Verwerfungsmethode

Die Verwerfungsmethode ist eine Methode zur Erzeugung von Zufallszahlen zu einer vorgegebenen Verteilung.

Idee

Beispiel: Der erste Treffer ist hier durch C angedeutet
Beispiel: Der erste Treffer ist hier durch C angedeutet

F\, sei hierbei die Verteilungsfunktion der Verteilung, zu der Zufallszahlen erzeugt werden sollen. G\, sei eine Hilfsverteilungsfunktion, zu der sich auf einfachem Weg – etwa über die Inversionsmethode – Zufallszahlen erzeugen lassen. Es seien ferner f\, und g\, die zugehörigen Dichten.

Um die Verwerfungsmethode anwenden zu können, muss ferner ein konstantes k > 1\, existieren, so dass f(x) \le k \cdot g(x) für jedes x \in \mathbb{R} erfüllt ist. Das k wird benötigt, da die Fläche aller Dichten 1 ist. Ohne k würden sich f und g zwangsläufig schneiden.

Seien nun u_i\, Standardzufallszahlen und v_i\, Zufallszahlen, die der Verteilungsfunktion G\, genügen.

Dann genügt mit j := \inf \{ n \ge 1 \mid k \cdot u_n \cdot g(v_n) \le f (v_n) \} die Zufallsvariable x := v_j\, der Verteilungsfunktion F\,. Man wartet gewissermaßen auf einen ersten Treffer, der unterhalb von f\, liegt.

Fazit

Zur Erzeugung von Zufallszahlen müssen im Mittel k Standardzufallszahlen und k Zufallszahlen, die G genügen, verbraucht werden, bis der erste Treffer erzielt wird. Daher ist es von Vorteil, wenn die Hilfsdichte g die Dichte f möglichst gut approximiert.

Quelle:
Artikel Verwerfungsmethode aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
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