Zurück | Vorwärts
Suchergebnisse (mehr als 400 Treffer)
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20
Optionen: Exakt | Nur Bilder
Einschränken auf Bände: Adelung-1793 
Einschränken auf Kategorien: Lexikalischer Artikel 
Eisgrau

Eisgrau [Adelung-1793]

Eisgrau , adj et adv. grau wie Eis, doch nur von den vor Alter grau gewordenen Haupthaaren. Er hat einen eisgrauen Kopf, eisgraue Haare. Wie es denn seinem hohen Alter und eisgrauen Kopf – – auch gemäß war, 2 Macc. ...

Wörterbucheintrag zu »Eisgrau«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1777.
Abdrehen

Abdrehen [Adelung-1793]

Abdrèhen , verb. reg. act. 1) ... ... absondern. Einem die Knöpfe abdrehen, d.i. von dem Rocke. Einem Vogel den Kopf abdrehen. 2) Wie abdrechseln in beyden Bedeutungen; da denn abdrehen mehr bey den Künstlern, abdrechseln aber mehr im gemeinen Leben üblich ist.

Wörterbucheintrag zu »Abdrehen«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 19.
Fleischlich

Fleischlich [Adelung-1793]

... Dem Leibe nach, leiblich, körperlich. Hast du denn auch fleischliche Augen, oder siehest du, wie ein Mensch siehet? Hiob 10, 4. Im Hochdeutschen nur ... ... Person fleischlich erkennen, sich fleischlich mit ihr vermischen, den Beyschlaf mit ihr vollziehen. Die fleischliche Vermischung, ...

Wörterbucheintrag zu »Fleischlich«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 200-201.
Durchdenken

Durchdenken [Adelung-1793]

... Durchdênken , verb. irreg. act. S. Denken. Dúrchdenken. Ich denke durch, durchgedacht; nach allen Theilen und Umständen bedenken. Ich habe die Sache reiflich durchgedacht. Ein wohl durchgedachter Entwurf. Wie Gott die Ewigkeit erst einsam durchgedacht, ... ... durchdachten. Kein muot es niemer me durh denket noch vol saget, König Wenzel.

Wörterbucheintrag zu »Durchdenken«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1587.
Sadrach, der

Sadrach, der [Adelung-1793]

... niedrigen Sprecharten übliches Scheltwort einer boßhaften, grausamen und wüthenden Person. Wie führt denn der Teufel diesen Sadrach in die Küche! Hermes. Es ... ... Deutschen Bibel entlehnet, wo Dan. 1, 7 Hanania von den Babyloniern den Nahmen Sadrach bekam, welches Wort einen Fürsten der bösen ...

Wörterbucheintrag zu »Sadrach, der«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 1243.
Halbfuchs, der

Halbfuchs, der [Adelung-1793]

... eine Art Thiere, welche mit der Schnautze, dem Kopfe, den Zähnen und am Geruche, unsern gewöhnlichen Füchsen gleichen, von denen sie sich nur vermittelst des Schwanzes unterscheiden, der wie bey den Katzen mit abwechselnden Haaren geringelt ist. In weiterer Bedeutung werden vom Klein ...

Wörterbucheintrag zu »Halbfuchs, der«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 914.
Blattscheide, die

Blattscheide, die [Adelung-1793]

Die Blattscheide , plur. die -n, bey den neuern Schriftstellern des Pflanzenreichs, eine Art einer Röhre, welche besonders bey denjenigen Pflanzen, deren Blätter keinen eigentlichen Stiel haben, wie die Grasarten, die Stelle des Stieles vertritt.

Wörterbucheintrag zu »Blattscheide, die«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1052-1053.
Salz-Krystalle, die

Salz-Krystalle, die [Adelung-1793]

Die Salz-Krystalle , plur. die -n, eine von denjenigen Krystallen, worin das Salz nach genugsamer Verdickung der Sohle anzuschießen, oder, wie man in den Salzkothen sagt, sich zu körnen pflegt.

Wörterbucheintrag zu »Salz-Krystalle, die«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 1261.
E

E [Adelung-1793]

... meisten Fällen hoch, und hat zugleich den Ton; wie in géhen, séhen, stéhen, méhr, u.s. ... ... Indessen gibt es auch Fälle, wo es wie ä lautet, wie in fêhlen, hêhlen, Hêhler, stêhlen, Mêhl, ... ... Ende einer Periode zu stehen kommen, um den Mißklang zu vermeiden, den ein einsylbiges Wort in diesem ...

Wörterbucheintrag zu »E«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1625-1627.
F

F [Adelung-1793]

... wird, daher er auch zu den so genannten Blaselauten gehöret. Er wird gemeiniglich wie ein v, aber stärker ... ... ein v unter, welches alsdann wie das gelindeste w lautet, Düvel, Teufel, to Have, zu Hofe, kiven, keifen. Dagegen die Oberdeutschen, denen f und ff noch ...

Wörterbucheintrag zu »F«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1-2.
O

O [Adelung-1793]

... , roth, schon, bald geschärft, wie in Post, Sonne, Stock. In den Mundarten aber gehet es fast ... ... eben so wohl bald gedehnt bald geschärft ist, und daher von den meisten Sprachlehrern irrig für einen Doppellaut gehalten ... ... ein kleines Netz, und andere mehr. S. J den Selbstlaut. In den nördlichen Mundarten ist das o zu Anfange der Wörter ...

