Vantaa

Vantaan kaupunki
Vanda stad
Wappen Karte
Wappen von Vantaa Lage von Vantaa
Basisdaten
Staat: Finnland
Provinz: Südfinnland
Landschaft: Uusimaa
Verwaltungsgemeinschaft: Helsinki
Geographische Lage: 60° 18' N, 25° 02' O
Höhe: 38 m ü. NN
Fläche: 242,7 km²
davon Land: 240,8 km²
Einwohner: 189.228 (31. 8. 2006)
Bevölkerungsdichte: 770 Einwohner je km²
Sprache(n): Finnisch, Schwedisch
Website: www.vantaa.fi

Vantaa [ˈvɑntɑː] (schwedisch Vanda) ist mit etwa 190.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Finnlands. Die ehemalige Landgemeinde ist in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem einwohnerstarken Vorort des benachbarten Helsinki angewachsen. Vantaa ist eine eigenständige Stadt, ist aber faktisch Teil einer als „Hauptstadtregion“ bezeichneten Agglomeration. Vantaa beherbergt den internationalen Flughafen Helsinki-Vantaa.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Manche Teile von Vantaa, wie hier in Viinikkala, sind noch ländlich geprägt.
Manche Teile von Vantaa, wie hier in Viinikkala, sind noch ländlich geprägt.

Vantaa liegt im Süden des Landes in der Landschaft Uusimaa unweit der Küste des Finnischen Meerbusens. Die Nachbarstädte und -gemeinden von Vantaa sind Tuusula und Kerava im Norden, Sipoo im Osten, Helsinki im Süden, Espoo im Westen und Nurmijärvi im Nordwesten. Die Städte Helsinki, Vantaa, Espoo und Kauniainen bilden zusammen eine als „Hauptstadtregion“ bezeichnete Agglomeration. De facto sind sie mittlerweile zu einer einzigen Großstadt mit rund einer Million Einwohnern zusammengewachsen, politisch sind die vier Städte aber nach wie vor eigenständig.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Vantaa erstreckt sich auf einer Fläche von 242,74 km². An seinem Südostzipfel hat Vantaa einen kurzen Abschnitt an der Ostseeküste. Das Stadtgebiet ist recht flach und wird von leicht ansteigenden Hügeln aus Granitfelsen bestimmt. Der namensgebende Fluss Vantaanjoki fließt durch den Westen der Stadt, Ost-Vantaa wird von dessen Nebenfluss Keravanjoki durchflossen. Im Stadtgebiet befinden sich nur wenige Seen, und auch diese sind eher klein. Der größte See ist der künstliche Stausee von Silvola. Er wurde beim Bau des Päijänne-Tunnels angelegt, der Trinkwasser aus dem Päijänne-See in die Region Helsinki leitet.

Stadtgliederung

Die Stadtbezirke und Stadtteile von Vantaa
Die Stadtbezirke und Stadtteile von Vantaa

Vantaa besteht aus den fünf Stadtbezirken (finn. palvelualue) Tikkurila, Korso-Koivukylä, Hakunila, Myyrmäki und Martinlaakso. Diese unterteilen sich wiederum in insgesamt 61 Stadtteile (kaupunginosa).

Tikkurila: Hakkurila, Helsingin pitäjän kirkonkylä, Hiekkaharju, Ilola, Jokiniemi, Koivuhaka, Kuninkaala, Lentokenttä, Pakkala, Ruskeasanta, Simonkylä, Tammisto, Tikkurila, Veromies, Viertola
Korso-Koivukylä: Asola, Havukoski, Jokivarsi, Koivukylä, Korso, Leppäkorpi, Matari, Metsola, Mikkola, Nikinmäki, Päiväkumpu, Rekola, Vallinoja, Vierumäki
Hakunila: Hakunila, Itä-Hakkila, Kuninkaanmäki, Länsimäki, Länsisalmi, Ojanko, Rajakylä, Sotunki, Vaarala
Myyrmäki: Hämeenkylä, Hämevaara, Kaivoksela, Linnainen, Myyrmäki, Vapaala, Varisto
Martinlaakso: Askisto, Keimola, Kiila, Kivistö, Lapinkylä, Luhtaanmäki, Martinlaakso, Myllymäki, Petikko, Piispankylä, Riipilä, Seutula, Vantaanlaakso, Vestra, Viinikkala, Ylästö

Geschichte

Die Geschichte Vantaas reicht bis ins Mittelalter zurück, auch wenn die Stadt ihren heutigen Namen erst seit 1972 trägt. Zuvor war das heutige Vantaa zunächst als Kirchspiel Helsinge und dann als Landgemeinde Helsinki bekannt.

