... und nach besondern Umständen verschieden benannt. Über seine Beziehung zum Luftdruck s. Barisches Windgesetz und Luftwirbel [nebst Abb. 1090]. Die Windstärke ... ... den Druck des W. gemessen. Der bekannteste Windstärkemesser ist Robinsons Schalenkreuz (s. Anemograph ). Der Druck des W. beträgt für einen ...
Beim Wind , die Lage eines Schiffs so nahe am Wind (bis zu 67 1 / 2 ° oder 6 Kompaßstriche zur Kielrichtung), daß die scharf angeholten Segel noch gerade vollstehen.
Luv , Gegensatz von Lee (s.d.); Luvseite , die Seite eines Schiffs , die den Wind zuerst empfängt; luven, anluven , das Vorderende mehr gegen den Wind drehen.
Lee oder Leeseite , die vom Wind abgewendete Seite eines Schiffs ; Gegensatz Luv (s.d.); leewärts, in Lee , alles, was nach der Leeseite zuliegt. Leegierig , s. Gieren .
Fön , Wind , s. Föhn .
Düse , bei den Gebläsen in Hüttenwerken das konische Mündungsrohr, durch das der Wind in den Ofen strömt.
... Grimmdarm , überhaupt jeder heftige Schmerz im Unterleibe . Wind -K. (Colica flatulenta), infolge von ... ... Darm ; Blei -K. oder Maler-K. (C. saturnīna), s. Bleivergiftung . Behandlung: warme Umschläge auf den Leib, warmer ... ... , Klistiere . Vgl. Werner (1904). – Über Harnkolik s.d.
... Hand zu stellende Absperr-V. [Abb. 1908; v Ventilkörper, s Schraubenspindel mit Handrad h], durch einen Mechanismus von außen bewegte, ... ... Etagen - und Glocken - (entlastete Doppelsitz- ) V. (S. Reduzierventil , Rückschlagventil [Abb. 1547], Sicherheitsventil ...
... -G., Bruchstücke eines Regenbogens . Wind -G., heller Fleck am Himmel , der Sonne gegenüber ... ... den Beinen , bes. nach Überanstrengung oder Quetschung. Über Steingallen s.d. – G. oder Zezidien heißen auch knotige, ...
Dünung , tote See, hohle See, Hulle , Swell ... ... Schwall , Wellenbewegung des Meers , die nicht durch den am Orte herrschenden Wind verursacht ist, gerundete Wellen ohne Spitzen , oft in sehr regelmäßigen ...
... Wind die scharf angebraßten Segel eben füllt (s. Beim Wind ), mit dwars Wind , wenn der Wind senkrecht zur Kielrichtung weht, mit raumem Wind , wenn der Wind mehr von hinten kommt, mit ...
Cirrus ( Cirrhus , lat.), die Locke ; in der ... ... Seelilien ; in der Meteorologie heißt C. die Federwolke (auch Wind -, Wetterbaum, Polarbanden ), 6-10 km hohe, weiße Fäden und ...
Achter (niederd.), hinter. Achteraus , hinter dem Schiffe , ... ... auf Segelschiffen beim Großmast beginnend, bis zum Heck reichend. Achterlastig , s. Lastigkeit . Achterlich , von hinten kommend, z.B. achterlicher Wind .
Gieren , das Abweichen des Schiffs vom geraden Kurse . Luvgierig , das Bestreben, bei seitlichem Winde mit dem Kopfe gegen den Wind anzugehen. Gegenteil: leegierig .
Halsen , das beim Winde liegende Schiff durch Abfallen vor den Wind bringen und dann weiter drehen lassen, bis es auf der andern Seite wieder beim Winde liegt.
Dampfmaschinen. Motoren (lat.), ... ... Antrieb von Arbeitsmaschinen, erhalten ihre Kraft aus der Natur (Wasser, Wind ) oder durch künstlich erzeugte Energie ( Dampf - oder Gasspannung, elektr. Strom ; s. hierüber die Einzelartikel: Wassermotoren , Windmotoren , Dampfmaschine ...
Erosiōn (lat.), Zernagung; die Abtragung des festen, aber durch ... ... Quellwasser, gefrierendes Wasser und Insolation aufgelockerten Gesteins durch bewegtes Wasser, Eis und Wind , bes. wichtig für die Talbildung (Erosionstäler); in der Medizin ...
Trimmen , die Schiffsladung seegerecht stauen; Kohlen trimmen , Kohlen aus den Bunkern vor die Kesselfeuer schaffen, geschieht durch die Trimmer oder Kohlenzieher ; Segel trimmen , dieselben steif ausspannen und der Wind - und Kursrichtung entsprechend stellen.
Chinook (spr. tschinúk), warmer, meist föhnartiger Wind am Felsengebirge in Nordamerika .
Abtrift ( Abdrift ), Leeweg , der Winkel , den der Weg des Schiffs (das Kielwasser) mit der Kielrichtung bildet; wird hervorgerufen durch Wind und Seegang.
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