| Zwergadler | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hieraaetus pennatus | ||||||||||||
| (J. F. Gmelin, 1788) |
Der Zwergadler (Hieraaetus pennatus) ist ein großer Greifvogel, der etwa 50 cm groß wird und eine Spannweiten um etwa 120 Zentimeter erreicht. Von der Größe her entspricht er dem Mäusebussard, hat jedoch schlankere Flügel und einen deutlich längeren Schwanz.
Sein Schrei ist ein schrilles kli-kli-kli. Kürzliche DNA-Studien des Jahres 2006 legen eine Umklassifizierung in die Gattung der Adler nahe (Aquila pennata).
Inhaltsverzeichnis |
Der seltene Zwergadler ist in Südeuropa (mit Ausnahme Italiens), Afrika und Zentralasien weit verbreitet. Mit 9.000 Paaren leben etwa 90 Prozent des europäischen Bestandes in Spanien. Als ausgeprägte Zugvögel ziehen die in Europa beheimateten im September über den Winter ins Afrika jenseits der Sahara.
Er braucht bergige Landschaften mit Laubbewaldung und offenen Jagdflächen.
Seine Nahrung besteht aus Kleinsäugern (Nagetiere, Kaninchen), Vögeln und Reptilien wie Eidechsen. Gelegentlich kommen auch Insekten hinzu oder er plündert auch andere Vogelnester.
Die Vögel leben in lebenslänglicher Ehe. Das Weibchen legt in der Regel zwei, selten auch einzelne Eier in den in hohe Bäume gebauten Horst.
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