Vorgeschichte

In Vantaa lassen sich Spuren menschlicher Besiedlung bis in die Zeit der jungsteinzeitlichen Kammkeramik-Kultur um 5000 v. Chr. nachweisen. Zu jener Zeit lag ein großer Teil des heutigen Vantaa noch unter dem Meeresspiegel, erst durch die postglaziale Landhebung wurde es später zu einem Teil des Festlandes. Die steinzeitliche Bevölkerung des Gebiets ernährte sich durch Fischerei und Robbenjagd. In Vantaa sind außergewöhnlich viele archäologische Funde aus der kammkeramischen Zeit gemacht worden,

Gegen Ende der Eisenzeit, Ende des ersten Jahrtausends n. Chr. war Vantaa nur spärlich und nicht permanent besiedelt. Um das Jahr 1000 begannen Siedler aus Häme, die das Gebiet zuvor als Jagdgründe genutzt hatten, sich am Ufer des Vantaanjoki niederzulassen.

Schwedische Zeit

Die mittelalterliche Kirche von Helsinge
Die mittelalterliche Kirche von Helsinge

Im 12. Jahrhundert kam die landschaft Uusimaa (schwed. Nyland) unter schwedische Herrschaft. Noch im selben oder spätestens im 13. Jahrhundert ließen sich Siedler aus der schwedischen Region Hälsingland am Keravanjoki nieder. Durch das Gebiet führten die Handelsstraßen von Turku nach Viborg und nach Hämeenlinna, so dass sich mehrere prosperierende Dörfer bildeten. Für den Vantaanjoki-Fluss ist erstmalig 1351 der Name Helsingaa belegt, als der schwedische König Magnus II. den Mönchen des estnischen Klosters Padise das Recht zugestand, im Fluss Lachse zu fischen. Der Fluss gab auch dem Ende des 14. Jahrhunderts entstandenen Kirchspiel Helsinge (finn. Helsingin pitäjä) den Namen. Das Kirchdorf von Helsinge lag günstig nahe dem Zusammenfluss von Vantaanjoki und Keravanjoki sowie am Kreuzungspunkt der Handelsrouten von Turku nach Viipuri und nach Hämeenlinna und entwickelte sich zu einem der wichtigsten Orte von Uusimaa. Helsinge wurde 1428 erstmalig urkundlich erwähnt. Die dem heiligen Laurentius geweihte Feldsteinkirche entstand im Jahr 1460.

Im Jahr 1550 ließ König Gustav I. Wasa an der Mündung des Vantaanjoki die Stadt Helsingfors (Helsinki) als Kokurrenzhafen zu Reval (Tallinn) auf der anderen Seite des Finnischen Meerbusens gründen. 1640 wurde Helsinki an seine heutige Stelle auf der Halbinsel Vironniemi verlegt. Auch wenn die Stadt in den ersten Jahrhunderten ihres Bestehens noch recht unbedeutend blieb, stellte sie von nun an das Kirchspiel Helsinge in ihren Schatten. 1652 wurde das Kirchspiel Helsinge der Kirchengemeinde von Helsinki angegliedert.

Ab 1720 begann man am Vantaanjoki wasserbetriebene Sägewerke zu bauen. Dadurch wurde das Kirchspiel Helsinge zu einem der wichtigsten Zentren der frühen Industrie Finnlands. Anfang des 19. Jahrhunderts begann man nach der Gründung der Eisenhütte Vanda Bruk die in der Umgebung entdeckten Erzvorkommen zu erschließen. Die Stromschnellen des Vantaanjoki wurden für die industrielle Produktion eingespannt. An der Vantaankoski-Stromschnelle entstand eine Eisenhütte, an der Tikkurilankoski-Stromschnelle eine Lackfabrik.