Wörterbucheintrag zu »O«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 551-552.
K

K [Adelung-1793]

... , wenn der hintere Theil der Zunge stark an den Gaumen angedrücket wird. Er hat einen doppelten Laut. Seinen eigenthümlichen harten Laut ... ... können, kaum, stark, welk, Bank, Sack; etwas gelinder lautet er vor den flüssigen Buchstaben und nach einem langen Selbstlaute, klein, kneten, ... ... es nicht alle Mahl ein Stammbuchstab, sondern so wie alle Hauch- und Gaumenlaute, oft ein müßiger Vorschlag ...

Wörterbucheintrag zu »K«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1457.
Ilen

Ilen [Adelung-1793]

... , verb. reg. act. welches nur bey den Kammmachern üblich ist, wo es so viel bedeutet ... ... als das Horn inwendig beschaben oder beschälen, welches vermittelst des Ilers, eines wie ein Bogen gekrümmten Messers geschiehet, welches auch der Öler, so wie die Arbeit selbst auch ölen genannt wird.

Wörterbucheintrag zu »Ilen«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1360.
Köken

Köken [Adelung-1793]

... für speyen, und figürlich und im verächtlichen Verstande, reden wie und was in den Mund kommt. Sie sind toll im Weißagen und ... ... durch kotzen ausgedruckt wird. Zum Beweise, wie genau in solchen Onomatopöien oft die entferntesten Völkern überein stimmen, ... ... um eben dieser Ursache willen der Storch bey den alten Ägyptiern κουκουφα, bey den Arabern Al-Koko, und im Lat ...

Wörterbucheintrag zu »Köken«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1690.
Bären

Bären [Adelung-1793]

... Bären verlanget, oder brünstig ist. Die Bärinn bäret; so wie man von den Kühen sagt, sie stieren, von den Stuten, sie hengsten u.s.f. wenn sie die Gesellschaft ... ... In einigen Gegenden gebraucht man es auch von den zahmen Schweinen, wenn sie nach dem Bär oder Eber ...

Wörterbucheintrag zu »Bären«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 731.
Mauen

Mauen [Adelung-1793]

Mauen , verb. reg. neutr. mit ... ... haben, welches das Schreyen der Katzen nachahmet, und mit allerley intensiven Endungen in den gemeinen Mundarten auch maunzen, mautzen, mautern, miautzen u.s.f. lautet, so wie man für mauen auch miauen sagt. Auch maute trauervoll das Kätzchen Winz ...

Wörterbucheintrag zu »Mauen«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 114.
Knuck

Knuck [Adelung-1793]

... knack und knacks verwandt, aber die gröbste Art dieses Schalles ist, so wie knick und knicks die feinste Art ausdruckt. Nieders. Knuk, Gnuk, Engl ... ... auf eine Art schlagen, daß dieser Schall daraus entstehe, womit das in den gemeinen Mundarten übliche knöchen, schlagen, stoßen, quälen, verwandt ...

Wörterbucheintrag zu »Knuck«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1674.
Neuen

Neuen [Adelung-1793]

Neuen , verb. reg. act. welches, so wie das Intensivum oder Frequentativum neuern, nur in den Zusammensetzungen erneuen, erneuern, verneuen, verneuern üblich ist, für wieder neu machen. Doch gebraucht man das Zeitwort neuen in der Bienenzucht, wo die Bienen neuen ...

Wörterbucheintrag zu »Neuen«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 3. Leipzig 1798, S. 477.
Albern

Albern [Adelung-1793]

... welche aber doch die erste ist, wie aus der Anm. erhellet. 2) Den Absichten, den Umständen, und in weiterer Bedeutung der gesunden Vernunft in einem ... ... das Lassen, die Art, wie etwas in die Augen fällt, zusammen gesetzet ist. Daß dieses bar in ...

Wörterbucheintrag zu »Albern«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 196-197.
Köhren

Köhren [Adelung-1793]

... bey dem Kero, Ottfried und Notker, und Bekohring, bey den spätern Schriftstellern, die Versuchung im theolgischen Verstande. ... ... bekümmere ich mich darum, ist vermittelst, des vorgesetzten Zischlautes daraus entstanden, so wie auch das Lat. curare zu dem Geschlechte dieses Wortes zu gehören ...

Wörterbucheintrag zu »Köhren«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 1688-1689.
Zurück | Vorwärts
Artikel 1 - 20

Buchempfehlung

Prévost d'Exiles, Antoine-François

Manon Lescaut

Manon Lescaut

Der junge Chevalier des Grieux schlägt die vom Vater eingefädelte Karriere als Malteserritter aus und flüchtet mit Manon Lescaut, deren Eltern sie in ein Kloster verbannt hatten, kurzerhand nach Paris. Das junge Paar lebt von Luft und Liebe bis Manon Gefallen an einem anderen findet. Grieux kehrt reumütig in die Obhut seiner Eltern zurück und nimmt das Studium der Theologie auf. Bis er Manon wiedertrifft, ihr verzeiht, und erneut mit ihr durchbrennt. Geldsorgen und Manons Lebenswandel lassen Grieux zum Falschspieler werden, er wird verhaftet, Manon wieder untreu. Schließlich landen beide in Amerika und bauen sich ein neues Leben auf. Bis Manon... »Liebe! Liebe! wirst du es denn nie lernen, mit der Vernunft zusammenzugehen?« schüttelt der Polizist den Kopf, als er Grieux festnimmt und beschreibt damit das zentrale Motiv des berühmten Romans von Antoine François Prévost d'Exiles.

142 Seiten, 8.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Romantische Geschichten II. Zehn Erzählungen

Romantische Geschichten II. Zehn Erzählungen

Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.

428 Seiten, 16.80 Euro

Ansehen bei Amazon