| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Kärnten | |
| Politischer Bezirk: | Villach-Land (VL) | |
| Fläche: | 52,97 km² | |
| Koordinaten: | 46° 37' N, 14° 3' O | |
| Höhe: | 460 m ü. A. | |
| Einwohner: | 8652 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 163 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 9220 | |
| Vorwahlen: | 0 42 74 | |
| Gemeindekennziffer: | 2 07 25 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Seecorso 2 9220 Velden am Wörthersee |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Ferdinand Vouk (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2003) (27 Mitglieder) |
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Velden am Wörther See (slowenisch: Vrba ob jezeru) ist eine Marktgemeinde im Bezirk Villach-Land in Kärnten. Der Ort ist einer der bekanntesten und beliebtesten Fremdenverkehrsorte in Österreich.
Inhaltsverzeichnis |
Velden nimmt die Westbucht des Wörthersees ein.
Die Marktgemeinde Velden ist in neun Katastralgemeinden (Augsdorf, Dieschitz, Duel, Kerschdorf ob Velden, Köstenberg, Latschach an der Drau, Lind ob Velden, St. Egyden, Velden am Wörther See) gegliedert und umfasst 30 Ortschaften (Einwohnerzahlen Stand 2001):
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Die älteste urkundliche Erwähnung von Velden stammt aus dem Jahr 1150. Der Name leitet sich von Velben (Weide) ab.
Seit dem 12. Jahrhundert gehörte das Veldener Gebiet zur Herrschaft und Burg Hohenwart, die im Lauf der Jahrhunderte im Besitz der Grafen von Ortenburg und Cilli, des Millstätter St. Georgsritterordens und der Habsburger waren. 1545 die erwarben die Khevenhüller die Herrschaft über Landskron und Velden. Die ab 1603 selbständige Herrschaft Velden ging im Zuge der Gegenreformation 1629 in den Besitz der Grafen von Dietrichstein über.
Bei der Auflösung der Herrschaft durch das Gemeindegesetz vom 17. März 1849 umfasste das Gemeindeterritorium die Katastralgemeinden Velden, Augsdorf, Duel, Lind Emmersdorf, Kerschdorf, Köstenberg und Sand. Am 1. Jänner 1850 wurde aus diesen Gemeinden die selbständige Großgemeinde Velden, die im 19. und 20. Jahrhundert mehrmals ihre Größe änderte. Bei der Neuordnung der Gemeindestruktur in Kärnten 1972/73 wurde das Gemeindegebiet etwa auf die Größe von 1850 zurückgeführt.
Im Jahre 1853 nahm die Linienschifffahrt mit dem Raddampfer „Maria-Wörth“ ihren Betrieb auf. Elf Jahre später wurde der Wörthersee durch die Verlängerung der Südbahn von Klagenfurt nach Villach an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Im selben Jahr, 1864, begann mit der Eröffnung der ersten Badeanstalt in Velden, der bald weitere folgten, die Entwicklung zum Kurort.
Am 13. März 1881 ereignete sich ein Großbrand, der das alte bäuerliche Velden vernichtete und dazu beitrug, dass Velden noch vor Beginn der Badesasion zu einem Villen-Kurort ausgebaut wurde.
Den Namenszusatz „am Wörther See“ führt die Gemeinde seit 1893, Marktgemeinde ist Velden seit dem 2. Mai 1947.
Zur Erinnerung an das 60. Regierungsjubiläum Seine Majestät des Kaisers Franz Josef I. (1848 - 1908) wurde der „Kaiserbrunnen“ unweit des Veldener Zugbahnhofes errichtet. Er spendet Hochquellen-Trinkwasser als erquickendes Labsal für Durstige. Das Wasserwerk in Velden-Schiefling ist zuständig. Renoviert wurde der Brunnen im Jahre 1969.
Laut Volkszählung 2001 weist die Marktgemeinde Velden eine Wohnbevölkerung von 8.545 auf. Davon besitzen 93,1 % die österreichische, 3,6 % die deutsche und 1,8 % die bosnische Staatsbürgerschaft. Der Anteil der Kärntner Slowenen an der Gesamtbevölkerung beträgt 2,8 %.
78,7 % der Veldener bekennen sich zur römisch-katholischen Kirche, 7,2 % zur evangelischen und 1,2 % zum Islam, 8,6 % der Bevölkerung ist ohne religiöses Bekenntnis.
Sakralgebäude
Profanbauten
Der Gemeinderat besteht aus 27 Mitgliedern und setzt sich seit der letzten Gemeinderatswahl 2003 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
Mit Ferdinand Vouk stellt die SPÖ den Bürgermeister.
Seit etwa 1900 wurde von der Gemeinde ein Wappen mit dem Schlossportal auf einem mit Seerosen belegten Wellenschildfuß verwendet. Die heutige Form geht auf einen Entwurf des lokalen Grafikers Heinrich Ebner zurück. Wellenschildfuß und Seerose charakterisieren die Lage des Hauptortes am Wörthersee, das manieristische Schlossportal von 1603 erinnert an die Khevenhüller und deren Lustschloss in Velden. Das Wappen wurde der Marktgemeinde am 4. September 1965 offiziell verliehen. Die amtliche Blasonierung lautet:
Die Fahne ist Rot-Weiß mit eingearbeitetem Wappen.
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Adelung-1793: See-erz, das · See-engel, der · See-Mornell, der · See-igel, der · See-einhorn, das · See-Compaß, der · See, die · See-eichel, die · See-eiche, die
Brockhaus-1809: Der Mareotische See · Der Comer-See
Brockhaus-1837: See · Czirknitzer See
Brockhaus-1911: Wörther See · Velden · Plauer See · Parsteiner See · See · Salziger See · Oberer See · Neusiedler See · Palitscher See · Paarsteiner See · Urner See · Trasimenischer See · Wocheiner See · Vierwaldstätter See · See-Einhorn · See [2] · Thuner See · Telezker See · Neuenburger See · Gardescher See · Fuciner See · Gerzeier See · Genfer See · Faule See · Comer See · Bieler See · Faaker See · Dümmer See · Leopold II.-See · Lemanischer See · Lüner See · Lukriner See · Jamunder See · Hallwyler See · Gustav vom See · Irische See · Hohle See
Meyers-1905: Wörther See · Velden