Russische Zeit

Als Folge des verlorenen Russisch-Schwedischen Krieges musste Schweden das Gebiet des heutigen Finnland 1809 an Russland abtreten. Drei Jahre später ließ Zar Alexander I. die Hauptstadt des neugegründeten Großfürstentums Finnland von Turku in das bis dahin eher unbedeutende Helsinki verlegen. Während im Jahr 1805 das Kirchspiel Helsinge mit seinen 4840 Einwohnern noch größer gewesen war als die Stadt Helsinki mit 4337, wurde es in der Folgezeit durch das rasante Wachstum der neuen Hauptstadt in den Schatten gestellt. 1865 war das Kirchspiel schon auf 7000 Einwohner angewachsen, in Helsinki wohnten aber bereits 23.000 Menschen.

Im Jahr 1862 nahm die erste Eisenbahnstrecke Finnlands zwischen Helsinki und Hämeenlinna ihren Betrieb auf. Für die an der Bahnstrecke gelegenen Siedlungen wie Tikkurila führte das zu einem Wachstumsschub.

1865 wurde die Gemeindeverwaltung Finnlands reformiert. An Stelle der alten Kirchspiele traten nun politische Gemeinden. Dadurch wurde das Kirchspiel Helsinge zur Landgemeinde Helsinki (finnisch Helsingin maalaiskunta). Verwaltungszentrum der Landgemeinde war Malmi.

Seit der Unabhängigkeit

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden immer wieder Teile der Landgemeinde in die Stadt Helsinki eingegliedert: 1906 die Stadtteile Meilahti, Käpylä und Kumpula, 1912 Pasila, 1926 Ruskeasuo und Uusipelto. 1946 folgte dann eine große Eingemeindung, in der Helsinki ein Drittel der Fläche der Landgemeinde zugeschlagen wurde. Die Landgemeinde Helsinki verlor ihr Gemeindezentrum Malmi und zwei Drittel ihrer Einwohnerschaft. In den 50er Jahren entwickelte sich Tikkurila zum neuen Zentrum der Landgemeinde. 1954 und 1959 erhielt die Landgemeinde Helsinki wiederum Gebiete aus den Gemeinden Tuusula und Kerava, 1966 wurde indes Vuosaari in die Stadt Helsinki eingemeindet.

Das Einkaufszentrum Myyrmanni nach dem Bombenanschlag vom 11. Oktober 2002
Das Einkaufszentrum Myyrmanni nach dem Bombenanschlag vom 11. Oktober 2002

Im Jahr 1952, pünktlich zu den Olympischen Spielen in Helsinki, wurde der Flughafen Helsinki-Vantaa in Betrieb genommen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs begann für Vantaa ein rasantes Wachstum, das bis heute andauert. Vor allem im Bereich der Bahnstrecken entstanden neue Vorstädte. Die ersten Hochhaussiedlungen waren Ende der 50er Jahre gebaut worden. Die Landflucht ab den 60er Jahren forcierte das Wachstum weiter. Allein im Jahr 1970 stieg die Einwohnerzahl der Landgemeinde Helsinki um 10.000 an. Zugleich wurde die Infrastruktur in Vantaa ausgebaut: 1962 begannen die Bauarbeiten für die Ringstraße III (Kehä III), die Helsinki halbkreisförmig umschließt, 1975 wurden die westlichen Teile von Vantaa durch eine neue Bahnstrecke erschlossen.

1972 wurde die Landgemeinde Helsinki zum Marktflecken erhoben erhielt zugleich nach dem Vantaanjoki-Fluss ihren neuen Namen Vantaa. Zwei Jahre später wurden die Marktflecken aus der finnischen Gemeindeordnung entfernt und Vantaa in eine Stadt umgewandelt.

