| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Bild:Wappen von Wietmarschen.jpg |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Grafschaft Bentheim | |
| Koordinaten: | 52° 32′ N, 7° 8′ O | |
| Höhe: | 21 m ü. NN | |
| Fläche: | 119,83 km² | |
| Einwohner: | 11.375 (1. Jan. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 95 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49835 | |
| Vorwahlen: | 05908/05925/05946 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NOH | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 56 025 | |
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 31 49835 Wietmarschen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Alfons Eling (CDU) | |
Wietmarschen ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Grafschaft Bentheim in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Wietmarschen liegt zwischen Nordhorn und Lingen. Höchste Erhebung der Gemeinde ist der Rupingsberg in Lohne mit 50m ü. NN mit einem in Planung befindlichem Aussichtsturm.
Die Gemeinde gliedert sich in die sechs Ortsteile Wietmarschen, Füchtenfeld, Schwartenpohl , Lohnerbruch, Nordlohne und Lohne.
Die Gemeinde Wietmarschen weicht in religiöser Hinsicht stark ab vom restlichen Landkreis, in dem sie mehrheitlich Katholisch geprägt is. In Februar 2006 verteilte sich die Religionszugehörigkeit wie folgt:
Der Name Wietmarschen deutet auf eine dem Wasser abgerungene Weidefläche hin (Wyt in de Mersch). Die Symbole sind im Gemeindewappen übernommen worden. Das Wappen zeigt auf einem roten Feld in der Mitte der oberen Hälfte eine stilisierte goldene Lilie und vom unteren Wappenrand nach links bzw. rechts oben verlaufend je einen goldenen Rohrkolben mit je einem goldenen Blatt. Die Rohrkolben stehen für die Lage Wietmarschens am Rande des Moores, durch dass der Charakter der Landschaft geprägt wird. Die stilisierte Lilie steht als Mariensymbol und erinnert gleichzeitig an die bedeutende Rolle, die Kloster und Stift in der Geschichte der Gemeinde gespielt haben. Die goldenen Figuren auf rotem Grund stehen für die Zugehörigkeit der Gemeinde zum Landkreis Grafschaft Bentheim.
Die Gemeinde Wietmarschen ist in ihren jetzigen Grenzen noch relativ jung. Im Jahre 1974 wurde aus der um den Ortsteil Schepsdorf verkleinerten Gemeinde Schepsdorf-Lohne und den Gemeinden Schwartenpohl und Wachendorf eine neue Verwaltungseinheit gebildet. Gleichzeitig wurde der Teil der neuen Gemeinde, der bislang zum Landkreis Grafschaft Bentheim gehörte, in den Landkreis Lingen eingegliedert. Bereits drei Jahre später ergab sich eine weitere kommunalpolitische Veränderung: Die soeben neu gebildete Gemeinde wurde im Rahmen der Kreisreform nunmehr dem Landkreis Grafschaft Bentheim zugeordnet. Doch damit noch nicht genug. Schon ein weiteres Jahr später, im Jahr 1978, wurden die Orte Herzford, Rheitlage und Wachendorf (der so genannte Vorgarten von Lingen) von der neuen Gemeinde Wietmarschen abgetrennt und der Stadt Lingen zugeordnet. Gegen die Zusammenlegung Wietmarschens mit Lohne und die Auskreisung entwickelte sich heftiger Widerstand in Wietmarschen, der bis zu einem endgültigen Gerichtsentscheid 1990 anhielt und die FDP zeitweilig zur mit Abstand stärksten Partei im Ortsteil Wietmarschen machte. Auch in Lohne kam es zu Protesten gegen die Trennung von Schepsdorf.
Der Ortsteil Lohne liegt an der B213 (E72), der sog. Skandinavienlinie Amsterdam- Kopenhagen. Der Ortsteil Wietmarschen liegt im Dreieck der Städte Nordhorn, Meppen und Lingen (Ems) an der L67 und der L45.
Zudem liegen Wietmarschen und Lohne an der A31
Zieht man heute Bilanz, so ist Wietmarschen insgesamt eine angesehene Gemeinde geworden. In nahezu allen Bereichen hat sich die Kommune recht ansehnlich entwickelt. Ein Indiz dafür, dass sich die Bevölkerung hier wohlfühlt und die Gemeinde insbesondere als Wohngemeinde beliebt ist, ist der rapide Anstieg der Einwohnerzahlen. Während am 31. Dezember 1975 noch 6.961 Einwohner registriert wurden, so wurde die 10.000 Marke im August 1998 überschritten.
So wird es auch künftig eine bevorzugte Aufgabe von Rat und Verwaltung bleiben, jedem Bürger zu zumutbaren Bedingungen ein Baugrundstück zu beschaffen, um damit den Traum von einem Eigenheim zu verwirklichen.
Der Gemeinderat aus Wietmarschen setzt sich aus 26 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)
Der hauptamtliche Bürgermeister Alfons Eling wurde am 10. September 2006 mit 83,48% der Stimmen gewählt.
Das Wappen der Gemeinde zeigt auf einem roten Feld in der Mitte der oberen Hälfte eine stilisierte Lilie und vom unteren Wappenrand nach links bzw. rechts oben verlaufend je einen goldenen Rohrkolben mit je einem goldenen Blatt.
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