Waldemar Otto (* 30. März 1929 in Petrikau / Polen) ist ein deutscher Bildhauer und Künstler.
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1948 begann er an der Berliner Hochschule für bildende Künste ein Studium der Bildhauerei. Einer seiner ersten großen Erfolge war 1957, also schon mit 28 Jahren, die Auszeichnung mit dem Preis der Großen Berliner Kunstausstellung. 1961 entstanden seine ersten Torsi, die seitdem charakteristisch für sein Schaffen sind. 1973 erfolgte der Ruf zu einer Professur an die Hochschule für Künste Bremen. International wurde Waldemar Otto durch verschiedene Auszeichnungen, Arbeitsaufenthalte und Ausstellungen – wie z. B. in Irland, Chile oder in der St. Petersburger Eremitage – bekannt.
Otto ist einer der größten Protagonisten einer figurativen Plastik – nicht gemeißelte, sondern geformte Skulpturen. Er hat die Skulpturen in klassischer Manier dreidimensional gestaltet, aber den menschlichen Körper mit einer kämpferischen und leidensbetonten Spiritualität dargestellt. Immer sind Details, Volumina und Proportionen übersichtlich angeordnet. Zwischen abstrakter Formkonstruktion und Naturvorbild gibt es bei ihm keinen unüberbrückbaren Gegensatz.
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Neptunbrunnen auf dem Domshof in Bremen, 1991 |