Am 11. Oktober 2002 wurde das Einkaufszentrum Myyrmanni in West-Vantaa Ziel eines Bombenanschlags. Der Anschlag kostete sieben Menschen das Leben, darunter auch den Bombenleger, einen 19 Jahre alten Chemie-Studenten der Fachhochschule Espoo-Vantaa.

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl Vantaas betrug am 31. Oktober 2006 189.228[1], damit ist Vantaa nach Helsinki, Espoo und Tampere die viertgrößte Stadt Finnlands. Die Einwohnerzahl inst ansteigend, sodass die 200.000-Einwohner-Marke im Jahr 2012 durchbrochen werden dürfte.[2] Die Bevölkerungsdichte von Vantaa beträgt 770 Einwohner je Quadratkilometer.

Die Mobilität der Bevölkerung von Vantaa ist hoch. Nur etwas über ein Viertel der Bevölkerung in Vantaa ist auch dort geboren, ein weiteres Viertel stammt aus den anderen Städten der Hauptstadtregion.[3]

Sprachen und Bevölkerungsgruppen

Die Küstengegend von Uusimaa gehörte ursprünglich zum Siedlungsgebiet der Finnlandschweden. Auch Vantaa war ursprünglich schwedischsprachig: Im Jahr 1910 sprachen in der Landgemeinde Helsinki 71 % der Bevölkerung Schwedisch als Muttersprache. Durch den starken Zuzug aus anderen Landesteilen ist der Anteil der schwedischsprachigen Bevölkerung stark gesunken: 1960 waren es noch rund 10 %, im Jahr 2006 nur noch 3,1 %. Die absolute Anzahl der Schwedischsprachigen ist während dieser Zeitspanne in Vantaa allerdings sogar leicht gestiegen. Trotz des geringen Anteils der schwedischsprachigen Bevölkerung ist Vantaa nach wie vor offiziell zweisprachig mit Finnisch als Mehrheits- und Schwedisch als Minderheitssprache, weil die absolute Anzahl der Schwedischsprachigen (in Vantaa etwa 6000) über der im Sprachengesetz festgelegten 3000-Einwohner-Marke liegt.

6,2 % der Einwohner Vantaas sind im Ausland geboren [3], was für finnische Verhältnisse recht viel ist. Die größten Ausländergruppen sind Russen, Esten und Somalier. Insgesamt werden in Vantaa 92 verschiedene Sprachen gesprochen.

Religionen

Die meisten Einwohner Vantaas sind evangelisch. Im Jahr 2006 gehörten 74,6 % der Bevölkerung der evangelisch-lutherischen Kirche an. 1,3 % sind orthodoxen Glaubens, 1,6 % verteilen sich auf andere Religionsgemeinschaften. 22,5 % der Einwohner Vantaas sind konfessionslos.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahlen
Jahr Einwohnerzahl
1805 4 840
1865 6 974
1880 7 819
1890 8 865
1900 11 110
1910 18 321
1920 22 368
1930 23 558
1940 31 511
1950 14 976
1960 41 906
1970 72 215
1980 129 918
1990 152 263
2000 176 386

Politik

Stadtrat

Wie in allen finnischen Städten ist auch in Vantaa der Stadtrat (finn. kaupunginvaltuusto) die höchste Entscheidungsinstanz bei lokalen Angelegenheiten. Dazu zählen Stadtplanung, Schulen, Gesundheitswesen und öffentlicher Verkehr. Der aus 67 Mitgliedern bestehende Rat wird auf vier Jahre gewählt.

Die stärkste Fraktion im Stadtrat stellen die in Vantaa traditionell starken Sozialdemokraten gefolgt von der konservativen Sammlungspartei. Bei den Parlamentswahlen 2007[4] konnte die Sammlungspartei erstmalig die Sozialdemokraten überholen. Auch der Grüne Bund und das Linksbündnis sind mit Kommunalwahlergebnissen um die zehn Prozent in Vantaa verhältnismäßig stark vertreten, die Zentrumspartei, eine der drei großen Parteien des Landes, hat dagegen wie in den meisten Großstädten keine größere Bedeutung. Ebenfalls im Stadtrat vertreten sind die Christdemokraten, die Schwedische Volkspartei und die lokale Wahlliste Pro Vantaa.

