... gehören. (a) Mehr und mehr, noch häufiger immer mehr und mehr, ehedem je mehr und mehr, je länger, je stärker ... ... Opitz. Er gefällt mir immer mehr und mehr. Mer unde mer, Willeram. (b) Das ...
... Zischlaut, welcher vornehmlich Oberdeutschen, Mundart, und auch hier manchen Provinzen mehr als andern eigen ist, obgleich die ... ... Natur entlehnet; rauschen ist ein anderer und stärker zischender Schall als rausen und brausen. In diesem Falle ... ... auch die auf ß, st und z thun; keuscheste, gewissester Aichinger und andere wollen dieses e auch ...
... 2; Kap. 16, 3; windige, Michael. Und so in andern Stellen mehr. Ehedem sagte man auch loses Geld, falsches ... ... Beleidigend, ehrenrührig, die gehörigen Schranken der Achtung und Ehrerbiethung verletzend; in welchem Verstande man noch im gemeinen ... ... Worte beleidigen. Ein loses Maul haben, im Reden die Achtung gegen andere, und in weiterer Bedeutung, die Behuthsamkeit, übertreten. (d) ...
... reich wie sie oben drein aber ist er noch ein rechtschaffener und ehrlicher Mann, Weiße. Da werde ich noch oben ein ausgelacht. Da ... ... der adverbischen Form an, heimlichen, gröblichen, für heimlich, gröblich. Die Niederdeutschen und nördlichen Mundarten setzen noch ein b voran, Nieders. baven, Holländ. ...
... London kund, Gell. Kund und zu wissen sey hiermit, der gewöhnliche Anfang öffentlicher Bekanntmachungen. Sich kund geben ... ... Kero chund, im Isidor chund, bey dem Ottfried kund, und im Comparitivo kundera. Die R.A. chund tuon und kund duan, findet sich schon bey dem Notker und Ottfried ...
... von einigen mit ä, ächt geschrieben. In einigen Niedersächsischen Gegenden, und im Schwed. heißt Echt, Echta, noch jetzt die Ehe. Die ... ... noch ein anderes Wort von gleichem Klange, Echt, welches bey dem Kero und andern Schriftstellern Vermögen, Meublen, Eigenthum bedeutete, und noch in einigen Niedersächsischen ...
... jähe noch im Oberdeutschen üblich ist. im Hochdeutschen aber nicht mehr gebraucht wird. Wer aber allzu jach ist, ... ... wird mangeln, Sprichw. 21, 5, allzu hitzig, voreilig. Bey dem Opitz und andern Oberdeutschen yach. Ist einer gar zu gach (hitzig) so kömmt ... ... ganz nicht ein, Opitz. Daher der Jachzorn, der Jähzorn. S. Jähe und Jähzorn.
... Zahl und Quantität bedeutet, und in so fern dem viel, mehr und meist entgegen gesetzet ist. Es wird auf gedoppelte Art gebraucht. ... ... ihrer zu wenig. So auch im Comparative und Superlative. Weniger Geld und mehr Gelehrsamkeit. Der wenigste Theil, wofür ...
... Wort, welches nur noch als eine Ableitungssylbe gebraucht, und gewissen Bey- noch mehr aber Hauptwörtern angehänget wird, neue Hauptwörter daraus zu ... ... Dome, des Ulphilas Duomi, und selbst das Russische Dum, bedeuten Gericht, so wie im Tatian ... ... scheinen, so daß auch das Griech. θεμις und die Lat. domare und Dominus, mit zur Verwandtschaft gehören. ...
... , solchen Körpern aus dem Thier- und Pflanzenreiche, welche andern bekannten Thieren und Pflanzen ähnlich sehen, aber noch ... ... vorgegangen waren, welche die Benennungen Conoides und Sphaeroides durch Afterkegel und Afterkugel ausdrucken. b) Was geringer und schlechter ist, als ein ... ... af oder ab hält. Affa und aft sollen in Franken, Österreich und Schwaben noch jetzt hernach bedeuten. ...
... handschriftlichen Bibel-Übersetzung anführet. Doch in allen diesen und andern ähnlichen Bedeutungen ist es veraltet, und üppig bedeutet jetzt nur noch, 4. dem feinern Grade ... ... Vergnügens zum Nachtheil des vernünftigen (in der engern Bedeutung) ergeben, und darin gegründet, da denn dieses Wort von dem ...
... Verstande. Es kommt in der anständigen Schreib- und Sprechart wenig mehr vor, wohl aber noch zuweilen in den gemeinen ... ... der eidlich angelobten Sache nicht mehr verbunden seyn. Jemanden quitt und los zählen, Gryph. Viel ... ... los, frey bedeutete, Lat. viduus und iduus, und wovon so wohl unser Witwe, als vermuthlich auch ...
... , und morgen schon ein Elender, Sonnenf. 3) Armselig und verächtlich. Eine elende Hantierung. Ein elendes Leben führen. 4) Gebrechlich. ... ... Nebenbegriff, daher es oft nicht ohne Verletzung des Wohlstandes gebraucht werden kann. Elendig und elendiglich, für elend, gehören unter die veralteten Formen, die in den ...
... andere in der Kenntniß natürlicher Dinge übertrifft, und oft wohl gar ein Hexenmeister und eine Hexe. In der deutschen Bibel ... ... . 2. In engerer Bedeutung, den vernünftigen Absichten und den Umständen in einem hohen Grade angemessen; ingleichen Fertigkeit besitzend, seine Worte und Handlungen nach dem Umständen und vernünftigen Absichten abzumessen. Ein weiser Mann, ein Weiser ...
... , adj. et adv. welches der Superlativ von dem Comparative mehr, und dem veralteten Positive meh, viel, groß, ist, so daß ... ... und Willeram meist, bey dem Ulphilas maists und mist, im Angels. maest, im Schwed. ...
... et adv. welches im Hochdeutschen für das mehr Oberdeutsche klamm üblich ist. Das Wasser ward klemm, fing an zu mangeln ... ... war schwer zu haben. Das Geld ist hier sehr klemm, schwer zu bekommen und zu erwerben. Geldklemme Zeiten. Wer kehrt sich an die klemmen Zeiten ...
... adv. aus dem Franz. fatal, und mit diesem aus dem Lat. fatalis, im gemeinen Leben, 1) ... ... Spiel ist ihm jederzeit fatal gewesen. Der Freytag ist ein fataler Tag. Noch mehr 2) in der niedrigen Sprechart, zuwider, widerwärtig, am häufigsten von Personen ...
* Spêrr , -er, -ste, adj ... ... aber nur in einigen Oberdeutschen Gegenden üblich ist, wo es eigentlich gedrange, noch mehr aber im figürlichen Verstande, kümmerlich bedeutet, wofür im Hoch- und Niederdeutschen klemm üblich ist. Es gehet ihm sperr, kümmerlich. Es sind jetzt ...
... Zeitworte lehren ist schon angemerket worden, daß lehren und lernen ursprünglich ein und eben dasselbe Zeitwort sind, ... ... . 3) In noch weiterm Verstande, unbekannte Kenntnisse und Begriffe erlangen und zu erlangen suchen. Sie lerneten der Heiden Werk, ... ... Wer die Natur einer jeden Sache hat kennen, und die Weisheit, Kunst und Macht, die sich in ...
... gestümpft, oder abgehauen ist. 2. In engerer und gewöhnlicherer Bedeutung, der Schärfe und Spitze beraubt, im Gegensatze des scharf und spitzig. (1) Eigentlich von ... ... . Die Väter haben Herlinge gegessen, und der Kinder Zähne sind stumpf worden, Jer. 31, 29, ...
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