... Brot ist nicht ausgebacken. Etwas ausbessern, ausbilden, ausbluten, ausplätten, ausdauern, ausflicken ausspotten, ein Haus ausbauen u.s.f ... ... einander stehet; wie in ausballen, ausbinden, ausflechten, ausbreiten, ausdehnen, auswickeln ...
Ausbaden , verb. reg. 1. Neutrum, mit dem ... ... , etwas ausbaden müssen, für eines andern Vergehen büßen müssen, wo ausbaden aus der eben so niedrigen R.A. das Bad austragen müssen, zusammen gezogen zu seyn scheinet. S. Bad. ...
Ausbauen , verb. reg. act. 1) Das Inwendige eines Gebäudes zur Vollkommenheit bringen. Ein Haus ausbauen. Häuser bringt er mit Unrecht an sich; er wird sie nicht ... ... . Michaelis Übersetzung. 2) Aufhören zu bauen, als ein Neutrum. Daher die Ausbauung in der ersten Bedeutung. ...
* Abäußern , verb. reg. act. an einigen Orten, einen Leibeigenen oder Unterthan von dem Gute, welches er besessen, treiben. Am Niederrheine wird solches auch abmeiern genannt. Daher die Abäußerung.
Ausähren , verb. reg. act. in der Landwirthschaft, von dem gedroschenen Getreide die Ähren mit dem Rechen und Strohwische absondern. S. Abfiedern.
Ausädern , verb. reg. act. von den Adern befreyen. Fleisch ausädern. Eine Kalbsleber ausädern. Daher die Ausäderung.
Ausäffen , verb. reg. act. Jemanden ausäffen, ihn ausspotten, in der vertraulichen Sprechart.
Ausbeißen , verb. irreg. act. S. Beißen. 1) Durch Beißen, oder mit den Zähnen heraus bringen. Sich einen Zahn ausbeißen. Deine ausgebissenen Zähne verrathen dich, Less. 2) Aus einem Orte hinaus beißen, eigentlich von Thieren, wenn sie einander wegbeißen. ...
Ausbacken , verb. irreg. S. Backen. 1 ... ... backen. Der Bäcker hat das Brot nicht gut ausgebacken. 2) Das Brot ausbacken, bey den Bäckern, das genug gebackene Brot aus dem Ofen nehmen. Daher der Ausbäcker, ein Schieber, womit selbiges geschiehet. ...
... reg. act. welches aber wenig mehr gebräuchlich ist, aus einem Orte hinaus bannen, verbannen, vertreiben. Den Teufel ausbannen, durch abergläubige Mittel aus einem Orte treiben. Du hast Die Völker aber ausgebannt, Opitz. Daher die Ausbannung.
Ausbêêren , verb. reg. act. die Beeren heraus nehmen; besonders bey den Jägern, wo es von den Vögeln gesagt wird, wenn sie die Beeren aus den Vogelschneiden heraus essen.
Ausbäulen , verb. reg. act. bey den Goldschmieden und Klempenern, die Bäulen mit einem hölzernen Hammer wieder heraus treiben; wie ausbuckeln und aushämmern.
Ausackern , verb. reg. act. durch Ackern oder Pflügen aus der Erde bringen. Steine, Wurzeln ausackern. Daher die Ausackerung.
Ausbêthen , verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, sein Gebeth zu Ende bringen. Man lasse ihn doch ausbethen.
Anbrausen , verb. reg. act. entgegen brausen, brausend empfangen. Auch figürlich einen anbrausen, ihn mit ungestümen Worten begegnen.
* Ausalbeln , verb. reg. neutr. mit haben, ausarten, in Schlesien besonders von den Bienen. S. Albeln.
Ausballen , verb. reg. act. eingeballete oder in Ballen gepackte Waaren aus einander nehmen. Daher die Ausballung.
Abbrausen , verb. reg. neutr. mit haben, das Brausen, d.i. Gähren, vollenden. Der Most hat abgebrauset.
Ausbêtten , verb. reg. act. mit den nöthigen Betten versehen. Ein Zimmer ausbetten.
Ausbeugen , verb. reg. act. S. Ausbiegen.
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