Der Bürgermeister (finn. kaupunginjohtaja) von Vantaa ist dem Stadtrat unterstellt und wird von diesem ernannt. Seine Aufgabe ist es, die Verwaltung und den Haushalt der Stadt zu verwalten. Seit 2003 hat der Sozialdemokrat Juhani Paajanen diesen Posten inne.

Zusammensetzung des Stadtrats (2005–2008)
Partei Wahlergebnis[5] Sitze
Sozialdemokraten 30,1 % 21
Nationale Sammlungspartei 26,6 % 19
Grüner Bund 13,8 % 9
Linksbündnis 9,4 % 6
Zentrumspartei 7,7 % 6
Christdemokraten 4,5 % 3
Schwedische Volkspartei 3,8 % 3
Pro Vantaa 1,4 % 1

Wappen

Das Wappen von Vantaa wurde 1951, damals noch für die Landgemeinde Helsinki, eingeführt. Es zeigt die goldene Schwanzflosse eines Fisches im blauen Schild. Das Wappen leitet sich daher ab, dass im Vantaanjoki früher in großen Mengen Lachse gefischt wurden und der Lachs daher ein Kennzeichen der Stadt ist.

Städtepartnerschaften

Vantaa unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Das Symbol des Wissenschaftszentrums Heureka an dessen Haupteingang
Das Symbol des Wissenschaftszentrums Heureka an dessen Haupteingang

Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Vantaa ist das 1989 eröffnete Wissenschaftszentrum Heureka. Die in einem futuristischen Gebäude im Stadtteil Tikkurila untergebrachte Einrichtung hat sich der Vermittlung von wissenschaftlicher Bildung verschrieben. Besucher können selbst Experimente durchführen, daneben gibt es Sonderausstellungen, ein IMAX-Kino und ein Planetarium. Heureka verzeichnet im Schnitt knappe 300.000 Besucher pro Jahr.[6]

Der 1862 erbaute alte Bahnhof von Tikkurila, das älteste erhaltene Bahnhofsgebäude Finnlands, beherbergt seit 1990 das Stadtmuseum von Vantaa. Hier werden wechselnde Ausstellungen, die sich hauptsächlich mit der Geschichte der Stadt befassen, gezeigt. Direkt am Flughafen von Vantaa befindet sich ein Luftfahrtmuseum, in dem etwa 50 Flugzeuge ausgestellt sind.

Das Kunstmuseum von Vantaa ist im Mehrzwechkaus Myyrmäkitalo im Stadtteil Myyrmäki untergebracht. Außerdem befinden sich dort eine Bibliothek und ein Auditorium.

Musik

Auftritt der Scorpions beim Ankkarock-Festival 2003
Auftritt der Scorpions beim Ankkarock-Festival 2003

Seit 1989 findet jeden August im Stadtteil Korso das Rock-Festival Ankkarock statt, bei dem regelmäßig bekannte finnische und internationale Rockbands auftreten. Im Jahr 2006 verzeichnete Ankkarock 40.000 Besucher, somit gehört es zu den größten Festivals Finnlands. Ebenfalls alljährlich im Sommer wird das Barockmusik-Festival Vantaan Barokki veranstaltet.

1987 wurde im Stadtteil Martinlaakso das Konzerthaus Martinus fertiggestellt, in dem Konzerte, Kongresse und verschiedene Kulturveranstaltungen stattfinden. Das Konzerthaus Martinus ist auch die Heimatbühne von Vantaan viihdeorkesteri (Vantaa pops), dem einzigen professionellen finnischen Sinfonieorchester, das sich auf Popmusik spezialisiert hat.

Söhne und Töchter der Stadt

Quellenangaben

  1. Väestörekisterikeskus
  2. Bevölkerungsprognose der Stadt Vantaa, 2005
  3. a b Homepage der Stadt Vantaa
  4. Finisches Justiziministerium: Ergebnis der Parlamentswahlen 2007
  5. Finisches Justiziministerium: Ergebnis der Kommunalwahlen 2004
  6. Website von Heureka (engl.)

Weblinks


Quelle:
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