Trins

Dieser Artikel befasst sich mit der Tiroler Gemeinde Trins, für die bis 1943 gleichnamige Gemeinde Trins im Kanton Graubünden, Schweiz; siehe Trin.
Wappen Karte
Wappen von Trins
Trins
Österreichkarte, Position von Trins hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck Land (IL)
Fläche: 48,8 km²
Koordinaten: 47° 4' N, 11° 25' O
Höhe: 1233 m ü. A.
Einwohner: 1260 (31. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahl: 6152
Vorwahl: 05275
Gemeindekennziffer: 7 03 59
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Trins 36
6152 Trins
Offizielle Website:
Politik
Bürgermeister: Alois Mair
Gemeinderat: (2004)
(13 Mitglieder)
9 Heimatliste Trins,
4 Allgemeine Liste
Lage in Tirol
Lage in Tirol
Im November 2005 gelangen zwei Trinser Jugendliche durch den Bau des wahrscheinlich größten "Himmel oder Hölle"-Spieles der Welt zu lokaler Berühmtheit
Im November 2005 gelangen zwei Trinser Jugendliche durch den Bau des wahrscheinlich größten "Himmel oder Hölle"-Spieles der Welt zu lokaler Berühmtheit

Trins ist eine Gemeinde im Bezirk Innsbruck Land, Tirol (Österreich).

Trins liegt im vorderen Teil des Gschnitztals, welches bei Steinach am Brenner vom Wipptal abzweigt, am Fuß des 2241 m hohen Blaser.

Die Häuser drängen sich in rätoromanischer Bauweise zu einem verwinkelten Haufendorf zusammen. Die Gemeinde ist eine alte Knappensiedlung, in der erst nach der Schließung der Bergwerke im 17. Jahrhundert mit der Landwirtschaft begonnen wurde. Der Name Trins wird erstmalig um 1030 als "Trunnes" erwähnt. Seit 1811 ist Trins eine selbständige Gemeinde.

Bemerkenswerteste Baudenkmäler sind das auf der nacheiszeitlichen Trinser Moräne gelegene Schloss Schneeberg aus dem 18. Jahrhundert und die urkundlich 1359 erstmals erwähnte spätgotische Pfarrkirche. Das Bergkirchlein St. Magdalena wurde 1307 erstmals erwähnt und birgt als Besonderheit für Nordtirol romanische Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert.

Der Blaser ist durch den Aufbau aus Trias-Dolomit und älteren Schiefern Anfang Juli von blumenreichen Bergmähdern bewachsen.

In den Jahren 1940/41 wurde das propagandistisches Heimatdrama "Wetterleuchten um Barbara", mit Sybille Schmitz, Attila Hörbiger, Maria Koppenhöfer, Oskar Sima uvm., teilweise in Trins gedreht.

In den 60er Jahren war Trins Drehort für den Hollywood-Spielfilm "Das vergessene Tal" (orig. The last Valley) mit Michael Caine und Omar Sharif. Vor allen Dingen der malerische Talabschluss hatte es Regisseur James Clavell angetan.

Der Talabschluss des Gschnitztals ist für seine Schönheit weltbekannt und wird als einer der Schönsten der Alpen gehandelt. Der Talabschluss bekommt sogar in Hollywood-Produktionen einen Platz, wie zum Beispiel in der Bourne Verschwörung.

Nachbargemeinden

Fulpmes, Gries am Brenner, Gschnitz, Mühlbachl, Neustift im Stubaital, Obernberg am Brenner, Steinach am Brenner.

Wappen

Blasonierung: In Gold ein erhöhter, oben gezinnter schwarzer Balken, darunter ein giebelloser roter Sparren.

Weblinks

Beim Dorfblatt handelt es sich um die Dorfzeitung der Gemeinde Trins die im Rahmen der LA 21 gegründet wurde. Sie erscheint vierteljährlich und hat seit Dezember 2006 eine eigene Homepage.

Quelle:
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