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An

An [Adelung-1793]

... Den Gegenstand der Ordnung. Es ist an mir, an dir, an ihnen. Heute an mir, morgen an ... ... Schwäche u.s.f. Einen an Tugend, an Klugheit, an Reichthum übertreffen. An Jahren ... ... oder einem Umstandsworte stehet, Berg ān, oben ān, von hier ān. Anm. 5. In ...

Wörterbucheintrag zu »An«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 260-266.
An-kerben

An-kerben [Adelung-1793]

An-kêrben , verb. reg. act. 1) Anfangen zu kerben. 2) Vermittelst eines Kerbes an etwas bemerken. Etwas ankerben, es an das Kerbholz schneiden. Daher die Ankerbung.

Wörterbucheintrag zu »An-kerben«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 321.
Am

Am [Adelung-1793]

... auf die Bezeichnung des Casus ankommt. Zehn Thaler an barem Gelde. An innerm Werthe reich, Haged. ... ... an dem grünen Holze. An barem Gelde. An jenem Tage. An einem Tage. An diesem Tage. Es hat mir an meinem Vermögen vielen Schaden gethan. ...

Wörterbucheintrag zu »Am«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 243.
Ans

Ans [Adelung-1793]

Ans , die mit dem Artikel das zusammen gezogene Präposition an, für an das. Ans Licht bringen. Ans Fenster treten. Bis ans Ende der Welt. Diese Zusammenziehung ist in der Sprache des Umganges am häufigsten, sollte aber in der edlern und höhern Sprech- ...

Wörterbucheintrag zu »Ans«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 351.
-Ung

-Ung [Adelung-1793]

... damit verwandten Sprachen, sehr alte Ableitungssylbe, welche an verschiedene Wörter gesetzet wird, Hauptwörter daraus zu bilden. Diese Wörter sind, ... ... selten, am häufigsten ung, dagegen Nennwörter eben so oft ing, als ung an sich nehmen. Siehe -Ing, ingleichen -Ich und -Ig, welche Ableitungssylben ...

Wörterbucheintrag zu »-Ung«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 850-851.
-Sen

-Sen [Adelung-1793]

-Sen , eine Ableitungssylbe, welche an Zeitwörter gehänget wird, Intensiva und Iterativa daraus zu bilden; gacksen, oder ... ... ein sch, quetschen, in andern Mundarten quetsen, manschen. Zuweilen wird sie auch an Beywörter gehänget, Activa daraus zu bilden; geltsen oder geltzen, gelt ...

Wörterbucheintrag zu »-Sen«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 54.
-Thum

-Thum [Adelung-1793]

-Thum , ein jetzt für sich allein im Hochdeutschen veraltetes Wort, ... ... noch mehr aber Hauptwörtern angehänget wird, neue Hauptwörter daraus zu bilden. Diejenigen Wörter, an welchen dasselbe befindlich ist, bedeuten: 1. Eine Gerichtbarkeit, ein Gebieth, einen ...

Wörterbucheintrag zu »-Thum«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 589-590.
Ädern

Ädern [Adelung-1793]

Ädern , verb. reg. act. 1) Mit Adern im ... ... geädert am üblichen ist. Ein wohl geädertes Bild, bey den Bildhauern, ein Bild, an welchem alle Adern gehörig ausgedruckt sind. 2) Mit Adern in weiterer Bedeutung, ...

Wörterbucheintrag zu »Ädern«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 168-169.
Anher

Anher [Adelung-1793]

* Anhr , ein Oberdeutsches Umstandswort des Ortes und der Zeit ... ... die Anherkunft, bis anher, oder wohl gar, bis anhero, für bisher. Da an hier bloß die müßige Alemannische Verlängerung ist, so wird es im Hochdeutschen billig ...

Wörterbucheintrag zu »Anher«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 318.
Ähren

Ähren [Adelung-1793]

Ähren , verb. reg. act. von dem vorigen, Ähren sammeln, oder auflesen, welches an einigen Orten auch nachähren genannt wird. In Oberdeutschland sagt man, sich ähren, von dem Getreide, wenn es Ähren bekommt, oder in die Ähren schließt.

