Die Verwerfungsmethode ist eine Methode zur Erzeugung von Zufallszahlen zu einer vorgegebenen Verteilung.
sei hierbei die Verteilungsfunktion der Verteilung, zu der Zufallszahlen erzeugt werden sollen.
sei eine Hilfsverteilungsfunktion, zu der sich auf einfachem Weg – etwa über die Inversionsmethode – Zufallszahlen erzeugen lassen. Es seien ferner
und
die zugehörigen Dichten.
Um die Verwerfungsmethode anwenden zu können, muss ferner ein konstantes
existieren, so dass
für jedes
erfüllt ist. Das k wird benötigt, da die Fläche aller Dichten 1 ist. Ohne k würden sich f und g zwangsläufig schneiden.
Seien nun
Standardzufallszahlen und
Zufallszahlen, die der Verteilungsfunktion
genügen.
Dann genügt mit
die Zufallsvariable
der Verteilungsfunktion
. Man wartet gewissermaßen auf einen ersten Treffer, der unterhalb von
liegt.
Zur Erzeugung von Zufallszahlen müssen im Mittel k Standardzufallszahlen und k Zufallszahlen, die G genügen, verbraucht werden, bis der erste Treffer erzielt wird. Daher ist es von Vorteil, wenn die Hilfsdichte g die Dichte f möglichst gut approximiert.