Pick-up und Minibus. Ursprünglich ein Nachbau des Toyota Hilux, wurde von Toyota Indonesien gebaut. Zwischen 1998 und 2004 auch als Toyota Tamaraw auf den Philippinen verkauft. Varianten des Minibus sind FX (Hecktüren) und Revo (Heckklappe).  
1991-1993 Toyota Lexcen Nur in Australien erhältlich; es handelte sich um einen zeitgenössischen Holden Commodore mit Toyota-Emblemen. (Abb. ähnlich)
seit 2004 Toyota Mark X nur in Japan. In China als Toyota Reiz
seit 2002 Toyota Matrix kein Vertrieb in Deutschland
1995-2002 Toyota Mega Cruiser Geländewagen, nur in Japan  
ab 2001 Toyota Noah Van, nur in Japan; auch Toyota Voxy genannt  
ab 2005 Toyota Passo Umbenannter Daihatsu Sirion
ab 2004 Toyota Porte Minivan; nur in Japan
ab 2005 Toyota Ractis Minivan; nur in Japan
ab 1997 Toyota Raum Kompaktvan; nur in Japan
ab 2005 Toyota Rush Nur in Japan; Umbenannter Daihatsu Terios
frühe 1990er Toyota Sera nur Rechtslenkermodell
ab 2003 Toyota Sienta Minivan
1991-2005 Toyota Soarer Der Lexus SC wurde in Japan als Toyota Soarer verkauft. Inzwischen wird die Marke Lexus dort auch verwendet.
seit 1998 Toyota Solara nur USA
1983-1987 Toyota Sprinter Trueno Ähnlich Toyota Corolla
ab 2002 Toyota Succeed Van; nur Japan; als Lieferwagen als Toyota Probox vertrieben  
Toyota Tacoma
1978-1999 Toyota Tercel
seit 1998 Toyota Tundra
1982-2003 Toyota Vista Nur in Japan; Bis 1998 Version des Toyota Camry; Basis für den ersten Lexus ES 250 (1989-2001)
1991-2006 Toyota Windom In Japan auf Basis des Toyota Camry angebotenes Modell, das nun auch dort durch den Lexus ES abgelöst ist.
ab 2003 Toyota Wish In Asien vertriebener siebensitziger Van.

Produktionsstandorte und Vertrieb

Toyotahändler in den USA
Toyotahändler in den USA

Toyota produziert gegenwärtig in 63 Werken, davon befinden sich 12 in Japan, 51 in 26 anderen Ländern. Unter anderem in:

Vertrieben werden die Autos in mehr als 160 Ländern weltweit.

Weitere zu Toyota gehörende Automarken und spezielle Technologien

Zum Mutterkonzern Toyota gehören noch die automobile Nobelmarke Lexus, die Kleinwagenhersteller Daihatsu sowie Scion (speziell für den nordamerikanischen Markt der unter 25-jährigen) und der LKW- und Bushersteller Hino Motors. Toyota ist der Vertreiber der D-CAT-Technologie und ist Marktführer in der Hybridfahrzeugtechnologie.

Zur Toyota-Gruppe gehörende Unternehmen (Auswahl)

Von Toyota und Hino entwickelter Brennstoffzellenbus im Einsatz auf der EXPO 2005 in Aichi (Japan)
Von Toyota und Hino entwickelter Brennstoffzellenbus im Einsatz auf der EXPO 2005 in Aichi (Japan)
Toyota Intelligent Multimode Transit System (führerlos) auf der Expo 2005
Toyota Intelligent Multimode Transit System (führerlos) auf der Expo 2005
Gabelstapler von Toyota
Gabelstapler von Toyota


