| Wappen | Karte | |
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| fehlt noch |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Steiermark | |
| Politischer Bezirk: | Leibnitz (LB) | |
| Fläche: | 7,24 km² | |
| Koordinaten: | 46° 53' N, 15° 31' O | |
| Höhe: | 314 m ü. A. | |
| Einwohner: | 2385 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 329 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 8410 | |
| Vorwahl: | 03182 | |
| Gemeindekennziffer: | 61047 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptplatz 55 8410 Wildon |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeisterin: | Ingrid Weber (ÖVP) | |
| Gemeinderat: (2005) (15 Mitglieder) |
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Wildon ist eine Marktgemeinde in der südlichen Steiermark mit 2349 Einwohnern (Stand: Volkszählung von 2001) und gehört zum Bezirk Leibnitz. Die Marktgemeinde liegt am Wildoner Berg, der das Leibnitzer Feld eingrenzt, direkt an der Mündung der Kainach in die Mur.
Inhaltsverzeichnis |
Erstmals erwähnt wurde der Ort 1219. Der Ort ist vor allem bekannt durch die Verbindung mit dem Minnedichter Herrand von Wildonje (Herrand II. von Wildon), der um die Mitte des 13. Jahrhunderts auch politisch tätig war. Die Wappenfarben der Wildonier, weiß-grün, haben zu dieser Zeit auch die damaligen Landesfarben der Steiermark, schwarz-weiß, verdrängt und auch der Steirer-Panter war das Wappentier der Wildoner. Der Ort erhielt noch Anfang des 13. Jahrhunderts Marktrechte und das Recht zur eigenen Befestigung. Auch die Riegersburg war einst Wildoner besitz. Kaiserliche Truppen belagerten in der Baumkirchnerfehde um 1470 Wildon über ein Jahr, ehe es erobert werden konnte. Es entstand die landesfürstliche Herrschaft Oberwildon. Grundherren waren ab 1624 dann die Eggenberger, mit deren Herrschaft ein ausgedehntes Landgericht verbunden war. Nach 1945 gehörte das Gemeindegebiet zunächst zur sowjetischen, sodann zur britischen Besatzungszone. Unterhaus wurde 1955 nach Wildon eingemeindet.
In Wildon befinden sich mehrere Schulen, gastronomische Betriebe und kleinere und mittelständische Betriebe.
Wildon kann per Bahn von Graz aus mit Regionalzügen Richtung Spielfeld-Straß in zirka 27 Minuten erreicht werden. Wildon liegt am Murradweg und dort befindet sich ein kleiner Badesee, der im Hochsommer zu einem Zwischenstopp einlädt. In Wildon befindet sich neben Reitsportanlagen auch eine Trabrennbahn.
Der Wilde Mann ist das Wappenzeichen von Wildon. Dieser soll der Sage nach in der sogenannten „Wilde-Mann-Höhle“ am Schlossberg gehaust haben. Die Figur des wilden, keulenbewehrten Mannes verweist auf keltische Heroen (z. B. Dagda) und u. U. auf eine vorchristliche Nutzung der Höhle als Naturheiligtum. Am benachbarten Buchkogel bestätigen archäologische Funde die bereits jungsteinzeitliche Besiedlung ab ca. 4000 vor unserer Zeitrechnung.
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