Württembergische Metallwarenfabrik

WMF Württembergische Metallwarenfabrik AG
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 9. September 1853
Unternehmenssitz Geislingen, BW, Deutschland

Unternehmensleitung

  • Thorsten Klapproth
  • Dr. Bernd Flohr
  • Ulrich Müller
  • Dr. Rudolf Wieser
Mitarbeiter 5.583 (Mitte 2006)
Umsatz 577,7 Mio. EUR (2005)[1]
Branche Produzierendes Gewerbe
Produkte Essbesteck, Kochgeschirr
Website www.wmf.de
WMF-Gebäude in Geislingen
WMF-Gebäude in Geislingen
WMF-Geschäft in Darmstadt
WMF-Geschäft in Darmstadt

Die WMF Württembergische Metallwarenfabrik AG hat ihren Stammsitz in Geislingen an der Steige. Das Unternehmen wurde 1853 gegründet und produziert bis heute Haushalts- und Hotelwaren aus Glas und Metall, unter anderem Kochgeschirr, Küchengeräte, Bestecke und Trinkgläser.

Mitte 2006 waren konzernweit 5.583 Mitarbeiter beschäftigt, die im ersten Halbjahr 2006 einen Umsatz von 333 Millionen Euro erwirtschafteten.

Der Handelsname Cromargan der WMF steht für einen rostfreien, säureresistenten Edelstahl mit 18 Prozent Chrom und 10 Prozent Nickel. Chrom macht das Material rostfrei, Nickel macht es säurefest und verleiht ihm Glanz. Cromargan wird überwiegend für Bestecke und Küchengeräte verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

WMF ist eine Aktiengesellschaft, die seit dem 9. September 1887 an der Börse notiert ist.

Im Februar 1944 wurde für die WMF ein Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof eingerichtet. Die Häftlinge des Lagers mussten bis April 1945 für die WMF arbeiten. Danach wurde das Lager aufgelöst.

In den 1970er Jahren brachte die WMF die „Nusskanne“ auf den Markt, eine Glaskanne, die mit Erdnüssen gefüllt und mit einem großen Korken oben verschlossen auf den Tisch gestellt wird, um daraus die Erdnüsse hygienisch in die Hand zu portionieren. Heute vermarktet die WMF unter anderem eine Kinderbesteck-Serie namens Seelöwe, die das Linux-Maskottchen Tux auf der Gabel zeigt.

Erfolgreichster Geschäftsbereich der WMF ist seit Beginn der 1960er Jahre die Produktion hochwertiger Kaffeemaschinen für den Gastronomiebereich. Anfang 2006 übernahm die WMF den Schweizer Hersteller M. Schaerer AG und baute damit ihre Marktstellung in diesem Bereich aus.

Marken im Konzern

Seit 1998 gehört auch Silit, ein Hersteller von Kochtöpfen, zur WMF. Silit wird weiterhin von der WMF als eigenständige Marke geführt. Ebenso sind die Marken alfi, ein Hersteller von Isolierkannen, Auerhahn, Anbieter von hochwertigen Bestecken, sowie Kaiser Backformen dem Hause WMF zugeordnet.

Zudem gibt es eine Assoziation mit der BHS Tabletop AG, die hochwertige Porzellanmarken wie Bauscher, Hutschenreuther-Hotel und Schönwald unter einem Dach vereint.

Die "Marke Tischfein" ist eine Vertriebsmarke der WMF, in der Vergangenheit wurde unter diesem Namen der Großhandel und großflächige Einzelhandel beliefert. Seit 2002 ist die Marke Tischfein für Sondergeschäfte vorgesehen, das geht aus dem Geschäftsbericht 2002 der Württembergischen Metallwarenfabrik hervor [2]. So tragen verschiedene Aktionsartikel großer Discounter, wie Lidl in Deutschland oder Hofer in Österreich, als Hersteller die "Marke Tischfein".

Produkte

Siehe auch

Weblinks

Fußnoten

  1. http://www.wmf.de/upload/images/ContentBuilder/dateien/WMFinZahlen1_20060412_5415.pdf
  2. [1]
Quelle:
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