433. Burg Stargard.

[322] Zu den wenigen Ritterschlössern, welche sich bis auf unsere Zeit erhalten haben, gehört die Burg Stargard. Sie wurde um das[322] Jahr 1260 nebst der Stadt gleiches Namens vom Markgrafen Johann I. von Brandenburg erbaut und liegt auf einer Anhöhe so nahe vor der Stadt, daß sie dieselbe zu berühren scheint. Die Sage erzählt, daß einst ein Jäger, welcher einen Hirsch mit goldenem Halsbande verfolgte, die Ruinen einer bis dahin unbekannten Burg entdeckt habe, auf denen sodann die neue Burg aufgeführt worden sei.


Terecitta de Bry in Oberhof.

Quelle:
Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Band 1, Wien 1879/80, S. 322-323.
Lizenz:
Kategorien: