Weinbiet

Das Weinbiet vom Norden aus gesehen, aufgenommen aus einem Flugzeug. Die Spitze des Sendemastes zeigt auf das Hambacher Schloss (klein im Hintergrund).
Das Weinbiet vom Norden aus gesehen, aufgenommen aus einem Flugzeug. Die Spitze des Sendemastes zeigt auf das Hambacher Schloss (klein im Hintergrund).
Das Weinbiet vom Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße aus fotografiert
Das Weinbiet vom Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße aus fotografiert

Das Weinbiet im deutschen Bundesland Rheinland-Pfalz ist einer der höchsten Berge am Ostrand des Pfälzerwaldes zur Oberrheinischen Tiefebene hin.

Mit seinen 553 m ü. NN beschert das Weinbiet den östlich in seinem Lee gelegenen Ortschaften Haardt, Gimmeldingen, Mußbach und Königsbach, die seit 1969 sämtlich zur kreisfreien Stadt Neustadt an der Weinstraße gehören, ein regenarmes Klima, welches den Anbau von Qualitätsweinen begünstigt. Auf dem Weinbiet wurde zudem am 13. August 2003 mit 26,7° C die höchste in Deutschland je gemessene nächtliche Tiefsttemperatur verzeichnet, trivial ausgedrückt: die wärmste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen.

Das Weinbiet ist ein bekannter Aussichtspunkt, auf den Wanderpfade von Gimmeldingen, Haardt und Lindenberg aus führen. Auf seinem Gipfel befinden sich eine Gaststätte, eine Wetterstation, ein gemauerter Panoramaturm von gedrungener Gestalt sowie eine Sendeanlage für UKW-Rundfunk und Fernsehen des Südwestrundfunks, die seit den 1950er Jahren als Antennenträger einen 133 m hohen abgespannten Stahlfachwerkmast verwendet.

Programmname Regional Kanal/Frequenz ERP
SWR-Bouquet 2 Rheinland-Pfalz kein 6 (DVB-T) 10 kW
SWR1 Rheinland-Pfalz 89,9 MHz (UKW) 25 kW
SWR4 Radio Ludwigshafen 95,9 MHz (UKW) 25 kW
SWR2 Rheinland-Pfalz 102,2 MHz (UKW) 25 kW

Bis zur Umstellung des analogen Kanals 6 (mit dem ARD-Programm) auf DVB-T sendete dieser mit 30 kW. Das jetzige DVB-T-Bouquet auf dem Kanal 6 enthält die folgenden Programme: SWR Fernsehen Rheinland-Pfalz, HR Fernsehen, WDR Fernsehen, Bayerisches Fernsehen

Die beiden markanten Türme machen den Berg von der 400 m tiefer gelegenen Ebene aus zu einem Wahrzeichen der Gegend. Deshalb hat auch die Winzergenossenschaft Weinbiet von Mußbach (Sitz), Gimmeldingen und Haardt ihren Namen nach dem Berg gewählt.

Hoch an der Nordflanke des Weinbiets liegt, gefasst im Siebenröhrenbrunnen, die Quelle des Mußbachs, der durch die Winzerorte Gimmeldingen und Mußbach fließt und dann in den Rehbach mündet, den nördlichen Seitenarm des Speyerbachs.

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