| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Regensburg | |
| Verwaltungsge- meinschaft: |
Wörth an der Donau | |
| Koordinaten: | 49° 0′ N, 12° 24′ O | |
| Höhe: | 320–630 m ü. NN | |
| Fläche: | 52,34 km² | |
| Einwohner: | 4472 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 85 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 93084–93086 | |
| Vorwahl: | 09482 | |
| Kfz-Kennzeichen: | R | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 75 210 | |
| Stadtgliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausplatz 1 93086 Wörth a.d. Donau |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Anton Rothfischer | |
Wörth an der Donau (amtlich: Wörth a.d. Donau) ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Regensburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Wörth an der Donau.
Die Stadt liegt eingebettet zwischen Ausläufern des Bayerischen Wald und der Donauebene und 22 km östlich von Regensburg bzw. 20 Kilometer nordwestlich von Straubing. Am 5. Mai 1954 wurde Wörth zur Stadt erhoben.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Wörth liegt in einer waldreichen Umgebung mit einer Höhenlage zwischen 320 m und 630 m über NN. Das Stadtgebiet mit einer Fläche von 5.233,74 ha gliedert sich in landwirtschaftliche Nutzfläche mit ca. 2.500 ha und Forst mit ca. 2.250 ha. Die restlichen Flächen sind vor allem Siedlungsgebiete. Wörth liegt eimgebettet zwischen die Bayerwaldausläufer Lerchenhaube (446 m), Herrenberg (399 m), Schlossberg (380 m) und Königsberg (373 m).
Die Stadt Wörth an der Donau besteht aus den folgenden 7 Stadtteilen und hat insgesamt 4.491 Einwohner :
(Einwohnerzahlen Stand: 31. Dezember 2004 Quelle: www.stadt-woerth.de)
Der erste sichere Beleg für die Existenz Wörths ist eine Schenkungsurkunde von 787. Aus ihr geht hervor, dass die Schenkung in der Kirche St. Peter in der Ortschaft Uuerid geschah. Aus dem althochdeutschen Wort Uuerid, die ursprüngliche Bezeichnung für Siedlungen an Gewässern, wurde Werid und dann Wörth.
Bei einem Hunneneinfall wurde Werid 909 zerstört. In dieser Zeit wurde eine Burg, die Veste Werd, auf dem heutigen Schlossberg errichtet, die den Fürstbischöfen von Regensburg in Kriegszeiten diente und der Bevölkerung Schutz vor Angreifern bot. Nicht beweisen lässt sich, ob an gleicher Stelle eine Gaugrafenburg aus der Karolingerzeit um 800 gestanden hat. Ebenso lässt sich nicht beweisen, ob der Ort eine Kultstätte der Kelten gewesen ist.
Die Existenz der heutigen Stadtteile lässt sich ab 1134 urkundlich nachweisen, und zwar 1134 Hofdorf und Oberachdorf, 1145 Kiefenholz, 1179 Tiefenthal, 1184 Zinzendorf und schließlich 1384 Weihern.
Der Pfalzgraf und Herzog Johannes ließ um 1200 auf der älteren mittelalterlichen Burganlage das Schloss Wörth bauen. Die Regensburger Fürstbischöfe ließen in einer langen Umbauphase in 16. und 17. Jahrhundert die Veste Werd zu einem Renaissanceschloss umbauen. Das Gebäude war dann über Jahrhunderte beliebter Sommeraufenthalt der Regensburger Fürstbischöfe. Ferner gab es immer wieder Zeiten, in denen die Schlossherren die gesamte Hofhaltung nach Wörth verlegten und das Bistum von hier aus verwalteten. Am 26. Juli 1806 unterzeichnete Carl von Dalberg im Schloss die Rheinbundakte. 1810 ging die Herrschaft der Kirchenfürsten zu Ende, das Schloss und die umliegenden Wälder wurden vom Königreich Bayern säkularisiert. 1812 wurde der Besitz an Carl Alexander von Thurn und Taxis als Ausgleich für die Ablösung der Postrechte übertragen.
Am 5. Mai 1954 wurden Wörth die Stadtrechte verliehen. Die Unterzeichnung der Stadterhebungsurkunde durch Innenminister Dr. Wilhelm Hoegner war die Geburtsstunde der Stadt Wörth. Nach mehreren Eigentümerwechseln wurde das Schloss 1983 vom Landkreis saniert und beherbergt heute ein Seniorenheim.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden von der amerikanische Militärregierung Gemeindezusammenlegungen verfügt, dabei wurden Tiefenthal und Oberachdorf in Wörth eingemeindet. Der heutige Stadtteil Kiefenholz kam zur Gemeinde Wiesent, Hungersacker und Weihern wurden zusammengeschlossen.
