... fechten. Auf den Hieb und auf den Stich. Jemanden einen Stich, zwey, drey Stiche geben, beybringen, ... ... Grabscheite in die Erde; einen Stich in die Erde thun; ein Stich Erde, so viel Erde ... ... Im Stich handeln, auf dem Stich handeln, tauschweise. Stich um Stich Waare gegen Waare. Anm. ...
... Conjunct. ich stǟche Mittelw. gestóchen. Imper. stích. Es ist in doppelter Gattung üblich, wo es zugleich zwey Hauptbedeutungen hat ... ... im Nieders. steken, im Schwed. sticka, im Engl. to stich, und mit dem Nasenlaute sting, im Latein. stigare, ...
Der Punct , des -es, plur. die -e, Diminut ... ... 1. Eigentlich, die unmerklich subtile Spitze eines spitzigen Dinges, noch häufiger aber der Stich mit einer solchen Spitze, Ein Punct von einem Zirkel. Einen Punct machen. ...
Überstéchen , verb. irreg. act. S. Stechen, in den Kartenspielen; jemanden überstechen, höher stechen als er, einen gestochenen Stich mit einem höhern Trumpfe stechen, ihn abstechen.
Die Knopper , plur. die -n, ein besonders in Österreich und Ungarn bekanntes Wort, diejenige Art Galläpfel zu bezeichnen, welche durch den Stich der Gallwespe in den jungen Kelch der Eichel entstehen. Sie sind in den ...
Der Saufang , des -es, plur. die -fänge. 1 ... ... Ort, wo man wilde Schweine lebendig fängt. 3) Der Fang, d.i. Stich mit dem Fangeisen, welchen man einem wilden Schweine beybringet.
Der Flōhbíß , oder Flōhstích , des -es, plur. die -e, der Biß oder Stich eines Flohes, und der davon zurück gebliebene rothe Fleck.
Der Beystích , des -es, plur. die -e, in der Landwirthschaft, eine Fischgrube in den Teichen, welche auch ein Stich, oder Auszug genannt wird. S. Auszug.
Der Vorstich , des -es, plur. die -e, im Hüttenbaue, der erste Stich, welcher nach der Wochenschicht vermittelst des Sticheisens gemacht wird.
Der Gallapfel , des -s, plur. die -äpfel, runde Auswüchse an den Blättern der Eichen, welche durch den Stich kleiner Wespen verursacht werden, (S. Gallinsect,) und einen sehr bittern Geschmack haben ...
Das Stéchholz , des -es, plur. die -hölzer, im Hüttenbaue ein dickes rundes Holz, Einer Ellen lang, über welches der Stich durch das Gestube in der Oberbrust des Vorherdes geführet, oder das geschmolzene Metall ...
Der Stichofen , des -s, plur. die -öfen, im Hüttenbaue, eine Art Schmelzöfen, wo das geschmolzene Erz durch Öffnung der Vorbrust des Oberherdes abgestochen wird, damit es in den Stichherd fließe. S. Stich. 2.
Die Stíchwand , plur. die -wände, eben daselbst, eine Wand, d.i. ein platter Stein, welcher oben an der Vorsatzwand über den Heerd gelegt, und unter welchem der Stich gemacht wird.
Das Stíchholz , des -es, plur. die -hölzer, eben daselbst, ein rundes Holz, über welches der Stich in die Oberbrust des Vorherdes geschiehet.
Der Róllstích , des -es, plur. von mehrern Arten, die -e, in der Nähterey, ein Stich, d.i. Art zu nähen, welche kleine Röllchen bildet.
... es, plur. die -e, ein Stich, der einem andern entgegen gesetzet ist, von der andern Seite auf ihn ... ... geführet wird. Z.B. in Landesvermessungen, bey Gräben u.s.f. ein Stich mit dem Grabscheite in die Erde, welcher mit dem ersten einen Winkel ...
Der Krēuzstích , des -es, plur. die -e, bey den Nähterinnen, ein Stich, welcher kreuzweise über einen andern geführet wird, und die Art mit solchen Stichen zu nähen; die Kreuznaht.
Der Genickfang , des -es, plur. die -fänge, bey den Jägern, ein Fang, d.i. Stich, welchen man einem Hirsche, Thiere, oder Rehbocke in das Genick gibt, um es dadurch zu tödten. Einem Thiere den Genickfang geben.
Der Kälberfang , des -es, plur. die -fänge, bey den Jägern, ein Fang oder Stich, welcher einem Hirsche oder Thiere zur Brust hinein nach dem Herzen zu gegeben wird; zum Unterschiede von dem Genickfange.
Der Rōsenstích , oder Röschenstich, des -es, plur. von mehrern Arten, die -e, in der Nähterey, ein Stich, d.i. Art zu nähen, welche kleine Rosen bildet.
Buchempfehlung
»In der jetzigen Zeit, nicht der Völkerwanderung nach Außen, sondern der Völkerregungen nach Innen, wo Welttheile einander bewegen und ein Land um das andre zum Vaterlande reift, wird auch der Dichter mit fortgezogen und wenigstens das Herz will mit schlagen helfen. Wahrlich! man kann nicht anders, und ich achte keinen Mann, der sich jetzo blos der Kunst zuwendet, ohne die Kunst selbst gegen die Zeit zu kehren.« schreibt Jean Paul in dem der Ausgabe vorangestellten Motto. Eines der rund einhundert Lieder, die Hoffmann von Fallersleben 1843 anonym herausgibt, wird zur deutschen Nationalhymne werden.
90 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro