Zitterrochen

Zitterrochen
Kalifornischer Zitterrochen  (Torpedo californica)
Kalifornischer Zitterrochen (Torpedo californica)
Systematik
Klasse: Knorpelfische (Chondrichtyes)
Unterklasse: Plattenkiemer (Elasmobranchii)
Überordnung: Squalea
Taxon: Rochen (Batoidea)
Ordnung: Torpediniformes
Familie: Zitterrochen
Wissenschaftlicher Name
Torpedinidae
Gattungen
  • Hypnos
  • Torpedo

Die elektrischen oder Zitterrochen (Torpedinidae) sind eine Familie innerhalb der Ordnung der Rochen und werden auch als Torpedorochen bezeichnet.

Zitterrochen verfügen über ein elektrisches Organ (Elektroplax), welches aus umgewandelten Muskeln besteht und mit dessen Hilfe sie Beutefische durch elektrische Entladungen von 60-230 V und über 30 Ampere lähmen können. Taucher vergleichen das Gefühl eines solchen Unterwasser-Elektroschocks mit dem Gefühl eines sehr kräftigen Faustschlags. Theoretisch könnten Taucher dabei bewusstlos werden, allerdings gibt es bis jetzt keine bestätigten Berichte über derartige Fälle.

Bereits im Jahre 76 soll Pedanios Dioscurides versucht haben, über 'Elektrostimulationen' durch die Entladungen des Fisches epileptische Anfälle zu behandeln.

Verbreitung

Zitterrochen leben küstennah und küstenfern in allen gemäßigten und tropischen Meeren. Sie halten sich meist in Tiefen zwischen 1-250 m auf. Einige Arten, so z.B. der Atlantische Zitterrochen (auch als Schwarzer Zitterrochen bezeichnet) (Torpedo nobilana) kommen auch in größeren Tiefen von bis zu 600 m vor.

Arten

Die Familie der Zitterrochen umfasst etwa 20 Arten. Die wahrscheinlich bekanntesten sind der Marmor-Zitterrochen (Torpedo marmorata), der Bogenstirn-Zitterrochen (Torpedo panthera), sowie der Gefleckte Zitterrochen (Torpedo torpedo), der die häufigste Spezies der Zitterrochen darstellt. Der größte Vertreter der Zitterrochen ist der Atlantische Zitterrochen (Torpedo nobiliana), der eine Länge von bis zu 1,80 m erreicht. Die Gattung Hypnos ist monotypisch und enthält nur die Art Hypnos monopterygium, die in Tiefen bis 240 Metern an der Australischen Küste lebt.

Weblinks

Commons
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Quelle:
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