Die World Radiocommunication Conference (WRC) entscheidet auf internationaler Ebene über die Belange des Funkwesens.
Dazu gehört die Festlegung durchzuführender Studien ebenso wie die Definition von Funkbetriebsverfahren, die Festlegung von Ausbildungsanforderungen für Funkpersonal, sowie die Zuweisung von Frequenzbändern an die verschiedenen Funkdienste, wie zum Beispiel Seefunkdienst, Flugfunkdienst, Rundfunkdienst oder Amateurfunkdienst. Die WRC tagt seit 1995 alle zwei bis vier Jahre. Vorgängerin der WRC bis 1992 war die die World Administrative Radio Conference (WARC).
Das Gesamtergebnis dieser Konferenz ist die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO Funk), die dadurch fortgeschrieben wird.
Veranstalter der WRC ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU), eine Unterorganisation der Vereinten Nationen. Teilnehmer sind die ITU-Mitgliedstaaten. In Deutschland ist die für das Funkwesen zuständige Behörde das BMWi mit der BNetzA im Geschäftsbereich. Die ebenfalls teilnehmenden Interessenvertreter von Frequenznutzern oder Industrie, wie z.B. NATO, EBU oder IARU, haben keine eigene Stimme.
In Deutschland wird die WRC durch die vom BMWi geleitete Nationale Gruppe (NG) vorbereitet.