Saiten , auch Chorden , nennt man jeden aus Därmen ... ... aus Metall gezogenen Faden, und unterscheidet hiernach Darm - und Metallsaiten. Die Darmsaiten werden aus den Därmen der Lämmer, Schafe , ... ... sind. Man theilt die Saiten nach ihrer Stärke in Baß- und Discantsaiten, sowie in Quinten ...
... sich durch ein daran befindliches Griffbret unterschied. Die Saiten wurden wie bei jener mit dem Plectrum, einem Stäbchen, angeschlagen. Über ... ... mit einem Halse am spitzigen Ende, Steg und Schallloch und gewöhnlich sechs Drahtsaiten, welche G d h g d h gestimmt sind ... ... Töne greift, die andere mittels eines Violinbogens die Saiten klingen macht. Aus der Zither ist die ...
Guitarre ist ein Saiteninstrument, ungefähr von der Form einer ... ... während die linke Hand auf dem Griffbrete die Saiten andrückt und dadurch eine größere Mannichfaltigkeit der Töne möglich macht. Die sechs Saiten sind auf die Töne E, A, d, ...
... sie angeben, wenn sie in zitternde Bewegung gesetzt werden. Gibt die Saite z.B. C und wird dann durch einen untergeschobenen Steg genau ... ... ) hören lassen, und auf dieselbe Art kann die Übereinstimmung der Längenverhältnisse schwingender Saiten gegen jeden ihrer Töne zur Anschauung gebracht werden ...
... dem Stege unter den beiden höchsten Saiten ein Holzpflöckchen zwischen Decke und Boden (die Stimme , der Stimmstock ... ... beide sowol für die Unterstützung der Decke gegen den Druck der angespannten Saiten , wie hinsichtlich der Güte und Gleichmäßigkeit des Tons von ... ... und angenehmste, sowie am meisten verbreitete. Sie wird mit vier Saiten bezogen, deren tiefste mit Silberdraht übersponnen ...
... die Art, wie dieselbe gespielt wird, sind bekannt. Die Saiten sind Darmsaiten und reichen in der Regel vom C bis zum ... ... Resonanzboden und auf der einen Seite (gelbe) Baßsaiten, auf der andern (weiße) Discantsaiten, und ist wegen ihrer Unvollkommenheit außer ...
... sich zuhöchst auf neun belief. Die Saiten wurden zuerst mit einem Stäbchen, Plektrum genannt, später durch ... ... , durch deren Druck zwei von den vier innerhalb befindlichen Darmsaiten verkürzt und dadurch höhere oder tiefere Töne hervorgebracht werden. Das Tönen der Saiten aber wird erzeugt durch ein ...
... Hals und endlich in den umgebogenen Kopf (Kragen) ausgeht. Die Saiten ruhen auf einem Stege und sind abwärts an dem Kopf befestigt. An ... ... bezeichnen. Die Laute hat gewöhnlich 12 oder 13 Chöre , d.h. Doppelsaiten, welche nach der Tonart gestimmt werden, in welcher das ...
Pedal ist der Gesammtname der mit den Füßen zu bewegenden Tasten an ... ... die tiefsten Baßpfeifen zum Tönen gebracht werden. Es wird aber auch ein mit starken Darmsaiten bezogenes Instrument Pedal genannt, welches mit den Füßen gespielt und unter einem ...
Amphīon war ohne Zweifel einer der ältesten griech. Tonkünstler, der namentlich die Lyra, deren Saiten er vermehrte, mit ausgezeichneter Fertigkeit gespielt, sein Volk für die Musik empfänglich und dadurch gesitteter gemacht haben mag. Nach der griech. Sage ist ...
Spinett nennt man ein seit Einführung des Fortepianos nicht mehr gebräuchliches Tasteninstrument in Gestalt eines länglichen, nach dem Ende zu schmäler werdenden Kästchens, in welchem Drahtsaiten aufgespannt sind und an dessen gerader Seite sich eine Tastatur befindet, welche noch ...
Theorbe heißt ein jetzt nicht mehr gebräuchliches musikalisches Instrument mit 14–16 Chorsaiten, welches Ähnlichkeit mit der Laute hatte. Man brauchte die Theorbe zum Accompagnement bei der Kirchenmusik wie bei der Opernmusik.
Resŏnanz wird das Fortklingen der Töne genannt, welches durch anhaltende Schwingungen ... ... oder das Zurückprallen des Tons von den Seitenwänden eines Instruments bewirkt wird. Bei Saiteninstrumenten, wie Clavier , Geige, Guitarre , hängt daher die Güte des Tons ...
... die Bemerkung gemacht wurde, daß das Tönen der Saiten durch deren zitternde Bewegung hervorgebracht werde. Die Äolsharfe besteht aus einem langen ... ... versehen ist. Auf demselben sind über zwei Stege an seinen beiden Enden acht Darmsaiten paarweise aufgespannt und im Einklange gestimmt. Bei der doppelten Äolsharfe ... ... ein Resonanzboden. Im leisen Luftzuge ertönen die Saiten im Einklange, bei wechselnder Stärke desselben aber ...
... mit einem Resonanzboden besteht. Über demselben sind Drahtsaiten gespannt, paarweise oder dreifach, welche von hölzernen gedrehten Stegen (Docken) gehalten ... ... gespielt, indem man mit den mit Tuch umwundenen Enden derselben auf die Saiten schlägt oder hackt. Es hat einen rauschenden Ton und eignet sich daher ...
... der gewünschten Töne erfahren müssen. Saiteninstrumente sind solche, welche mit gespannten Saiten bezogen sind und welche man ... ... ein Tasteninstrument . Ein eigenthümliches Saiteninstrument ist die Äolsharfe . Sie bildet den Übergang zu den Blasinstrumenten ... ... aber die Töne nicht durch das Schwingen eines festen Körpers (einer Saite), sondern durch das Beben einer Luftsäule ...
... Zahl dieser Knoten ist um so größer, je höher der mit der Saite hervorgebrachte Ton ist. Man macht die Knoten bemerklich, indem man auf die ruhende Saite kleine Papierreiter setzt; wird dann die Saite in Schwingungen versetzt, so fallen alle Reiter ab ...
... durch Schwefeldämpfe gebleicht werden. Zu den dünnsten Saiten der Geige werden 3, zu den stärksten 7, zu den stärksten Baßsaiten aber 120 Därme genommen, und Durchsichtigkeit und Feinheit sind die allgemeinen Kennzeichen der Güte derselben. Die besten, gewöhnlich romanische Saiten genannt, lieferte von jeher ...
... ein kleines Flötenwerk, eine Harfe von Drahtsaiten oder ein Glockenspiel so angebracht, daß es von der Triebkraft der Uhr ... ... sich vermindert, wodurch eine gleichmäßige Bewegung beider Theile vermittelt wird. Anfangs ward eine Darmsaite anstatt der Kette ( Uhrkette ) gebraucht, die aus Blättchen von dünnem ...
Mensur , dem Lateinischen entlehnt, bedeutet überhaupt so viel wie Maß, ... ... nach denen die wesentlichen Bestandtheile eines Musikinstruments eingerichtet werden müssen, so z.B. bei Saiteninstrumenten die richtige Länge der Saiten vom Stimmstocke bis zum Stege.
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