Umweltbundesamt Österreich

Logo des Umweltbundesamtes
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Das Umweltbundesamt ist die erste Stelle für umweltstrategische Perspektiven in Österreich. In vier Programmbereichen, Daten & Diagnosen, Stoffe & Analysen, Wirtschaft & Wirkung und Lebensraum & Nutzung, bearbeitet das Umweltbundesamt interdisziplinär alle Umweltthemen und -medien. Schwerpunkte der Aufgaben und Tätigkeiten liegen auf Umweltanalysen, -daten, -information und -kontrolle zur Unterstützung der Umweltpolitik in Österreich. International sind die ExpertInnen und Experten des Umweltbundesamt als PartnerInnen und BeraterInnen internationaler Organisationen, wie EU-Kommission, UNEP, OECD und ECE tätig.

Geschichte

Das Umweltbundesamt wurde 1985 mit dem ersten Umweltkontrollgesetz als nachgeordnete Dienststelle des österreichischen Bundesministeriums für Gesundheit und Umweltschutz geschaffen. Mit dem 1. Jänner 1999 wurde das Umweltbundesamt in die Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GesmbH) überführt, die zu 100% im Eigentum der Republik Österreich steht.

Aufgaben

Die Aufgaben des Umweltbundesamt umfassen:

  • Erarbeitung von Fachgrundlagen für die Umweltpolitik
  • Erhebung, Aufbereitung und Analyse von Daten zur Umweltsituation in Österreich
  • Messung von Umweltbelastungen (Umweltkontrolle)
  • Beteiligung am Vollzug von Bundesgesetzen
  • Fachliche Koordination verschiedener internationaler Umweltprogramme in Österreich

Eine der wichtigsten Umweltkontroll- und Informationsaufgaben ist der alle drei Jahre erarbeitete medienübergreifende Umweltkontrollbericht (UKB). Der Bericht beschreibt den Zustand und die Entwicklung der Umwelt in Österreich.

International sind die ExpertInnen und Experten des Umweltbundesamt als PartnerInnen und BeraterInnen internationaler Organisationen, wie EU-Kommission, UNEP, OECD und ECE tätig. Das Umweltbundesamt hat bisher an ca. 40 Twinning-Projekten in Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Georgien, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, in der Tschechischen Republik, in Ungarn sowie in Zypern teilgenommen. Mit diesem Know-how-Transfer unterstützt das Umweltbundesamt die EU-Beitrittsvorbereitungen der mittel- und osteuropäischen Behörden in Umweltfragen.

Die Arbeitsergebnisse des Umweltbundesamt werden als gedruckte Publikation und online in einer Datenbank veröffentlicht.

Das Umweltbundesamt beschäftigt über 430 Mitarbeiter (Stand 31. Dezember 2006). Neben ExpertInnen aus den Fachbereichen (etwa Energie, Industrie, Klima, Luft und Verkehr) gehören dazu Absolventen von in- und ausländischen Universitäten verschiedenster Fachrichtungen.

Das Umweltbundesamt besitzt ein gut funktionierendes Netzwerk der Zusammenarbeit mit den Bundesländern, um Umweltinformationen auf dem neuesten Stand der Technik zur Verfügung stellen zu können.

Weblinks

Quelle:
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