Währung

1. Die in den einzelnen Ländern Anfang 1906 geltende Währung und das Ende 1904 umlaufende Geld in Mill. Mark.

Währung. 1. Die in den einzelnen Ländern Anfang 1906 geltende Währung und das Ende 1904 umlaufende Geld in Mill. Mark.
Währung. 1. Die in den einzelnen Ländern Anfang 1906 geltende Währung und das Ende 1904 umlaufende Geld in Mill. Mark.

2. Edelmetallgewinnung der Erde in 1000 kg.

Währung. 2. Edelmetallgewinnung der Erde in 1000 kg.
Währung. 2. Edelmetallgewinnung der Erde in 1000 kg.

[942] Die Goldgewinnung der Erde hat seit Anfang der neunziger Jahre des 19. Jahrh. sehr bedeutende Fortschritte gemacht. Das beruht vor allem auf der schnellen Steigerung der Goldgewinnung in den drei wichtigsten Erzeugungsgebieten. Gewonnen wurden in: Afrika 1890: 14.877, 1905: 170.883 kg, in den Ver. Staaten von Amerika 40.421 bez. 131.226 kg, in Australien 44.851 bez. 129.235 kg.

Im vierten Haupterzeugungsland (Rußland und Finnland, 1905: 34.214 kg) ist die Gewinnung schon seit längerer Zeit nur unwesentlichen Schwankungen ausgesetzt. Die daran ausschließenden Erzeugungsgebiete Kanada (1905: 21.711 kg), Mexiko (1905: 20.313 kg) und Britisch-Indien (1905: 17.506 kg) haben ihre Produktionsmenge gegen den Anfang der neunziger Jahre auf ein mehrfaches gesteigert. Viel geringer ist die Produktionszunahme seit Anfang der neunziger Jahre beim Silber. Seine Erzeugungsmenge hatte sich allerdings in den vorhergegangenen vier Jahrzehnten bereits fast vervierfacht. Die wichtigsten Silbergewinnungsländer sind Mexiko (1890: 1.211.646, 1905: 1.866.211 kg), die Ver. Staaten von Amerika (1.695.500 bez. 1.833.179 kg) und Australien (258.212 bez. 485.215 kg).

Von den europ. Ländern haben das Deutsche Reich mit 180.978 kg im Jahre 1905 (seit 1903 stets über 180.000 kg) und Spanien mit 151.694 kg im Jahre 1904 die größte Silbererzeugung.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 942-943.
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