| Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf bitte mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung. |
Umweltwissenschaften oder Umweltnaturwissenschaften ist die Bezeichnung für einen Studiengang, beispielsweise an der Universität Lüneburg, Universität Bielefeld oder ETH Zürich.
Inhaltsverzeichnis |
Der Studiengang umfasst je nach Universität die Fächer Umweltchemie, Umweltphysik, Biologie (Ökologie, Botanik und Zoologie), Umweltinformatik, Umweltmanagement, Kommunikation, Umweltrecht, Strafrecht, Verwaltungsrecht und Baurecht. Der Schwerpunkt des Studiengangs variiert zwischen Natur- und Geisteswissenschaften (je nach Universität), umfasst jedoch meist beide Aspekte.
An der ETH Zürich gibt es zusätzlich die Studienrichtung Umweltingenieurwissenschaften, die als Schwerpunkte auf die Gebiete Hydrologie, Hydraulik und Siedlungswasserwirtschaft und Chemie setzt, während der sozialwissenschaftliche Aspekt wenig ausgeprägt ist. Weitere naturwissenschaftliche Studiengänge im umweltwissenschaftlichen Bereich sind Geoökologie und Landschaftsökologie.
Im Studiengang Umweltwissenschaften kaum vertreten, aber ebenfalls zu den Umweltwissenschaften gehörend sind die angewandten Umweltingenieurwissenschaften.
Umweltnaturwissenschaften beinhalten eine fundierte interdisziplinäre naturwissenschaftlichen Grundlage, wobei auch der gesellschaftliche Umbau in Richtung Nachhaltigkeit einen besonderen Stellenwert hat. Sie setzen sich zum Ziel, vorausblickend zu einer Ressourcen schonenden, umwelt- und sozialverträglichen Entwicklung beizutragen. Im Zentrum steht das naturwissenschaftliche Systemverständnis verbunden mit der Kenntnis der gesellschaftlichen Zielvorstellungen und dem Wissen wie der Ist-Zustand in einen Soll-Zustand übergeführt werden kann.
Umweltnaturwissenschaften beinhalten folgende Disziplinen: