Der Viereckenindex (chin. 四角号码, sìjiǎo hàomǎ) ist eine Methode, chinesische Schriftzeichen in Nachschlagewerken zu finden und dient außerdem als eines der Eingabesysteme für die chinesische Schrift. Es werden dabei die vier Ecken des imaginären Quadrats, in dem jedes Schriftzeichen zu stehen hat mit Nummern bezeichnet. Erfunden wurde diese Methode in den 1920er Jahren von Wang Yun-Wuu, dem Chefherausgeber der Commercial Press Ltd., China. Sie wurde bis zur Verbreitung von Pinyin viel verwendet.
Die vier Ziffern werden nach der Form in den jeweiligen Ecken bezeichnet. Es sind dies:
Als Gedächtnisstütze zum Erlernen der 10 Kategorien gibt es ein Gedicht:
横一垂二三点捺
叉四插五方框六
七角八八九是小
点下有横变零头
乙 ist zum Beispiel 1771. Falls das Schriftzeichen von 囗, 門, oder 鬥 umgeben ist, werden die unteren Ecken von dem bezeichnet, was innerhalb der Umrandung ist. 回 ist zum Beispiel 6060.