... zu Liebe, zum Gefallen thun. Es stehet ihnen zu Diensten, zu Gebothe, zu Befehl ... ... Er pflegt nach dem Essen zu schlafen. Ich wünsche, es zu erleben. Ich habe dir ... ... zu sehen. Im activen. Er behauptet, es gesehen zu haben. Er bekannte, es gethan zu haben. ...
... in Armuth leben. Laß mich in Ruhe. In der Bewegung, in Bewegung seyn. Im Schwange ... ... thun. In Sorge stehen. In Geduld stehen. In Angst, in der Angst seyn. In ... ... mit manchen Nennwörtern und Partikeln macht. In Betrachtung, in Erwartung, in Ansehung, in Absicht ...
... oder Sache ist. Es donnert. Es regnet. Es frieret. Es schneyet. Was gibt es ... ... ersten und vierten Endung vor. Er sagt, er sey unschuldig, er könne es beweisen. ... ... verschiedenen elliptischen Redensarten gebraucht. Du hast es gut. Er macht es gut. Niemand darf sich ...
... vermittelst der Sylbe lich neue Wörter mit un zu bilden, selbst in solchen Fällen, wo eben diese Wörter ... ... die Mittelwörter, wenigstens gesellet das un sich zu ihnen nur, in so fern sie Nennwörter sind ... ... ist. Auf ähnliche Art verkürzen die Niederdeutschen es in manchen Fällen in a, amächtig, awies, für ...
... und heutigen Engländer haben wir in unserer heutigen Sprache nicht; ob es gleich sehr wahrscheinlich ist, daß ... ... wir aber um deßwillen das th aus unserer Schrift verbannen, weil es in der Aussprache nicht gegründet ... ... meisten Stimmen für sich hat. In einigen Fällen ist es erweislich, daß es mit dem Verlängerungs h ...
... . In den beyden ersten ist dieses Wort in gedehnten breiten Mundarten in Auer übergegangen, Auerhahn und ... ... Partikel mit ihren Verwandten durch alle Vocale durch, ar, er, ir, or, ur, yr; ob gleich die Selbstlaute im ... ... damit ehedem zusammen gesetzten veralten lassen. In vielen ist dafür er und in manchen ver üblich, S. diese ...
... hält sie für das Vorwort in. Ein Recensent in der neuen Hamburger Zeitung läugnete solches, und behauptete ... ... selten eben nicht. Wir haben wenigstens viele Partikeln, in welchen die Endsylbe en unläugbar aus dem Vorworte an oder in entstanden ist, welche in dieser Zusammensetzung terminum a quo, ...
... der modischen Höflichkeit gleichfalls ausgenommen, und heißen auch in Prosa du. Du gehöret zu denjenigen Pronominen, welche gewisser Maßen Hauptwörter ... ... Ausdrücke elliptisch sind, für: du, der du mein Bruder bist; du, der du Carl heißt. Wenn es hinter dem Verbo stehet, ...
... verkleinernde Endung lein, welche im gemeinen Leben sehr häufig in le und el verkürzet wird; wie in das Dingel, das Mädel, ... ... der Buchstaben r und l aus der Endsylbe er entstanden; S. -er. Die meisten dieser Hauptwörter sind männlichen Geschlechtes ...
... entstehen so, daß die Sylbe en von dem Verbo weggeworfen, und dafür de angehänget wird. Freuen, ... ... gehende Selbstlaut einige Veränderungen erlitten zu haben; indessen stehet es noch dahin, ob das Wort nicht von ... ... aus Heilde so gar Heiland geworden. Es scheinet, daß dieses de aus der gleich bedeutenden Endsylbe heir ...
... (S. Ai und Oi,) die gezierten Mundarten aber dem ei ein ee unterschieben, Seel für Seil, Kleed für ... ... Niedersächsische Mundart verleitet worden, welche statt des Hochdeutschen ei in vielen Fällen ein gedehntes e hören lässet. ... ... aber als ein Doppellaut ausgesprochen. Manche Verba verwandeln ihr ei des Infinitives in der Conjugation in ein langes i oder ie ...
... Doppellaute empfinden, suchen ihn, wo es möglich ist, in ein ö zu verwandeln. Fröde für Freude. ... ... und breit genug ist, ihn gerne in ein oi und ui umzubilden. Oile, Eule, oich, uich ... ... Überbleibsel aufbehalten hat; S. dasselbe. Von der Verwandelung des ie in eu in einigen Zeitwörtern, S. Je.
... oder d bestehet, und dessen Figur in der kleinern Schrift durch st angedeutet wird. Die Obersachsen und Oberdeutschen, welche das gelinde s in vielen Fällen gern in den ihnen eigenen Zischer verwandeln, sprechen dieses st zu Anfang einer Sylbe wie scht aus, ...
Nu , die Partikel nun im gemeinen Leben, S. Nun.
Ie , das Zeichen des langen i, S. I.
Eh , S. das folgende.
Dt , S. D.
... und verschiedene Oberdeutsche Gegenden lassen es im gemeinen Leben, wenigstens in vielen Fällen, häufig weg. Ich bin kommen, sie haben gessen, er hats geben, wir sind gangen, er ist reich worden, er ... ... Glaube, Lied für Glied, lik für gleich. In andern ist er in ein k übergegangen, wie in Klepper, klug, kratzen, Knote ...
... begesehen, begewandert, begebauet, sondern besehen, bewandert, bebauet. Es bekommt in der Rede niemahls den Accent; obgleich die mit bey ... ... noch sehr vieles angemerket werden. Um aber diesen Artikel nicht zu lang zu machen, soll nur folgendes berühret werden. 1) Daß ...
-Êt , eine in den gemeinen Mundarten Ober- und Niederdeutschlandes übliche Endung der Bey- und Nebenwörter, S. -Ig.
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