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Naturgeschichte, die

Naturgeschichte, die [Adelung-1793]

Die Naturgeschichte , plur. doch nur von mehrern Lehrbüchern dieser Art, die -n, die Geschichte, d.i. das Verzeichniß und die Beschreibung der natürlichen oder zu den drey Naturreichen gehörigen Körper; Historia naturalis, die Natur-Historie. S. Geschichte.

Wörterbucheintrag zu »Naturgeschichte, die«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 445.
Huf, der

Huf, der [Adelung-1793]

... Zebra haben, welche Thiere man in der Naturgeschichte einhufige zu nennen pflegt, weil ihr Huf aus einem einzigen Theile bestehet. ... ... Fußes in mehrere Theile gespalten, so heißt er eine Klaue. Allein in der Naturgeschichte der Neuern hat man zweyhufige, dreyhufige, vierhufige und fünfhufige Thiere. Anm ...

Wörterbucheintrag zu »Huf, der«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1301.
Salz, das

Salz, das [Adelung-1793]

Das Salz , des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, in der weitesten, aber nur in der Naturgeschichte und Naturlehre üblichen Bedeutung, ein jeder trockner Körper, welcher sich im Wasser auflösen ...

Wörterbucheintrag zu »Salz, das«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 1258-1259.
Vollhufig

Vollhufig [Adelung-1793]

Vóllhufig , -er, -ste, adj. et adv. einen ... ... vollhufig, wenn die ganze innere Höhle des Hufes zugewachsen ist. 2. In der Naturgeschichte werden auch wohl die Thiere mit ungespaltenem Hufe vollhufige genannt. So auch die ...

Wörterbucheintrag zu »Vollhufig«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 1233.
Polyp, der

Polyp, der [Adelung-1793]

Der Polȳp , des -en, plur. die -en, aus ... ... Polypus, welches eigentlich ein mit vielen Füßen versehenes Thier bedeutet. 1) In der Naturgeschichte sind die Polypen eine Art Thierpflanzen, welche sich in dem Wasser aufhalten, und ...

Wörterbucheintrag zu »Polyp, der«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 806.
Fossil, das

Fossil, das [Adelung-1793]

Das Fossīl , des -s, plur. die Fosīllien, aus dem Lat. Fossile, in der Naturgeschichte, Körper, welche in und auf der Erde angetroffen werden, wo sie wachsen, aber nicht organisiret sind; Mineralien.

Wörterbucheintrag zu »Fossil, das«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 260.
Spinnefeind

Spinnefeind [Adelung-1793]

Spinnefeind , adj. & adv. im höchsten Grade feind, todtfeind ... ... als die Spinnen einander, oder auch den Fliegen sind. Die Spinnen sind in der Naturgeschichte wegen der Feindschaft bekannt, welche sie gegen ihr eigenes Geschlecht tragen.

Wörterbucheintrag zu »Spinnefeind«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 210.
Pflanze, die

Pflanze, die [Adelung-1793]

... andern Verstande gebraucht wird, als in der Naturgeschichte. 1. Im gemeinen Leben pflegt man, 1) überhaupt alle Erdgewächse, ... ... auch wohl Kinder Ehepflanzen, Ehepflänzchen und Ehepflänzlein zu nennen. 2. In der Naturgeschichte nimmt man dieses Wort in dem weitesten Umfange der Bedeutung, indem man ...

Wörterbucheintrag zu »Pflanze, die«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 733.
Bīson, der

Bīson, der [Adelung-1793]

Der Bīson , des -s, plur. die -e, ein zunächst aus dem Lat. Bison von den neuern Schriftstellern der Naturgeschichte entlehnter Nahme, einen Auerochsen zu bezeichnen. Die Römer haben diesen Nahmen unstreitig von ...

Wörterbucheintrag zu »Bīson, der«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1034.
Durchwittern

Durchwittern [Adelung-1793]

Durchwḯttern , verb. reg. act. Ich durchwittere, durchwittert; mit aufgelöseten Bergarten durch und durch vermischen, in der Naturgeschichte des Mineralreiches, wo besonders das Mittelwort in diesem Verstande üblich ist. Ein Gestein ...

