... Deutschen. 1. Eigentlich. Die Deutsche Tracht. Die Deutsche Sprache. Deutsche Weine, welche in ... ... Freyheit Deutschlandes, oder der Deutschen. Die Deutsche Treue, Deutsche Redlichkeit, welcher sich die Deutschen ... ... darunter verstehet, wenn man Ausdrücke rein Deutsch, zierlich Deutsch, und Undeutsch nennet. 3. Figürlich. 1 ...
Undeutsch , -er, -este, adj. et adv. ... ... Deutsch, doch nur in engerer Bedeutung, nicht gutes oder reines Deutsch. Undeutsch reden, schreiben. Figürlich ist undeutsch oft so viel wie unverständlich. So ich nun nicht weiß der Stimme Deutung, werde ich undeutsch seyn, dem, der da redet, ...
... den ältesten und ältern Zeiten eigen, nach Art der alten Deutschen. Altdeutsche Treue. Altdeutsche Redlichkeit. Zu Altdeutsch trinken, taumelnd küssen, Ist ... ... Wenden Lust, Haged. Altdeutsch, für alte Deutsche Sprache, alte Deutsche Wörter, wird besser getheilt ...
... Theile Deutschlandes einheimisch, darin gegründet; im Gegensatze des Niederdeutsch. Ein Hochdeutscher, im Gegensatze eines Niederdeutschen. Die Hochdeutsche Mundart, wo dieses Wort ... ... dem Nixner in seinem Thurnierbuche das kurze Deutsch, sonst aber auch die Plattdeutsche Mundart genannt wird. 2) In ...
Deutschland , gen. -es, oder -s, plur. ... ... vor sich hat. Das arme Deutschland ist sehr oft ein Opfer seiner innern Unruhen geworden. Er ist ein Mann, der Deutschland Ehre macht, nicht Deutschlande, weil das e im Dativo wegfällt so bald ...
Ober-Deutsch , oder Oberdeutsch , adj. et adv ... ... auch zum Unterschiede von dem Hochdeutsch, S. das letztere. Die Oberdeutsche Sprache oder Mundart, welche in Ober-Deutschland gesprochen, und auch das Oberdeutsch genannt wird. Die Oberdeutschen, die Einwohner Ober-Deutschlandes; im Gegensatze der Hoch- ...
Verdeutschen , verb. reg. act. in das Deutsche, in die Deutsche Sprache übersetzen. Golgatha, das ist verdeutschet Schedelstätte, Matth. 27, 33. Daher die Verdeutschung. S. Ver 2.
Plattdeutsch , adj. et adv. plattes Deutsch, Niederdeutsch; im Gegensatze des Hoch- und Oberdeutsch. Plattdeutsch reden. Die Plattdeutsche Sprache.
Niederdeutsch , adj. et adv. in dem niedriger gelegenen Theile Deutschlandes einheimisch, darin gegründet; im Gegensatze des Oberdeutsch. Ein Niederdeutscher, ein Einwohner dieses Theiles von Deutschland, im Gegensatze eines Oberdeutschen. Die Niederdeutsche Sprache oder Mundart, welche in diesem Theile von Deutschland ...
Der Deutsche , des -n, plur. die -n, ... ... Beywort, als ein Hauptwort gebraucht. Er ist ein Deutscher. Sie ist eine Deutsche. Die Deutschen sind von Natur ein wenig träge. Er ist ein alter ehrlicher Deutscher, ein ehrlicher Mann, nach ...
Deutschhêrrig , adj. et adv. S. Deutschmeister.
Der Deutscher , in einigen niedrigen Mundarten, besonders Niedersachsens, eine versteckte Benennung des Teufels, welche hier nur um der Abstammung willen bemerket wird, weil sie das alte nordische Thusse, Tusse, ein böser Geist, ein Dämon, im Andenken erhält.
Ober-Deutschland , -es, plur. car. der obere ... ... i. näher nach dem Gebirge zu gelegene südliche Theil Deutschlandes, welcher in dem Deutschen Staatsrechte auch die Lande des Schwäbischen Rechtes genannt wird; im Gegensatze Nieder-Deutschlandes, wozu in diesem Verstande ...
Niederdeutschland , oder Nieder-Deutschland , Gen. Niederdeutschlandes, plur. car. der nördliche und niedriger gelegene Theil von Deutschland, welcher in weiterer Bedeutung auch die vereinigten Niederländischen Provinzen, in ... ... und den an der Ostsee gelegenen Theil von Obersachsen in sich begreift. S. Oberdeutschland, welches demselben engegen gesetzet ist.
Der Deutschmeister , des -s, plur. ut ... ... , dessen Würde und Gebieth aber das Hoch- und Deutschmeisterthum genannt. Der Deutsche Orden wurde zu Ende des zwölften Jahrhundertes von einigen ... ... , daher das im gemeinen Leben übliche Bey- und Nebenwort, Deutschherrig, oder Deutschherrisch, dem Deutschen Orden gehörig.
* Abseits , ein im Hochdeutschen veraltetes Nebenwort des Ortes, welches noch hin und wieder im Oberdeutschen vorkommt, für beyseit. Abseits gehen, sitzen, stehen. Hiervon ist noch ein anderer Oberdeutscher Ausdruck, abseiten, oder richtiger ab Seiten, zu unterscheiden, für von ...
... Mundart« schuf Johann Christoph Adelung (1732-1806) das erste Großwörterbuch der deutschen Sprache. Das legendäre Nachschlagewerk, dessen erste Auflage zwischen 1774 und 1786 im ... ... rund 60.000 Artikeln detailliert die Herkunft, die Bedeutung und die Verwendung des deutschen Wort- und Sprachschatzes in der Mitte und am ...
Ai , ein Doppellaut der Oberdeutschen, welcher von ihnen gemeiniglich ... ... und daher für einen Hoch- und Niederdeutschen unangenehm klinget. Da die südlichen Oberdeutschen diese Gurgellaute sehr lieben, so ... ... Laib, ein ganzes Brot, und Fraiß sind ohnehin Oberdeutsche Wörter, welche im Hochdeutschen nicht üblich sind. Wenn nun aber dieser ...
Ay , ein Oberdeutscher Doppellaut, der, wenn er gehörig ausgesprochen ... ... y ein doppeltes ii ist, so ist ay eigentlich ein Dreylaut; die rauhern Oberdeutschen Mundarten lassen auch wirklich einen dreyfachen Vocal hören. Äy, welches ... ... der Dreylaute anführen, ist im Deutschen ein Unding; weil kein Grund vorhanden ist, warum man lieber Bäyern, ...
Anhem , ein Oberdeutsches Umstandswort des Ortes, für heim, ... ... Haltaus v. Heimstellen und Stellen. Anm. Diese völlig Oberdeutsche Partikel hat sich vornehmlich durch die Rechtslehrer in das Hochdeutsche eingeschlichen. Sie ist daher auch nur in den Kanzelleyen, ... ... und der Gerichtssprache üblich. S. auch Heim. Im Oberdeutschen wurde sie ehedem auch in der eigentlichsten Bedeutung für ...
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