Vertrag von Zarskoje Selo

Der Vertrag von Zarskoje Selo (heute: Puschkin) wurde am 27. August 1773 geschlossen, um Erbschaftsfragen in Schleswig-Holstein zu regeln und eine weitere Aufsplitterung des Territoriums zu verhindern. Er gilt als das größte Tauschgeschäft Europas im 18. Jahrhundert. Die seit 1667 mit Dänemark verbundenen Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst erhielt der Fürstbischof von Lübeck, Friedrich August aus dem Hause Holstein-Gottorp. Dafür überließen die in Russland regierenden Romanows Dänemark den holsteinischen Teil ihres Besitzes. In Folge erhob der Kaiser Joseph II. die Grafschaften zum Herzogtum Oldenburg.

Literatur

Dieter Lohmeier, Kleiner Staat ganz groß - Schleswig-Holstein-Gottorf. Heide: Boyens & Co 1997. ISBN 3-8042-0793-6

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