parasīticus , a, um (παρασιτικός), zum Schmarotzen (Schranzen) gehörig, Schmarotzer-, ars, die Schmarotzerkunst (ἡ παρασιτική), Plaut.: periuratiunculae, Plaut.: mensa, Aug. b. ...
... Gnatho , ōnis, m., Name eines nichtswürdigen Schmarotzers bei Terenz; vgl. Cic. de amic. 93: dah. für einen nichtswürdigen Schmarotzer übh., Cic. Phil. 2, 15. – Dav. Gnathōnicī , ōrum, m., Schüler des Gnatho = Schmarotzer, Ter. eun. 264.
parasītātio , ōnis, f. (parasitor), das Schmarotzen, die Schmarotzerei, Plaut. Amph. 521.
parasītaster , trī, m. (parasitus), ein erbärmlicher Schmarotzer, Afterschmarotzer, Ter. adelph. 779; vgl. Prisc. 3, 27.
mappa , ae, f. (nach Quint. 1, 5, ... ... bei Tische, die die Gäste mitbrachten (s. mantēle), daher von Schmarotzern benutzt, um darin Eßwaren von der Tafel der Reichen mit nach Hause zu ...
Colax , acis, m. (κόλαξ), der Schmeichler, Schmarotzer, Titel verloren gegangener Stücke des Ennius u. Plautus, Ter. eun. prol. 25 u. 30.
1. Phormio , ōnis, m., I) Name eines Schmarotzers in dem gleichnamigen Stücke des Terenz. – II) ein peripatet. Philosoph zu Ephesus, der sich vor Hannibal in einem schulmäßigen Vortrage über Kriegskunst hören lassen wollte, Cic. de or. 2, ...
... m. (arrideo), der jmd. anlächelt, der immer freundliche Schmarotzer, stultorum divitum arrosor, et quod sequitur arrisor, et quod duobus his adiunctum est, derisor, der Schmarotzer, der reiche Narren benagt, sie – mit sets lächelnder Miene unterhält u. ...
1. catīllo , (āvī), ātum, āre (1. catillus), die Teller lecken, schmarotzen, Plaut. Casin. 552: catillata vadimonia, viell. der Tellerlecker, Auct. inc. b. Fulg. serm. ant. 22 Helm.
Saturio , ōnis, m. (satur), erdichteter Eigenname eines Schmarotzers, etwa Sattermann, im Wortspiele mit esurio (Hungermann), Plaut. Pers. 101.
cadytās , ae, m. (καδύτας), eine Schmarotzerpflanze in Syrien, Plin. 16, 244.
iscurra , ae, m., vulg. = scurra, der Schmarotzer, Isid. orig. 10, 152.
parasīta , ae, f. (parasitus), die Schmarotzerin, die Schranze, Hor. sat. 1, 2, 98. – übtr., attrib. v. Tieren, avis par., Plin. 10, 68.
parasītor , ārī (parasitus), schmarotzen, schranzen, Plaut. Pers. 56 G. ( wo parasitando) u. Stich. 637 (wo parag. Infin. parasitarier).
hypocistis , idis und idos, f. (ὑπυκιστίς), eine Schmarotzerpflanze auf der Cistusstaude ( Asarum hypocistis, L.), deren Saft in der Arznei gebraucht wurde, Cels. 5, 7 u. 5, 23, ...
aretālogus , ī, m. (ἀρεταλόγος), der Tugendschwätzer, ein schmarotzender Philosoph, meist Zyniker od. Stoiker, der sich am Tische der Reichen einfand ...
2. ante-ambulo , ōnis, m., der Vorläufer, ein Bedienter oder Schmarotzer, der vor einem Vornehmern herging, um ihm Platz zu machen, zuweilen verächtlich wie unser Lakai, Suet. Vesp. 2, 2 (dazu die Auslgg.). ...
Pantolabus , ī, m. (παντολάβος, alles nehmend), Schnapphahn, Name eines Schmarotzers, Hor. sat. 1, 8, 11; 2, 1, 22.
Miccotrōgus , ī, m. (Μικκότρωγος), Krümchennager, scherzh. Name eines Schmarotzers, wie etwa Tellerlecker, Plaut. Stich. 242.
supparasītor , ārī (sub u. parasitor), schmarotzerisch schmeicheln, alci, Plaut. Amph. 993; mil. 348.
Buchempfehlung
Stifters späte Erzählung ist stark autobiografisch geprägt. Anhand der Geschichte des jungen Malers Roderer, der in seiner fanatischen Arbeitswut sich vom Leben abwendet und erst durch die Liebe zu Susanna zu einem befriedigenden Dasein findet, parodiert Stifter seinen eigenen Umgang mit dem problematischen Verhältnis von Kunst und bürgerlicher Existenz. Ein heiterer, gelassener Text eines altersweisen Erzählers.
52 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro