| Die Artikel Wegmarkierung, Wegzeichen und Wanderweg überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Die Diskussion über diese Überschneidungen findet hier statt. Bitte äußere dich dort, bevor du den Baustein entfernst. ŠtJů 18:49, 17. Jul. 2007 (CEST) |
Wanderwege sind mit Wegzeichen markierte Fußwege, die das Wandern auf interessanten Strecken oder zu attraktiven Zielen ermöglichen. Wegweiser, Entfernungsangaben, Übersichtskarten, Wanderkarten und Wegbeschreibungen sind zusätzliche Mittel, um die Orientierung zu erleichtern.
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Es gibt verschiedene Arten von Wanderwegen, wie z. B. Zielwanderwege, Rundwanderwege und Fernwanderwege - national oder europaweit.
Zu Themenwanderwegen zählt man z.B. Lehrpfade, Naturerlebnispfade, Barfußparks, Wattwanderwege oder Planetenwege.
Im Alpinen Gelände grenzt sich der Wanderweg vom Klettersteig ab, der außer der prinzipiellen Trittsicherheit und Kondition auch ein Grundmaß an Klettertechnik erfordert.
Es gibt wissenschaftlich fundierte Gütekriterien für Wanderwege, die sich an den Bedürfnissen der Wandergäste orientieren (siehe Literatur). Demnach soll ein möglichst kleiner Teil auf Fahrwegen, die überwiegende Strecke aber auf Naturboden und Wegen mit Pfadcharakter verlaufen. Naturschönheiten, Wechsel der Landschaftsformationen, Ausblicke und Sehenswürdigkeiten tragen zur Attraktivität bei. Gute Markierung und Ausschilderung sind wichtig.
Die Qualitätskriterien des Deutschen Tourismusverbands e.V. und des Verbands Deutscher Gebirgs- und Wandervereine e.V. sind in unten angeführten Literaturangaben und Webpräsentationen publiziert.
In Österreich und der Schweiz, den Alpinregionen Deutschlands und anderen Alpenstaaten werden Wanderwege von den Alpenvereinen und ähnlichen Institutionen betreut.
Um die Eignung eines Wanderweges in Bezug auf diese Erwartungshaltung zu testen, hat das Deutsche Wander Institut den Siegel-Basis-Test (SBT) entwickelt. Dieser Test dient als Basis für eine Zertifizierbarkeit von (in der Regel markierten) Wanderwegen für das “Deutsche Wandersiegel”. Kilometer für Kilometer wird die Wegequalität nach einem Kennziffer-System begutachtet. Dabei werden z.B. Wegeformat, Landschaftsformen, Abwechslungen der Landschaft und Ausblicke begutachtet.
Wanderwege werden mitunter auch auf ehemaligen Eisenbahnstrecken angelegt, wie dem Odenwaldexpress oder dem Vulkanradweg/Vulkanring Vogelsberg, sie werden dann auch als Wanderbahn bezeichnet.
Die Schweiz verfügt über ein Netz von einheitlich markierten Wanderwegen von einer Länge von insgesamt 62'000 km, davon 14'000 km Hartbelag und 21'000 km Bergwege. Es werden dabei unterschieden
Die Wegweiser für Wanderwege sind einheitlich gelb, wobei die Spitzen für Bergwanderwege weiß/rot/weiß und für Bergrouten weiß/blau/weiß markiert sind. Dabei werden verschiedene Typen von Wegweisern unterschieden:
Die Zeitangaben der Wegstunden sind für die ganze Schweiz einheitlich: der offizielle Rotsockentrott rechnet mit 4,2 km pro Stunde mit Zu- und Abschlägen je nach Steigung oder Gefälle, wobei Pausen nicht eingerechnet sind.
Verantwortlich für Markierung und Instandhaltung der Schweizer Wanderwege sind die kantonalen Sektionen der Schweizer Wanderwege SAW.
Seit 1987 verpflichtet das Bundesgesetz über Fuss- und Wanderwege die Kantone, für die Wanderwege zu sorgen. Im Auftrag der Kantone planen die Wanderwege-Vereinigungen die Wegnetze.
Zahlreiche Routen wurden schon seit viel längerer Zeit markiert. Man findet daher auch ältere Markierungen in verschiedensten Farben, oft auf Routen außerhalb des offiziellen Wegnetzes. Offizielle Markierungen außerhalb des Wegnetzes wurden in der Folge konsequent grau übermalt (Abwehr von Haftungsansprüchen). Wegmarkierungen weisen auf Art und Umfang des Unterhalts hin und lassen nur grobe Rückschlüsse auf die zu erwartenden Schwierigkeiten zu.