Die Naturgeschichte , plur. doch nur von mehrern Lehrbüchern dieser Art, die -n, die Geschichte, d.i. das Verzeichniß und die Beschreibung der natürlichen oder zu den drey Naturreichen gehörigen Körper; Historia naturalis, die Natur-Historie. S. Geschichte.
... Zebra haben, welche Thiere man in der Naturgeschichte einhufige zu nennen pflegt, weil ihr Huf aus einem einzigen Theile bestehet. ... ... Fußes in mehrere Theile gespalten, so heißt er eine Klaue. Allein in der Naturgeschichte der Neuern hat man zweyhufige, dreyhufige, vierhufige und fünfhufige Thiere. Anm ...
Das Salz , des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, in der weitesten, aber nur in der Naturgeschichte und Naturlehre üblichen Bedeutung, ein jeder trockner Körper, welcher sich im Wasser auflösen ...
Vóllhufig , -er, -ste, adj. et adv. einen ... ... vollhufig, wenn die ganze innere Höhle des Hufes zugewachsen ist. 2. In der Naturgeschichte werden auch wohl die Thiere mit ungespaltenem Hufe vollhufige genannt. So auch die ...
Der Polȳp , des -en, plur. die -en, aus ... ... Polypus, welches eigentlich ein mit vielen Füßen versehenes Thier bedeutet. 1) In der Naturgeschichte sind die Polypen eine Art Thierpflanzen, welche sich in dem Wasser aufhalten, und ...
Das Fossīl , des -s, plur. die Fosīllien, aus dem Lat. Fossile, in der Naturgeschichte, Körper, welche in und auf der Erde angetroffen werden, wo sie wachsen, aber nicht organisiret sind; Mineralien.
Spinnefeind , adj. & adv. im höchsten Grade feind, todtfeind ... ... als die Spinnen einander, oder auch den Fliegen sind. Die Spinnen sind in der Naturgeschichte wegen der Feindschaft bekannt, welche sie gegen ihr eigenes Geschlecht tragen.
... andern Verstande gebraucht wird, als in der Naturgeschichte. 1. Im gemeinen Leben pflegt man, 1) überhaupt alle Erdgewächse, ... ... auch wohl Kinder Ehepflanzen, Ehepflänzchen und Ehepflänzlein zu nennen. 2. In der Naturgeschichte nimmt man dieses Wort in dem weitesten Umfange der Bedeutung, indem man ...
Der Bīson , des -s, plur. die -e, ein zunächst aus dem Lat. Bison von den neuern Schriftstellern der Naturgeschichte entlehnter Nahme, einen Auerochsen zu bezeichnen. Die Römer haben diesen Nahmen unstreitig von ...
Durchwḯttern , verb. reg. act. Ich durchwittere, durchwittert; mit aufgelöseten Bergarten durch und durch vermischen, in der Naturgeschichte des Mineralreiches, wo besonders das Mittelwort in diesem Verstande üblich ist. Ein Gestein ...
Die Spielart , plur. die -en. 1. Die Art ... ... spielet, in verschiedenen Bedeutungen des Zeitwortes. Die Spielart eines Virtuosen. 2. In der Naturgeschichte ist die Spielart, ein natürlicher Körper, welcher sich nur durch zufällige Abweichungen von ...
Der Kahlkopf , des -es, plur. die -köpfe, ein ... ... eine der Haupthaare beraubte Person. 2 Kön. 2, 23, 24. In der Naturgeschichte führet eine Art ausländischer purpurfärbiger Geyer, dessen Kopf und Hals nur mit wenig ...
Die Zoologīe , plur. die -n, aus dem Griech. und Lateinischen Zoologia. 1. Derjenige Theil der Naturgeschichte, welcher das Thierreich abhandelt; ohne Plural. 2. Ein Buch, worin dasselbe abgehandelt wird; mit dem Plurale.
Der Vielzopf , des -es, plur. die -zöpfe, in der Naturgeschichte, eine Art Seesterne mit vielen, d.i. mehr als dreyzehn, Zöpfen, Polycacnimos Linn.
1. Die Feige , plur. die -n, die fleischige Frucht des Feigenbaumes, und dieser Baum selbst; Ficus L. Dieser in der Naturgeschichte so merkwürdige Baum ist aus Asien nach Griechenland und Italien, und von da ...
Die Madrepōre , plur. die -n, eine in der Naturgeschichte übliche und aus dem Griechischen entlehnte Benennung einer Art Würmer, welche zu den steinartigen Thierpflanzen oder Korallen gehören, und aus kleinen regulären, bald eingedrückten, bald aber auch erhabenen Sternen bestehen; Madrepora. ...
Das Nagethier , des -es, plur. die -e, in der Naturgeschichte, ein Nahme derjenigen vierfüßigen Thiere, welche mit vier spitzigen Schneidezähnen versehen sind, und alles benagen; wohin die Eichhörner, Ratzen, Murmelthiere, Wiesel, Hermeline, Zobelthiere, Iltisse, Marder u.s. ...
Der Thaubogen , des -s, plur. ut nom. sing. in der Naturgeschichte, ein Bogen, welcher entstehet, wenn sich die Strahlen der Sonne in den Dünsten des Thaues brechen. Der Thaubogen und Nebelbogen sind weiß und ohne alle Farbe, wodurch sie sich ...
Das Afterhorn , des -es, plur. die -hörner, in der Naturgeschichte der Neuern, ein hornähnlicher Auswuchs mancher Thiere, der aber doch kein eigentliches Horn ist; dergleichen z.B. die geschnittenen Böcke und Ziegen haben.
Die Dêckfêder , plir. die -n, in der Naturgeschichte der Vögel, diejenigen kleinen Federn, welche die Flügel und den Schwanz, so wohl oben als unten, bedecken.
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