Wörterbucheintrag zu »Durchwittern«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1615.
Spielart, die

Spielart, die [Adelung-1793]

Die Spielart , plur. die -en. 1. Die Art ... ... spielet, in verschiedenen Bedeutungen des Zeitwortes. Die Spielart eines Virtuosen. 2. In der Naturgeschichte ist die Spielart, ein natürlicher Körper, welcher sich nur durch zufällige Abweichungen von ...

Wörterbucheintrag zu »Spielart, die«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 198.
Kahlkopf, der

Kahlkopf, der [Adelung-1793]

Der Kahlkopf , des -es, plur. die -köpfe, ein ... ... eine der Haupthaare beraubte Person. 2 Kön. 2, 23, 24. In der Naturgeschichte führet eine Art ausländischer purpurfärbiger Geyer, dessen Kopf und Hals nur mit wenig ...

Wörterbucheintrag zu »Kahlkopf, der«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1463.
Zoologie, die

Zoologie, die [Adelung-1793]

Die Zoologīe , plur. die -n, aus dem Griech. und Lateinischen Zoologia. 1. Derjenige Theil der Naturgeschichte, welcher das Thierreich abhandelt; ohne Plural. 2. Ein Buch, worin dasselbe abgehandelt wird; mit dem Plurale.

Wörterbucheintrag zu »Zoologie, die«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 1732.
Vielzopf, der

Vielzopf, der [Adelung-1793]

Der Vielzopf , des -es, plur. die -zöpfe, in der Naturgeschichte, eine Art Seesterne mit vielen, d.i. mehr als dreyzehn, Zöpfen, Polycacnimos Linn.

Wörterbucheintrag zu »Vielzopf, der«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 1205.
Feige (1), die

Feige (1), die [Adelung-1793]

1. Die Feige , plur. die -n, die fleischige Frucht des Feigenbaumes, und dieser Baum selbst; Ficus L. Dieser in der Naturgeschichte so merkwürdige Baum ist aus Asien nach Griechenland und Italien, und von da ...

Wörterbucheintrag zu »Feige (1), die«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 81.
Madrepore, die

Madrepore, die [Adelung-1793]

Die Madrepōre , plur. die -n, eine in der Naturgeschichte übliche und aus dem Griechischen entlehnte Benennung einer Art Würmer, welche zu den steinartigen Thierpflanzen oder Korallen gehören, und aus kleinen regulären, bald eingedrückten, bald aber auch erhabenen Sternen bestehen; Madrepora. ...

Wörterbucheintrag zu »Madrepore, die«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 12.
Nagethier, das

Nagethier, das [Adelung-1793]

Das Nagethier , des -es, plur. die -e, in der Naturgeschichte, ein Nahme derjenigen vierfüßigen Thiere, welche mit vier spitzigen Schneidezähnen versehen sind, und alles benagen; wohin die Eichhörner, Ratzen, Murmelthiere, Wiesel, Hermeline, Zobelthiere, Iltisse, Marder u.s. ...

Wörterbucheintrag zu »Nagethier, das«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 414.
Thaubogen, der

Thaubogen, der [Adelung-1793]

Der Thaubogen , des -s, plur. ut nom. sing. in der Naturgeschichte, ein Bogen, welcher entstehet, wenn sich die Strahlen der Sonne in den Dünsten des Thaues brechen. Der Thaubogen und Nebelbogen sind weiß und ohne alle Farbe, wodurch sie sich ...

Wörterbucheintrag zu »Thaubogen, der«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 568.
Afterhorn, das

Afterhorn, das [Adelung-1793]

Das Afterhorn , des -es, plur. die -hörner, in der Naturgeschichte der Neuern, ein hornähnlicher Auswuchs mancher Thiere, der aber doch kein eigentliches Horn ist; dergleichen z.B. die geschnittenen Böcke und Ziegen haben.

Wörterbucheintrag zu »Afterhorn, das«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 178.
Deckfeder, die

Deckfeder, die [Adelung-1793]

Die Dêckfêder , plir. die -n, in der Naturgeschichte der Vögel, diejenigen kleinen Federn, welche die Flügel und den Schwanz, so wohl oben als unten, bedecken.

Wörterbucheintrag zu »Deckfeder, die«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1431.
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