Der Würfel (auch gleichseitiges Hexaeder [hɛksaˈeːdər], von griech. hexáedron, „Sechsflächner“, oder Kubus, von lat. cubus, „Würfel“) ist einer der fünf platonischen Körper, genauer ein (dreidimensionales) Polyeder (ein Vielflächner) mit
Der Würfel ist ein spezielles (dreidimensionales) Parallelepiped (Parallelflach), ein spezieller (nämlich gleichseitiger) Quader sowie ein spezielles gerades quadratisches Prisma.
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Wegen seiner hohen Symmetrie – alle Ecken, Kanten und Seiten sind untereinander gleichartig – ist der Würfel ein reguläres Polytop. Er hat
und ist
Für eine vierzählige Drehachse gibt es 3 Symmetrieoperationen (Drehung um 90°, 180° und 270°), für eine dreizählige Drehachse dementsprechend 2 Symmetrieoperationen. Insgesamt hat die Symmetriegruppe des Würfels 48 Elemente. Man bezeichnet sie in der Notation von Schönflies als Oh, in der Notation von Hermann / Mauguin als
oder allgemein aber etwas ungenau als Oktaeder- bzw. Würfelgruppe.
Der Würfel ist das zum Oktaeder duale Polyeder (und umgekehrt). Außerdem beschreiben die Eckpunkte des Würfels zwei punktsymmetrische reguläre Tetraeder, welche zusammen das Sterntetraeder als weiteren regulären Körper bilden.
Mithilfe von Würfel und Oktaeder können zahlreiche Körper konstruiert werden, die ebenfalls die Würfelgruppe als Symmetriegruppe haben. So erhält man zum Beispiel
als Durchschnitte eines Würfels mit einem Oktaeder (siehe archimedische Körper) und
als konvexe Hülle einer Vereinigung eines Würfels mit einem Oktaeder.
Der Würfel ist Baustein der regulären Würfelparkettierung.
| Größen eines Würfels mit Kantenlänge a | ||
|---|---|---|
| Volumen | ![]() |
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| Oberflächeninhalt | ![]() |
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| Umkugelradius | ![]() |
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| Inkugelradius | ![]() |
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| Länge einer Raumdiagonale | ![]() |
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| Verhältnis von Volumen zu Umkugelvolumen |
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| Sphärizität | ![]() |
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Eine organische Verbindung, die wie ein Würfel aufgebaut ist, ist das nach dem englischen Cube (engl. für Würfel) benannte Cuban.
Auch die Analoga des Würfels in beliebiger Dimension n werden als (n-dimensionale) Würfel (oder Hyperwürfel) bezeichnet und sind ebenfalls reguläre Polytope. Der n-dimensionale Würfel hat
begrenzende Seiten der Dimension k. Spezialfälle:
Volumen (k=3) und 2n (n–1)-dimensionale Würfel als (k=n–1)-dimensionale Seiten (Facetten).Ein Modell für den n-dimensionalen Würfels ist der Einheitswürfel In im Vektorraum Rn. Und zwar ist der abgeschlossene Einheitswürfel

, das n-fache kartesische Produkt des Einheitsintervalls
und 
Der Einheitswürfel ist ein achsenparalleler Würfel mit der Kantenlänge 1 und einer Ecke im Koordinatenursprung. Eine Verallgemeinerung dieses Konzepts sind Quader im Rn, die in der mehrdimensionalen Analysis eine Rolle spielen.
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