Kartographie. II. (Karten) 1. Veranschaulichung der Bodenformen. 2. ... ... Paß (vom lat. passus, Schritt ), eine enge, schwer zu passierende Terrainstelle; Gebirgspässe , die gangbaren, mit Fahr-, Saum - ...
Kind . Das neugeborene K. ist durchschnittlich 50 cm lg., 3-3,5 kg schwer, schreit sofort nach der Geburt und beginnt damit selbständig zu atmen. Das Kindesalter oder die Kindheit zerfällt in das Säuglingsalter (1. Jahr), eigentliche Kindesalter ...
Rehe , Verschlag, Verfangen, Verfuttern , am häufigsten beim Pferd vorkommende, hauptsächlich durch Erkältung hervorgerufene, durch Anstrengung, schwer verdauliches, nahrhaftes Futter unterstützte, schmerzhafte entzündliche Reizung der Muskeln ( Muskelrheumatismus ). – Im engern Sinne heißt R. die oft neben allgemeinem ...
Chrom (chem. Zeichen Cr), ein silberweißes Metall, sehr hart und schwer schmelzbar; Atomgewicht 51,47, spez. Gewicht 6,8; aus seinem Oxyd durch Aluminium gewonnen, findet sich nicht frei in der Natur; 1797 von Vauquelin im ...
Kopāl , Name einer Anzahl bernsteinähnlicher, durchsichtiger, harter, schwer schmelzender Harze , deren Stammpflanzen vielfach unbekannt oder ausgestorben sind. Die weichern nennt man auch Anime; aus Ostafrika Sansibar - und Mosambik -K. von Trachylobium mossambicense Klotzsch, ...
Vanād , Vanadīn oder Vanadĭum (chem. Zeichen V), ... ... Rotbleierz . Aus dem Chlorid durch Natrium reduziert, bildet es ein silberweißes, schwer schmelzbares Metall vom spez. Gewicht 5,5; Atomgewicht 51,2. ...
Kriegswesen. I. Lanze , Stoßwaffe aus einem ... ... mit einem Fähnchen; im Altertum Hauptwaffe des Fußvolks, im Mittelalter Waffe der schwer geharnischten Ritter [Tafel: Kriegswesen I, 6], durch das Feuergewehr verdrängt ...
Deutsche Kolonien. I. (Karten) 1. Deutsch-Südwestafrika. 2. ... ... , im SW. von Usagara , welliges Plateau (1800-1900 m), von schwer zugänglichen Gebirgen eingeschlossen, nur Weideland, bewohnt von den tapfern Wahehe ...
Kraft , jede Ursache einer Wirkung, wird nur mittelbar aus letzterer ... ... der Natur, wie Muskel-K. der Tiere und Menschen , Stoß -, Schwer-, Kohäsions -, Adhäsions -K., Elastizität , Expansiv -, Wärme - ...
Bakterien. 1. Streptokokken. 2. Staphylokokken. 3. Milzbrand. 4. ... ... akute Infektionskrankheiten, bei denen unter hohem Fieber die Funktionen des Gehirns schwer gestört sind, hochgradige Benommenheit besteht ( Nervenfieber ). Man unterscheidet: Abdominal-T ...
Loyōla , Ignatius von, eigentlich Jũigo Lopez de Recalde ... ... Loyola (span. Prov. Guipuzcoa ), war Offizier in span. Kreigsdiensten. 1521 schwer verwundet, widmete er sich seitdem aszetischen Übungen, ging 1523 nach Palästina , ...
Bronze ( Bronce , spr. brongse), ... ... . Kupfer und 25-10 Proz. Zinn , ist schön goldgelb, aber schwer schmelzbar, zum Gießen zu wenig dünnflüssig, auch schwer zu ziselieren. Ohne diese Übelstände ist die moderne Statuenbronze , welche 10- ...
1939. Walroß. Walroß ... ... Ordnung der Flossenfüßer , gelbbraun, 6-7 m lg., bis 1500 kg schwer, von plumper, gedrungener Gestalt. Eckzähne bis 60 cm lg. und 7,5 kg schwer, Haut sehr dick, kurz behaart. Nördl. Eismeer. Lebt von ...
Radĭum (chem. Zeichen Ra), vom Ehepaar Curie in ... ... Atomgewicht 225, findet sich im Uranpecherz . Seine Salze lassen sich nur schwer von denen des Baryums trennen; sie sind, frisch abgeschieden, farblos, färben ...
Kleist , Ewald von, Dichter, geb. 7. März ... ... 1740 in den preuß. Kriegsdienst, als Major in der Schlacht bei Kunersdorf schwer verwundet, gest. 24. Aug. 1759 zu Frankfurt a. O., verfaßte ...
Hausen (Acipenser huso L. ), russisch Beluga (Bjeluga), ... ... der Familie der Störe , 5-9 m lg. und bis 1500 kg schwer werdend, im Schwarzen und Kaspischen Meer und den in diese einmündenden ...
Gravis (lat., »schwer«, »tief«), s. Akzent .
Finnwal ( Finnfisch ), Sill - oder Sildehval , ... ... tiefschwarz, unten weiß, länger als der Grönlandwal (bis 30 m), aber nicht so schwer; in den nordischen Meeren . Fleisch und Knochen zu sog. ...
Vollmar , Georg von, sozialist. Publizist und Politiker , geb ... ... München , bis 1867 bayr. Offizier , im Feldzuge 1870/71 als Kriegstelegraphenbeamter schwer verwundet, trat 1876 der sozialdemokrat. Partei bei, seit 1881 Mitglied des ...
Trionāl , Diäthylsulfonmethyläthylmethan, glänzende, schwer in Wasser, leicht in Alkohol und Äther lösliche, bitter schmeckende Kristalle , medizinisch als Schlafmittel benutzt und als Methylsulfonal offizinell.
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Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
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