Wörterbucheintrag zu »Ähren«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 189-190.
Allwo

Allwo [Adelung-1793]

* Allwō , das ohne Noth verlängerte Umstandswort wo, welches an dessen Statt nur noch in den Kanzelleyen gangbar ist.

Wörterbucheintrag zu »Allwo«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 219.
-Selig

-Selig [Adelung-1793]

... fremd sind; z.B. rathselig, reich an gutem Rathe, friedselig, reich an friedfertigen Gesinnungen, welches auch von einigen ... ... zu bitten habend, gnadselig, gnädig, gnadenreich, rachselig, rachgierig, habselig, reich an Habe, daher unser Habseligkeit, lobselig, reich an Lob, und so ferner ...

Wörterbucheintrag zu »-Selig«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 4. Leipzig 1801, S. 51.
Angeln

Angeln [Adelung-1793]

Angeln , verb. reg. act. mit der Angel fischen. ... ... oder nach Fischen angeln. Ich angelte mit Fröhlichkeit Nach dir, du bissest an, Gleim. Figürlich, nach etwas angeln, mühsam darnach trachten, oder streben ...

Wörterbucheintrag zu »Angeln«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 304.
Annoch

Annoch [Adelung-1793]

* Ánnoch , das durch das müßige an verlängerte Umstandswort noch, welches im Hochdeutschen nur noch von den Kanzelleyen gebraucht wird. S. An und Noch.

Wörterbucheintrag zu »Annoch«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 344.
Anlegen

Anlegen [Adelung-1793]

... eine Kette. Holz anlegen, an das Feuer. Feuer anlegen, an ein Haus, es in Brand ... ... selbige anhängen. So leget sich die Speise an den Topf an. Die Krystallen legen sich an, wenn sie an dem Rande des Gefäßes entstehen, welches ...

Wörterbucheintrag zu »Anlegen«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 333-335.
Abgehen

Abgehen [Adelung-1793]

... Bürgermeister geht morgen ab. So sagt man auch an einigen Orten von dem Gesinde, daß es abgehe, wenn es abzieht. ... ... abgehen. Es geht kein Heller ab. † Was abgeht geht an Gelde ab. (b) Mangeln, fehlen. Das Geld gehet ... ... Athen der Mundart Vorzug gab, Was ging Böotien an seiner Freyheit ab, Kästn. Es geht ihm ...

Wörterbucheintrag zu »Abgehen«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 43-45.
Angehen

Angehen [Adelung-1793]

... der Faust angehen. Er gehet tapfer an. Der Hund gehet Schweine an. Bist selber angegangen, ... ... ingleichen, ich nehme keinen Antheil an ihm. Er gehet uns in etwas an, ist weitläuftig mit uns ... ... gesagt wird, gehet auch die andern alle an. Geht das Unglück mich an, so will ichs weit gelassener ertragen ...

Wörterbucheintrag zu »Angehen«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 299-301.
Anheben

Anheben [Adelung-1793]

... hob sich ein Donnern und Blitzen an. Hier hebt sich ein neuer Abschnitt an. Nun hebt sich das Schreiben an, Raben. Ingleichen, anfangen zu ... ... zugleich die veraltete Abwandelung ich hub an, angehaben, für, ich hob an, angehoben, mit beybehalten. Da ...

Wörterbucheintrag zu »Anheben«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 316-317.
Ablösen

Ablösen [Adelung-1793]

... abscheiden. So sagt man z.B. in den Bergwerken: Die Gänge werden an den Saalbändern durch den Besteg von dem Gesteine abgelöset, geschieden. (c) ... ... Bedeutung, eine Sache durch Erstattung des Werthes, der Gebühr, oder der Kosten an sich bringen. Ein Pfand, ein verpfändetes Gut ablösen, einlösen ...

Wörterbucheintrag zu »Ablösen«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 70-71.
Angeben

Angeben [Adelung-1793]

... welches die Instrumente angaben. Catull gibt dir den Klang der Römischen Lieder an, Kästn. 5) Den Entwurf zu etwas machen, zuweilen auch Mittel zur ... ... Schlau war er, listig und verschlagen, Und gab nicht leicht was alberns an, Bernhardi. 6) Sich angeben, sich ...

Wörterbucheintrag zu »Angeben«. Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 298.
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