... Name eines Schlusses, der die Unwahrheit, den Scheincharakter der Sinneswahrnehmung und der Veränderung der Dinge dartun soll ... ... Kornhaufe ( kenchros ) kann hiernach kein Geräusch in Wahrheit hervorbringen, denn er ist aus lauter Körnern zusammengesetzt, die einzeln genommen lautlos zu Boden ...
Moralische Welt ist, nach KANT, »die Welt , sofern sie allen sittlichen Gesetzen gemäß wäre (wie sie es denn nach der Freiheit der vernünftigen Wesen sein kann und nach den notwendigen Gesetzen der Sittlichkeit sein soll )«. »Diese ...
... Veränderungen in der Seele entsprechen sollen, nicht ungehindert erfolgen können. daher denn das Hindernis als solches auch in der Seele gefühlt wird, eben ... ... Zustände schneller verlaufen oder sich stärker ausbilden, als nötig wäre um bloß den geistigen Bewegungen kein Hindernis zu verursachen« (Lehrb. zur ...
... s. d.) eines Urteils , 2) den Unterbegriff im Schluß , 3) die einfache Conversion (s. d ... ... aus der »Umgebung« des » System C « (s. d.), was den Stoffwechsel desselben bedingt und bildet. F (S) bedeutet die mit S ...
M ist 1) das Zeichen für den Mittelbegriff (6. d.) eines Schlusses; 2) das Zeichen für die »Metathesis praemissorum« (s. d.) bei der logischen Conversion (s. d.). »M vult transponi« (vgl. PRANTL, G. d ...
P bedeutet: 1) das Prädicat des Satzes , des Urteils . 2) den Oberbegriff des Schlusses. 3) die »conversio (s. d) per accidens«. Vgl. C.
T : Symbol für den Terminus (s. d.) eines Schlusses.
... außen projicierten Vorstellungen , durch den eine allgemeine Bezogenheit aller Vorstellungen aufeinander hergestellt wird (Lehrb. d. ... ... die Vorstellung des Ich ist nicht die Vorstellung eines Wesens – denn dieses ist die Seele ... ... ursprünglich eine ungetrennte Einheit bildet, den Inhalt der Welt und den Inhalt unserer Persönlichkeit , ...
... Syst. d. Wiss. S. 195). HAGEMANN nennt Ort den » Raum , welchen ein einzelnes Ding nach Länge, Breite und ... ... 348, 356 ff., 372 ff., 391 ff.). – BEDA nennt Gott den »locus angelorum«, MALEBRANCHE den »lieu des esprits« (s. Gott ...
Lex : Gesetz (s. d.). Lex continuationis s. Monade . Lex naturae s. Gesetz . Lex parsimoniae : ... ... (besonders die Wolfianer ): Die Natur strebt, die größten Wirkungen mit den geringsten Mitteln zu erzeugen.
... Gottes. APOLLONIUS VON TYANA unterscheidet den einen, jenseitigen Gott von den Göttern (Euseb., Praep. ev. ... ... , 1, 2). NUMENIUS unterscheidet vom höchsten Gott den Demiurg als den zweiten Gott ( ho ... ... Das Christentum faßt Gott als den liebenden Vater auf, der durch den logos ; (s. ...
... . CORNELIUS warnt vor der Hypostasierung des Atombegriffes, betont aber auch den Wert desselben als »reines Bild für die Zusammenfassung der Erscheinungen « ... ... W. a. W. u. V. I, S. 495). FECHNER erblickt den Beweis der Realität der Atome allein ... ... chimique« (Nouv. Mon. p. 11). O. LIEBMANN sieht in den Atomen punktuelle Kraftcentren, Dynamiden (Anal ...
... die Existenz der systematischen Gliederung des Begriffs selbst, der in den Gliedern des lebendigen Organismus seinen Bestimmtheit ein äußeres Naturdasein gibt« ... ... Totalität derselben Bestimmungen « (l.c. S. 155). SCHOPENHAUER nennt den Leib die »Sichtbarkeit« (» Objectität «) des ...
... begrifflich formuliert werden. Die Einheitlichkeit des Willens bedingt den Zusammenhang zwischen den verschiedenen Normen (l.c. S. 513 f.). In der Forderung einer ... ... , S. 8). Im weiteren Sinne ist Norm jeder » Satz , den wir irgend einem Gebiet ... ... der »irgend welche notwendige oder hinreichende, oder notwendige und hinreichende Bedingungen für den Besitz eines solchen Prädicats ...
... Trieb nach neuem, der Einfall einzelner und das Vorbild angesehener Personen bedingen den Wechsel der Mode. Nach SIMMEL genügt die Mode »einerseits dem Bedürfnis nach socialer Anlehnung, insofern sie Nachahmung ist; sie führt den einzelnen auf der Bahn, die alle gehen; ... ... Auszeichnung, Aufmerksamkeit , Besonderung bedarf. Sie erhebt eben den Unbedeutenden dadurch, daß sie ihn zum Repräsentanten einer ...
Reue ist das Gefühl der Unzufriedenheit, Unlust , das sich an das Bewußtsein gemachter Fehler und Schlechtigkeiten, an das Urteil über den Unwert eigener Handlungen knüpft. Im Bereuen liegt zugleich der Wunsch , das ...
Loci ( topoi , Örter): logische Örter, Gemeinörter (»loci ... ... sollen sich diese durch Analyse u.s.w. finden lassen. Die Lehre Von den »Örtern« begründet ARISTOTELES ( Topik u. Rhetor. I 2, 1358a 10 ...
Maya : ursprünglich Name einer Göttin, dann die Uresche der ... ... , durch welche das All-Eine als sinnlich-materielle Vielheit wahrgenommen wird, durch den Schleier der Sinne und der Imagination (»Schleier der Maya«): ...
Ruhe ist als gehemmte Bewegung (s. d.) aufzufassen, ist Beharrung eines Körpers an einem Orte oder auch geistige Untätigkeit, Unerregtheit (Ruhe der Seele , des Gemütes bei den Mystikern ).
... der Nekyia hingegen hört er, während die Psyche den Gebeinen enteilt, mit den Functionen des Lebens auf« (Od. ... ... . 98). Die Seele ist, ohne Beziehung auf den Leib , Geist (l. c. ... ... Seele nichts als eine Abstraction von den Bewußtseinsvorgängen. Sie besteht »nur aus den einzelnen Bewußtseinserscheinungen..., welche der Stoffwechsel ...
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