Der Begriff Wandler beschreibt im technischen Sinn ein Gerät, das den Zustand eines Mediums in den eines anderen übersetzt. Das Wort „Medium“ meint hier Informationsträger jeglicher Art, deren Parameter durch den Wandler auf Parameter des anderen Mediums übertragen werden.
Ein Wandler kann prinzipell in einen Sensorteil (Annahme der Eingangsparameter) und einen Ausgabeteil (Abgabe der Zielparameter) unterteilt werden. Die Wandlung findet durch eine Kopplung dieser Elemente statt. Meist gelten beim Wandlungsvorgang Einschränkungen, die durch das Wandlungsprinzip oder die Art der Informationsträger bedingt sind. Ein verlust- oder störungsfreier Wandlungsvorgang sowie 100-prozentige Genauigkeit sind daher ein theoretisches Ideal. Als Einschränkungen gelten dabei:
Wandler lassen sich nach ihren technischen Wirkungsmechanismen in zwei große Gruppen einteilen. Die Bauelemente der ersten Gruppe sind reversibel, d. h. sie können in beide Richtungen funktionieren. Beispiel: dynamische Schallwandler (Lautsprecher/dynamisches Mikrofon). Nur diese können als „echte“ Wandler bezeichnet werden.
Die zweite Gruppe ist ihrem Wesen nach den Verstärkern zuzuordnen, da hier die eine Energieform (z. B. die akustische beim Kohlemikrofon) auf die andere, z. B. die elektrische, steuernd einwirkt und somit ein reversibler Betrieb nicht möglich ist. Für diese wird häufig der Ausdruck Steuerwandler verwendet.
Beispiele von technischen Wandlern:
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