  • Toyoda Boshoku Corporation, Ltd. • (gegründet 1918, im November 1943 mit Toyota Motor Corporation verschmolzen, im Mai 1950 erneut unabhängig geworden als Minsei Spinning Corporation, Ltd., August 1967 Umfirmierung in Toyoda Boshoku Corporation, verschmolzen mit Toyota Kako Corporation, Ltd. im Oktober 2000)
  • Toyota Motor Corporation, Ltd. • (gegründet im August 1937)
  • Aichi Steel Works, Ltd. • (gegründet im März 1940)
  • Toyoda Machine Works, Ltd. • (gegründet im Mai 1941)
  • Kanto Auto Works, Ltd. • (gegründet im Juli 1942)
  • Toyota Auto Body, Ltd. • (gegründet im August 1945)
  • Toyoda Tsusho Kaisha, Ltd. • heute: Toyota Tsusho Co. (gegründet Juli 1948)
  • Aisin Seiki Corporation, Ltd. • (gegründet im Juni 1949)
  • Toyoda Gosei Corporation, Ltd. • (gegründet im Juli 1949)
  • Nippondenso Corporation, Ltd. • heute: Denso Co. (gegründet im Dezember 1949)
  • Toyota Motor Sales Corporation, Ltd. • (gegründet im April 1950, im Juli 1982 verschmolzen mit Toyota Motor Corporation)
  • Toyoda Spinning & Weaving Corporation, Ltd. • (gegründet im Mai 1950)
  • Towa Real Estate Corporation, Ltd. • (gegründet im August 1953)
  • Toyota Central Research and Development Laboratories, Inc. • (gegründet im November 1960)
  • Daihatsu Motor Corporation, Ltd. • (gegründet im November 1967)
  • Lexus Motor Corporation, Ltd.
  • Scion Motor Corporation, Ltd.
  • 10% Aktienanteile des Japanischen Autobauers Subaru

Motorsport

Toyota Seven CanAm V8, 1969
Toyota Seven CanAm V8, 1969
Toyota Rennwagen von 1970
Toyota Rennwagen von 1970
Toyota-RALT Formel 3, 1978
Toyota-RALT Formel 3, 1978
Rennwagen von Olivier Panis
Rennwagen von Olivier Panis

Schon seit mehreren Jahrzehnten feiert Toyota große Motorsport-Erfolge in der Formel 3, sowie im Rallyesport. Verantwortlich dafür war das Kölner Team Toyota Europe (TTE), das sich auf das Tunen von Toyota-Serienfahrzeugen spezialisiert hat.

Ende der 1990er entschied sich Toyota, auch in der Formel 1 an den Start zu gehen. Hierzu wurde das Werksteam Panasonic Toyota Racing gegründet, das ebenfalls von Köln-Marsdorf aus arbeitet. 2002 stieg das Team in die Formel 1 ein, 2005 erreichte es mit Rang 4 seine beste Platzierung in der Konstrukteurswertung. Seit 2005 fährt Ralf Schumacher als Pilot für das Team.

Seit der Saison 2007 geht Toyota auch als einziger nicht US-amerikanischer Automobilhersteller bei der Nascar-Serie an den Start. Gefahren wird dort mit einem Rennwagen, der an den Toyota Camry anlehnt.

Studien

  • Toyota Motor Triathlon Race Car
  • Toyota RSC
  • Toyota Fine N
  • Toyota i-unit

Sponsoring

Toyota ist Sponsor des Weltfußballverbandes FIFA. Der ehemalige Weltpokal und die Fußball-Klub-Weltmeisterschaft sind seit 2005 nach dem Unternehmen benannt. Seit 2002 ist das Unternehmen auch Sponsor des Eishockeyvereins KEC „Kölner Haie“. Toyota führt im Jahr 2006 bereits zum zehnten Mal den Snowboardwettbewerb „Toyota Big Air“ durch. Toyota hat auch die Basketballweltmeisterschaft 2006 gesponsort. Weiterhin ist Toyota langjähriger Sponsor des spanischen Fußballklubs FC Valencia.

Literatur

  • Yukiyasu Togo + William Wartman: Nichts Ist Unmöglich - Die Toyota Story. Ullstein Verlag, ISBN 3-550-06879-4
  • Helmut Becker: Phänomen Toyota – Erfolgsfaktor Ethik. Springer Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-540-29847-9
  • Joachim Kuch: Toyota seit 1936. Motorbuch-Verlag Pietsch, Stuttgart 2004, ISBN 3-613-02456-X
  • Taiichi Ohno: Das Toyota-Produktionssystem. Campus Verlag, Frankfurt/Main, New York 1993, ISBN 3-593-37801-9

Quellen

  1. Key numbers
  2. Financial Highlights

Weblinks

Commons
Commons: Toyota – Bilder, Videos und Audiodateien
Quelle:
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