Am 1. April 1971 haben sich die Gemeinden Oberachdorf, Kiefenholz, Tiefenthal, Hofdorf, Zinzendorf und Weihern und die Stadt Wörth zur neuen Stadt Wörth verbunden.
Die Wohnbevölkerung von Wörth hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Hatte Wörth zum 31. Dezember 1999 4.387 Einwohner, so waren es am 31. Dezember 2003 bereits 4.514. Die Bevölkerungsstruktur von Wörth ist recht jung, 30,8 % der Einwohner sind unter 25 Jahre, 53,3 % zwischen 25 und 65 Jahre und 15,9 % über 65 Jahre alt.
Zusammensetzung des Stadtrates seit dem 1. Mai 2002:
| Partei / Gruppierung | Sitze |
|---|---|
| CSU | 7 |
| SPD | 2 |
| VAW | 2 |
| ÜWG | 2 |
| Junge Bürger | 2 |
| Grüne | 1 |
Bei der Kommunalwahl 2002 bekam keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit. So kam es am 17. März 2002 zur Stichwahl zwischen Herbert Schötz und Anton Rothfischer. Anton Rothfischer gewann die Stichwahl mit 1.211 Stimmen (53.04 %) und wurde zum Bürgermeister der Stadt Wörth gewählt.
Bisherige Bürgermeister von Wörth (unvollständig):
BlasonierungDas Wappen der Stadt Wörth an der Donau zeigt unter einem roten Schildhaupt mit silbernem Schrägbalken in Silber auf grünem Dreiberg drei grüne Sumpfpflanzen. BedeutungDas Wappen leitet sich aus einem erhaltenen Siegelabdruck von 1560 ab. Das rote Schildhaupt mit dem silbernem Schrägbalken symbolisiert die einstige Zugehörigkeit des Ortes zum Hochstift Regensburg. Die Hauptdarstellung mit dem Dreiberg und den drei Sumpfpflanzen spielt als redendes Wappen auf den Ortsnamen an. „Wörth“ bedeutet sprachlich einen etwas höher gelegenen Ort am Wasser, meist bewachsen mit Sumpfpflanzen oder Auwald. Das Wappen stellt somit drei nicht näher bezeichnete Pflanzen auf Erhöhungen dar. Das Wappen wurde am 3. Januar 1977 durch die Regierung der Oberpfalz genehmigt. Kultur und SehenswürdigkeitenVeranstaltungen
Im Sommer und Herbst finden die Veranstaltungen im Schlosskeller oder im Schlosshof statt. In der restlichen Zeit bietet der schönste Raum des Landkreises, das Rondellzimmer im Schloss, die geeignete Atmosphäre für Konzerte, Lesungen usw. Für Ausstellungen steht die Galerie unter dem Burgfried zur Verfügung. Immer an einem Juni-Wochenende gibt es ein weit über die Region hinaus bekanntes VW Käfer-Treffen für Freunde luftgekühlter Volkswagen. TheaterKolpingtheaterbühne Wörth Bauwerke
Sport
Wirtschaft und InfrastrukturVerkehrWörth an der Donau liegt unmittelbar an der A 3 mit den Ausfahrten „Wörth-Ost“ und „Wörth/Wiesent“. MedienIn Wörth erscheint die Donau-Post, eine Lokalausgabe des Straubinger Tagblatts und der Wörther Anzeiger als eine Lokalausgabe der Mittelbayerischen Zeitung. Öffentliche Einrichtungen
Bildung
PersönlichkeitenEhrenbürger
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Brockhaus-1911: Ludwigs-Donau-Main-Kanal · Main-Donau-Kanal · Donau · Wörth [2] · Wörth · Fort Worth
Meyers-1905: Donau-Mainkanal · Donau · Wörth [1] · Wörth [2] · Fort Worth · Maria Wörth
Pataky-1898: Schmitzhausen-Donau, Minna von
Pierer-1857: Main-Donau-Kanal · Wieselburger Donau · Donau-Main-Kanal · Ludwigs-Donau-Main-Kanal · Donau · Wörth [1] · Wörth [2] · Herrent-Wörth · Frauen-Wörth · Worth