Quaterne , siehe Lotto .
Guatemala , das Paradies von Amerika , in welchem sich ... ... der Mitte dieser Herrlichkeiten liegt Neu-Guatemala, die Hauptstadt der Republik der vereinigten Staaten von Mittelamerika , ... ... 's versieht die Stadt mit den Produkten aller Länder der Erde . Guatemala hat 50,000 Ew., ist prächtig gebaut ...
Quatember , abgeleitet von quatuor tempora , d. h. die 4 Jahreszeiten , bezeichnet diejenigen Tage, an welchen ein Vierteljahr oder Quartal beginnt.
Vater unser . Tausend gebrochene Herzen waren es, die dich ... ... kehrte der verlorene Sohn; liebend beugt sich der Vater über ihn, um ihn wieder zu drücken an das verwaiste, liebebedürftige ... ... und schmähen die Nachsicht als Unbill. Ernst und mild weist sie aber der Vater zurück mit den Worten: ...
Grossvatertanz . Ein alterthümlicher Tanz , der nach besondrer Musik ... ... Anfange des Liedes »Als der Großvater die Großmutter nahm,« das dazu gesungen wird, erhielt. Er ... ... , nach welcher Ecossaisen und selbst Walzer getanzt werden. So wenig großväterlich nun auch das namentlich zuletzt immer schnellere ...
Vaterlandsliebe , Patriotismus . Weinend vernimmt der Schweizer in der Fremde die Töne ... ... Selbstbewußtsein emporblühen muß, und sich dann als eine feste und treue Anhänglichkeit an das Vaterland und seine Institutionen, als ein stets das Besondere und Persönliche dem allgemeinen Interesse ...
Lavater, Johann Kaspar , Johann Kaspar, eine Säule der Christenheit ... ... seinen nähern Umgang. In die Vaterstadt zurückgekehrt ward er Waisenhausprediger und wirkte dort in mehreren andern Aemtern bis an ... ... würde in ihrem Schooße ihn heilig gesprochen haben. Joh. von Müller nennt Lavater den Kirchenvater der neuen Theologen und durfte mit Recht von ihm sagen: ...
Ahnen werden Vorältern überhaupt und besonders adelige genannt. Sie werden in aufsteigender Linie so gezählt, daß Vater und Mutter , zwei Ahnen, die Großältern väterlicher und mütterlicher Seite vier Ahnen u. s. w. bilden. ...
Lykavn , ein König von Arkadien , Vater von 50 Söhnen, welche den Zorn des Göttervaters durch ihren Uebermuth erregten. In dürftiger Gestalt erschien Zeus unter ihnen; gastlich ward er zum Mahl geladen, aber man setzte ihm mit Menschenfleisch gemischte Speise vor. Zürnend ...
Patrizier , nannte man im alten Rom jene reichen, mächtigen, von ... ... die höchsten Beamten des Staats gewählt wurden. Das Wort ist aus patres (Väter) gebildet. Auch in unserem deutschen Vaterlande, namentlich in den freien Reichsstädten, bildeten sich im 12. und 13. Jahrhundert ...
Patriarchen , die Urväter des Menschengeschlechts vor der Sündfluth ; später ... ... Jahrhundert auch in der christlichen Kirche eingeführt wurde. In Bezug auf jene Altväter des Menschengeschlechtes, welche als Häupter großer Familien Einfachheit und Reinheit der ... ... Gebräuche aufrecht erhielten und mit väterlicher Milde die Rechte der Familienglieder zu einander vertraten, verstehen wir jetzt unter ...
Staal, Frau von , Frau von, geb. ... ... 1693, war Anfangs bekannt unter dem Namen eines Fräuleins von Launay. Ihr Vater, ein Maler, sah sich wegen ungünstiger Ereignisse kurz vor ihrer Geburt genöthigt, sein Vaterland zu verlassen; er begab sich nach England , wo der Tod ihn ...
... , erhielt die Tochter eine so glänzende Erziehung , als der Stand des Vaters sie forderte, war frühzeitig schon mit der klassischen Literatur der Griechen ... ... sie, kaum 17 Sommer zählend, ihre Eltern verlor und einem von ihrem Vater selbst gewählten Vormund übergeben ward, welcher nichtswürdig genug war, ...
Stille, Karoline . So nennt sie sich als ... ... Charlotte Thiesen . Geb. 1782 in Schwartau im Fürstenthum Lübeck , wo ihr Vater herzogl. holstein-oldenburg. Kanzleirath und Amtmann war, lebte sie nach ihres Vaters Tode eine lange Zeit mit ihrer Mutter und einer Schwester sehr eingezogen ...
Georges, Demoiselle , Demoiselle , berühmte französische tragische Künstlerin neuerer Zeit, wurde 1785 in Amiens geboren, wo ihr Vater Theaterunternehmer war. Schon im 12. Jahre spielte sie auf der Bühne ihres Vaters tragische Rollen; eine Richtung, die wunderbarer Weise das Talent des zarten ...
Kronos, Saturnus (Mythologie) (röm. Saturnus ), der berühmteste der Titanen , Sohn des Uranos und der Gäa, der Vater des spätern Göttergeschlechts, welcher sich des Reiches seines Vaters durch eine Gewaltthat bemächtigte. Er zwang und bändigte, als er die Herrschaft ...
... Vaterlandes überschritt, stammte aus einer angesehenen Familie Venedigs , wo ihr Vater Procurator war und erblickte das Licht der Welt am 5. Juni 1646. Schon als Kind erregte sie das Erstaunen ihrer Vaterstadt in hohem Grade; sie sprach außer dem Italienischen mit vollkommener ...
Bethmann, Friederike Auguste Konradine , früher verehelichte Unzelmann, ... ... im Jahre 1760 zu Gotha geboren, und erhielt nach dem Tode ihres Vaters den rühmlich bekannten Schauspieldirector Großmann zum Stiefvater. Unter seiner Leitung machte sie die ersten glücklichen Versuche in der Oper , ...
... Mutter hatte kommen lassen, damit auch sie den Segen des sterbenden Vaters empfange. Sie trug sie hin zu seinem Schmerzenslager. Mühsam erhob er seine ... ... denen er für ihre Treue dankte, dem Schutz und der Fürsorge seines Vaters. Jetzt schlug die Uhr 5, der ...
Abt (von dem hebr. Abbas, Vater) nannte man früher jeden alten Mönch, allein seit dem 5. Jahrhunderte nur den Vorsteher eines Klosters . Er hat die Lebensweise der Mönche zu beaufsichtigen, an die Mönche seines Klosters die Weihe zu ertheilen, die ...
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»Es giebet viel Leute/ welche die deutsche poesie so hoch erheben/ als ob sie nach allen stücken vollkommen wäre; Hingegen hat es auch andere/ welche sie gantz erniedrigen/ und nichts geschmacktes daran finden/ als die reimen. Beyde sind von ihren vorurtheilen sehr eingenommen. Denn wie sich die ersten um nichts bekümmern/ als was auff ihrem eignen miste gewachsen: Also verachten die andern alles/ was nicht seinen ursprung aus Franckreich hat. Summa: es gehet ihnen/ wie den kleidernarren/ deren etliche alles alte/die andern alles neue für zierlich halten; ungeachtet sie selbst nicht wissen/ was in einem oder dem andern gutes stecket.« B.N.
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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