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Valletta ist die Hauptstadt des Staates Malta. Sie bildet das politische und kulturelle Zentrum des Landes und gilt als die, historisch betrachtet, am besten befestigte Stadt der Welt.
Der Grundstein der Planstadt wurde 1566 vom 49. Großmeister des Malteserordens
Jean Parisot de la Valette gelegt, die Fertigstellung erfolgte fünf Jahre später. Heute ist Valletta, benannt nach ihren Gründer, die am stärksten von Touristen frequentierte Stadt Maltas. Aufgrund zahlreicher sehr gut erhaltener Baudenkmäler, wie etwa dem Großmeisterpalast, den Auberges und den mächtigen Festungsanlagen, gehört die Stadt als Gesamtensamble zum
UNESCO-Weltkulturerbe. Mit einer Fläche von nur knapp über einem halben Quadratkilometer ist
il-Belt Valetta, wie sie auf
Malti heißt, die kleinste Hauptstadt in der Europäischen Union. Bei einer Bevölkerung von 7.048 ergibt sich daraus eine Bevölkerungsdichte von 12.815 Einwohnern pro Quadratkilometer, was ein weltweiter Höchstwert ist.
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