Universität Innsbruck

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Rektor: Univ.-Prof. Dr. Manfried Gantner
Gründungsjahr: 1669
Ort: Innsbruck
Fakultäten: 15
Institute: 74
Absolventen
pro Jahr:
2.484 (Studienjahr 2005/06)
- davon Doktoranden: ca. 200
immatrikulierte
Studierende:
20.959
- Frauenanteil: 52,68%

- Ausländeranteil: 33%
(Stand: WS 2006/07)
Mitarbeiter
insgesamt :
3.200 (inkl. "externe" Lehrbeauftragte)
- davon Professoren: 181
- davon wissenschaftliche Mitarbeiter: 1435 (inkl. Projektstellen)
(Stand: SS 2007)
Anschrift: Universität Innsbruck
Christoph-Probst-Platz
Innrain 52
6020 Innsbruck, Österreich
Website: http://www.uibk.ac.at

Die 1669 gegründete Leopold-Franzens-Universität Innsbruck ist die Landesuniversität für Nord-, Ost- und Südtirol sowie Vorarlberg. Sie ist heute die bei weitem größte Bildungsanstalt in Tirol und gemessen nach Studierendenzahlen nach Wien und Graz die drittgrößte Volluniversität in Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1562 wurde in Innsbruck ein Jesuitengymnasium errichtet. Finanziert durch das Haller Salz wurde eine Universität durch Kaiser Leopold I. 1669 mit vier Fakultäten gegründet. Zwischenzeitig wieder auf ein Lyzeum reduziert, erfolgte 1826 die Wiedererrichtung der Universität Innsbruck durch Kaiser Franz I. Zu Ehren beider Gründungsväter führt die Universität Innsbruck die Bezeichnung "Leopold-Franzens-Universität Innsbruck".

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde sie im März 1941 auf Vorschlag des damaligen Rektors Raimund von Klebelsberg in Deutsche Alpenuniversität umbenannt. Es kam wie an allen Universitäten zu „Säuberungsaktionen“. Gegner der Nationalsozialisten wurden entmachtet und vom wissenschaftlichen Betrieb ausgeschlossen.

2005 wurden in der Universitätsbibliothek Abschriften von Briefen der Staufer-Kaiser Friedrich II. und Konrad IV. aufgefunden. Sie sind im 18. Jahrhundert aus der Kartause Allerengelberg in Schnals nach Innsbruck gelangt, als das Kloster aufgehoben wurde.

Fakultätsgliederung

Der neue Organisationsplan, der am 1. Oktober 2004 in Kraft trat, statuiert die Aufteilung von sechs bisherigen in folgende fünfzehn Fakultäten:

Die medizinische Fakultät wurde mit 1. Jänner 2004 ausgegliedert und bildet jetzt die eigenständige Medizinische Universität Innsbruck.

Gebäude

Die Gebäude der Universität Innsbruck verteilen sich über das Stadtgebiet, sie ist also keine "Campus-Universität".

Die wichtigsten Standorte sind:

  • Theologische Fakultät mit dem 1562 als Jesuitengymnasium und 1766 als Universität genutzten Gebäude bei der Jesuitenkirche mit dem Leopoldsaal der Alten Universität
  • das 1924 eröffnete Hauptgebäude der Universitätsbibliothek
  • 1969 eröffnete Gebäude der ehemaligen Naturwissenschaftlichen Fakultät und der Baufakultät in Hötting-West
  • 1976 (?) eröffneter Bauteil "Geiwi-Turm" der ehemaligen Geisteswissenschaftlichen Fakultät, beim Hauptgebäude
  • der 1997 eröffnete Bauteil der Sowi-Fakultät am Gelände der ehemaligen Fenner-Kaserne (dieses Gebäude muss jedoch aufgrund enormer Instabilität seit Juni 2007 aufwendig saniert werden)
  • verschiedene Universitäts-Kliniken und Einrichtungen der Medizinischen Universität auf dem Gelände der Tiroler Landeskrankenanstalten

Siehe auch

Weblinks


Quelle:
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