Werner Hilpert

Werner Johannes Hilpert (* 17. Januar 1897 in Leipzig; † 24. Februar 1957 in Oberursel) war ein deutscher Politiker (Zentrum, später CDU).

Hilpert war von 1932 bis 1933 Landesvorsitzender der Zentrumspartei in Sachsen und saß wegen seinem Widerstand gegen den Nationalsozialismus 5 ½ Jahre im KZ Buchenwald ein. Dort gehörte er dem Volksfrontkomitee Buchenwald an.

Nach 1945 gehörte er zu den Mitbegründern der CDU in Hessen und wurde deren Landesvorsitzender. Vom 1. November 1945 bis 5. Januar 1947 war er stv. Ministerpräsident des Landes Hessen. Er war von 1946 bis 1947 Minister für Wirtschaft und Verkehr und vom 6. Januar 1947 bis 1950 Minister der Finanzen.

Dem Deutschen Bundestag gehörte er in der ersten Legislaturperiode bis zu seiner Mandatsniederlegung am 10. Oktober 1949 an.

Von 1952 bis zu seinem Tode war er Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbahn.


Werner Hilpert gilt als einer der Gründerväter der Bundesrepublik Deutschland und war 1949 der aussichtsreichste Anwärter auf das Kanzleramt und damit Gegenspieler von Konrad Adenauer.


Literatur

  • Sabine Pappert: Werner Hilpert – Politiker in Hessen 1945–1952, Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 2003, ISBN 3-930221-12-8.



Quelle:
Artikel Werner Hilpert aus der freien Enzyklopädie Wikipedia mit dieser Versionsgeschichte
Lizenz:
Kategorien:
Ähnliche Einträge in anderen Lexika
Bookmarks
delicious wong linkarena google
Sponsoren