Eisgrau , adj et adv. grau wie Eis, doch nur von den vor Alter grau gewordenen Haupthaaren. Er hat einen eisgrauen Kopf, eisgraue Haare. Wie es denn seinem hohen Alter und eisgrauen Kopf auch gemäß war, 2 Macc. ...
Abdrèhen , verb. reg. act. 1) ... ... absondern. Einem die Knöpfe abdrehen, d.i. von dem Rocke. Einem Vogel den Kopf abdrehen. 2) Wie abdrechseln in beyden Bedeutungen; da denn abdrehen mehr bey den Künstlern, abdrechseln aber mehr im gemeinen Leben üblich ist.
... Dem Leibe nach, leiblich, körperlich. Hast du denn auch fleischliche Augen, oder siehest du, wie ein Mensch siehet? Hiob 10, 4. Im Hochdeutschen nur ... ... Person fleischlich erkennen, sich fleischlich mit ihr vermischen, den Beyschlaf mit ihr vollziehen. Die fleischliche Vermischung, ...
... niedrigen Sprecharten übliches Scheltwort einer boßhaften, grausamen und wüthenden Person. Wie führt denn der Teufel diesen Sadrach in die Küche! Hermes. Es ... ... Deutschen Bibel entlehnet, wo Dan. 1, 7 Hanania von den Babyloniern den Nahmen Sadrach bekam, welches Wort einen Fürsten der bösen ...
Der Schwêfeltropfen , des -s, plur. ut nom. sing. im Hüttenbaue, geschmolzener Schwefel, welcher bey dem Rösten des Bleyes aus den Bleyerzen tropft, und wie Eiszapfen zusammen rinnet; dergleichen Schwefel denn Tropfschwefel, im gemeinen Leben Trippschwefel, genannt wird.
... es in den meisten Fällen hoch, und hat zugleich den Ton; wie in géhen, séhen, stéhen, méhr ... ... .f. Indessen gibt es auch Fälle, wo es wie ä lautet, wie in fêhlen, hêhlen, Hêhler, stêhlen, ... ... Ende einer Periode zu stehen kommen, um den Mißklang zu vermeiden, den ein einsylbiges Wort in diesem ...
... wird, daher er auch zu den so genannten Blaselauten gehöret. Er wird gemeiniglich wie ein v, aber stärker ... ... Hafen, Hafer, prüfen, Schwefel; welche, aber sehr irrig, wie Briewe, Hawen, Hawer oder Haber, prüwen ... ... die Niedersächsische Mundart dem Hochdeutschen f sehr oft ein v unter, welches alsdann wie das gelindeste w lautet, Düvel, Teufel, to Have, zu Hofe ...
... , roth, schon, bald geschärft, wie in Post, Sonne, Stock. In den Mundarten aber gehet es fast ... ... so wohl bald gedehnt bald geschärft ist, und daher von den meisten Sprachlehrern irrig für einen Doppellaut gehalten worden ... ... ein kleines Netz, und andere mehr. S. J den Selbstlaut. In den nördlichen Mundarten ist das o zu Anfange der Wörter ...
... , wenn der hintere Theil der Zunge stark an den Gaumen angedrücket wird. Er hat einen doppelten Laut. Seinen eigenthümlichen harten Laut ... ... können, kaum, stark, welk, Bank, Sack; etwas gelinder lautet er vor den flüssigen Buchstaben und nach einem langen Selbstlaute, klein, kneten, ... ... es nicht alle Mahl ein Stammbuchstab, sondern so wie alle Hauch- und Gaumenlaute, oft ein müßiger Vorschlag ...
... , verb. reg. act. welches nur bey den Kammmachern üblich ist, wo es so viel bedeutet ... ... als das Horn inwendig beschaben oder beschälen, welches vermittelst des Ilers, eines wie ein Bogen gekrümmten Messers geschiehet, welches auch der Öler, so wie die Arbeit selbst auch ölen genannt wird.
... für speyen, und figürlich und im verächtlichen Verstande, reden wie und was in den Mund kommt. Sie sind toll im Weißagen und ... ... durch kotzen ausgedruckt wird. Zum Beweise, wie genau in solchen Onomatopöien oft die entferntesten Völkern überein stimmen, ... ... um eben dieser Ursache willen der Storch bey den alten Ägyptiern κουκουφα, bey den Arabern Al-Koko, und im Lat ...
... Bären verlanget, oder brünstig ist. Die Bärinn bäret; so wie man von den Kühen sagt, sie stieren, von den Stuten, sie hengsten u.s.f. wenn sie die Gesellschaft ... ... In einigen Gegenden gebraucht man es auch von den zahmen Schweinen, wenn sie nach dem Bär oder Eber ...
Mauen , verb. reg. neutr. mit ... ... haben, welches das Schreyen der Katzen nachahmet, und mit allerley intensiven Endungen in den gemeinen Mundarten auch maunzen, mautzen, mautern, miautzen u.s.f. lautet, so wie man für mauen auch miauen sagt. Auch maute trauervoll das Kätzchen Winz ...
... knack und knacks verwandt, aber die gröbste Art dieses Schalles ist, so wie knick und knicks die feinste Art ausdruckt. Nieders. Knuk, Gnuk, Engl ... ... auf eine Art schlagen, daß dieser Schall daraus entstehe, womit das in den gemeinen Mundarten übliche knöchen, schlagen, stoßen, quälen, verwandt ...
Neuen , verb. reg. act. welches, so wie das Intensivum oder Frequentativum neuern, nur in den Zusammensetzungen erneuen, erneuern, verneuen, verneuern üblich ist, für wieder neu machen. Doch gebraucht man das Zeitwort neuen in der Bienenzucht, wo die Bienen neuen ...
... welche aber doch die erste ist, wie aus der Anm. erhellet. 2) Den Absichten, den Umständen, und in weiterer Bedeutung der gesunden Vernunft in einem ... ... wie ehrbar, scheinbar, sonderbar, wunderbar, u.s.f. woraus denn die figürliche Bedeutung des Unangemessenen, des ...
... bey dem Kero, Ottfried und Notker, und Bekohring, bey den spätern Schriftstellern, die Versuchung im theolgischen Verstande. ... ... bekümmere ich mich darum, ist vermittelst, des vorgesetzten Zischlautes daraus entstanden, so wie auch das Lat. curare zu dem Geschlechte dieses Wortes zu gehören ...
... gebraucht wird. Es wird düster. Eine düstere Nacht. Wir sind im Düstern wie die Todten, Es. 59, 10. Leuchte mir durch düstre Höhlen, Gryph. Ingleichen figürlich, mürrisch, verdrießlich. Durch den Umgang mit Büchern wird sie todt und düster, Gell. Anm. Dieses ...
... . So wohl mit einem spitzigen Werkzeuge auf etwas stoßen, wie man von den Vögeln zu sagen pflegt, daß sie mit ihren Schnäbeln ... ... . Ingleichen mit der Hacke bearbeiten. Die Erde in den Weinbergen hacken, oder den Weinberg hacken, die Erde mit der Hacke ...
... 1) Mit dem Schnabel hacken, von den Vögeln. Die Tauben bicken sich den bunten Hals und jetzt den kleinen Kopf, Geßn. 2) In weiterer ... ... dem alten Beck, bey den Galliern, dem Suetonius zu Folge, Becco, im Nieders. Bek ...
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