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| Turkmenisch | ||
|---|---|---|
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Gesprochen in |
Turkmenistan, Iran, Türkei, Afghanistan, Irak | |
| Sprecher | 6,4 Millionen (1995) | |
| Linguistische Klassifikation |
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| Offizieller Status | ||
| Amtssprache in | Turkmenistan | |
| Sprachcodes | ||
| ISO 639-1: |
tk |
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| ISO 639-2: | (B) tuk | (T) TCK |
| ISO 639-3 (SIL): | ||
Die turkmenische Sprache (kurz: Turkmenisch; Eigenbezeichnungen: Türkmen dili, Türkmence) ist eine oghusische Sprache.
Inhaltsverzeichnis |
Das Turkmenische ist die Muttersprache von rund 6,4 Millionen Menschen – diese verteilen sich im Wesentlichen auf:[1]
Dialekte; zu den wichtigsten zählen: Nokhurli, Anauli, Khasarli, Nerezim, Yomud, Teke (= Tekke), Göklen, Salyr, Saryq, Esari, Cavdur, Chaghatay und Nayman.[1]
Die heutige turkmenische Schriftsprache basiert auf dem Yomud-Dialekt, der von den meisten Turkmenen verstanden wird. Bei der Erarbeitung der turkmenischen Hochsprache in den 1920er Jahre baute man einen modernen Wortschatz aufgrund der aserbaidschanischen Sprache, die als einzige Schriftsprache unter den turksprachigen Völkern Russlands vor der Oktoberrevolution 1917 existierte. Eine Gruppe aserbaidschanischer Philologen aus der Universität Baku gründete die Fakultät für Turkmenische Sprache und Literatur an der Hochschule in Aschchabat. Die Einführung und die Übersetzung der aserbaidschanischen Autoren wie Samed Vurgun, Bakixanly etc. ins Turkmenische beeinflusste die später entstandene turkmenische Literatur.
Im frühen Mittelalter dienten den heutigen Turkmenen das Choresm-Uyghurische, das im 15. Jahrhundert dem Tschagataischen wich. Beide Sprachen wurden mit einem arabischen Alphabet geschrieben. Ab dem 18. Jahrhundert entstanden in arabischer Schrift erste bedeutende literarische Werke in turkmenischer Sprache.
1928 übernahmen die turkmenischen Stämme das Einheitliche türkische Alphabet, das jedoch 1940 durch ein modifiziertes kyrillisches Alphabet ersetzt wurde.
1990 beschlossen die Vertreter der Turkmenen auf einem Kongress in Ankara, entweder bis 2005 das Neue türkische Alphabet zu übernehmen oder auf lateinischer Grundlage ein neues zu entwickeln. 1993 führte Turkmenistan ein neuartiges lateinisches Alphabet ein, das sich leicht vom "Neuen türkischen Alphabet" unterschied. In der Folgezeit wurden noch weitere leichte Veränderungen an einzelnen Buchstaben vorgenommen.
Das heutige turkmenische Alphabet:
a, ä, b, ç, d, e, f, g, h, i, j, k, l, m, n, ň, o, ö, p, r, s, ş, t, u, ü, w, y, ý, z, ž
Das iranische Turkmenisch wird seit dem 8. Jahrhundert ausschließlich im arabisch-persischen Alphabet geschrieben.
Vergleichende Betrachtung der Turksprachen
| Wikipedia auf Turkmenisch |
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