Mehrheit s. Vielheit . – Nach H. CORNELIUS unterscheiden sich durch die Selbständigkeit der Teile die »Mehrheiten von Inhalten « wesentlich von der »Mehrheit der Qualitäten oder Merkmale eines Inhaltes « (Einleit. in d. ...
... zur Ursache fortschreitet; wo sie die Ursache nicht mehr findet, setzen wir eine Kraft ... gleichsam ein Merkzeichen, das wir ... ... äußern, »es hat aber gar keine Kraft, am wenigsten eine Mehrheit von Kräften« (l.c. S. 43; Allgem. Met. ...
... ). So sind die Objecte der Außenwelt mehr als Vorstellungen , auch mehr als Vorstellungszusammenhänge, d.h. sie bedeuten, ... ... Sinne einzudringen scheinen. daß vielmehr die Grundgestalten unseres denkenden Bewußtseins zugleich die Bausteine sind, mit denen ... ... Problem , nie Datum ist «. »Der Gegenstand ist nicht gegeben, sondern vielmehr aufgegeben. aller Begriff ...
... zukommen, enthält schon etwas mehr als die bloße Vorstellung , und dieses Mehrere nennen wir urteilen.« ... ... ursprünglich so übereinstimmen, daß in keinem von beiden mehr oder weniger ist als im andern, so ist eine Trennung beider schlechthin ... ... , daß die Vorstellung des Subjects , als des Bestimmbaren, schwebe zwischen mehreren Bestimmungen , worunter das ...
... als Producte entgegengesetzter Kräfte , oder vielmehr selbst nichts anderes als diese Kräfte « (l.c. ... ... Die einmal von uns gesetzte Materie »können wir schlechterdings nicht mehr wegdenken, d.h. sie als verschwunden und vernichtet, sondern immer nur ... ... Die Eigenschaften der Materie sind nur » Formen des äußerlichen Verhaltens mehrerer Subjecte gegeneinander« (l.c ...
... vergehen, mithin das in der Welt vorhandene Quantum derselben nie vermehrt, noch vermindert werden.« Wir sind davon a priori überzeugt (Vierf. ... ... bestimmt den Substanzbegriff E. V. HARTMANN. »Das Ding ist... unbewußterweise mehr als die Summe seiner Eigenschaften , das Bewußtsein mehr als ...
... vom Unendlichen nichts anderes ist als der Begriff einer unerschöpflich vermehrbaren Größe « (Philos. Aphor. I, § 1209). »Das Unvermögen ... ... jener Begriff des Unendlichen, in welchem nichts gedacht wird als die unerschöpfliche Vermehrbarkeit einer Größe , der Begriff des mathematisch Unendlichen, nicht des ...
... allen organischen Wesen gemeinsamen hohen Vermehrung im geometrischen Verhältnisse .... Es werden mehr Einzelwesen geboren, als möglicherweise fortwähren können... Da die Einzelwesen einer und ... ... ums Dasein als Entwicklungsprincip den » Kampf um Mehrerwerb«, Kampf um Lebensmehrung (Biol. Probl. 2 , 1884, S. ...
... nur ein Collectivname, die Comprehension einer Mehrheit von Dingen (De ver. princ. I, 4 ... ... »allgemeine Begriff « entsteht durch Abstraction des mehreren Dingen Gemeinsamen (Vern. Ged. von d. Kr. d. m ... ... Dinge aufgestellt sind. Aber Allgemeinheit gehört nicht den Dingen selbst an, vielmehr sind diese, als daseiende, sämtlich einzelne, und dies ...
... später (beim Menschen ) nicht mehr. Die Individuen können »contrarier l'interet social« (l. c. p ... ... verhältnismäßig früh im Laufe der historischen Entwicklung dem Einflusse des bewußten, nicht mehr natürlichen, associativen, sondern apperceptiven, wissenschaftlichen Denkens unterworfen« ... ... dem Geschlechts- und Familienleben nichts unmittelbar zu tun haben, es vielmehr durchkreuzen und mit der Zeit zu ...
... »Ableitung eines Urteils aus einem oder mehreren anderen Urteilen « (Log u. Noët. S. 51). Die unmittelbaren ... ... und Prädicatsvorstellungen, sondern durch den Glauben an die Wahrheit eines oder mehrerer anderer Urteile bestimmt werden.« Der kategorische Syllogismus hat eine ...
Nutzen (utilitas) ist die Beziehung einer Sache auf (praktische) ... ... Nützlichkeit ist Tauglichkeit zur Realisierung eines Zweckes , zur Förderung des Ich, zur Vermehrung seiner » Vermögen « (im psychischen und realen Sinne ). Zu unterscheiden sind ...
Primat : Vorrang, z.B. der praktischen Vernunft (s. ... ... (SCHOPENHAUER u. a.). – KANT erklärt: »Unter dem Primate zwischen zweien oder mehreren durch Vernunft verbundenen Dingen verstehe ich den Vorzug des einen, der ...
Modern : zeitgemäß, dem actuellen Empfinden und Denken gemäß, modisch. M. MESSER bemerkt: »Je mehr sich etwas vom Alten, Gewohnten unterscheidet, nicht aus Willkür , sondern als Product einer Entwicklung oder als Anfang einer Entwicklungsmöglichkeit, desto moderner ist ...
... Zustand der Unentschiedenheit , des Schwankens zwischen mehreren Denkmotiven, deren keines das volle Übergewicht hat, so daß das Denken ... ... – Nach NAHLOWSKY ist der Zweifel »das Gefühl des Unentschiedenseins, welcher von mehreren, als gleich möglich gedachten Ausgängen einer Sache sich dann endlich ...
Störung H. Erhaltung : HERBART. Er bemerkt: »Die Wesen ... ... Qualität , gegen die Störung, welche erfolgen würde , wenn die Entgegengesetzten der mehreren sich aufheben könnten. Die Störung gleicht also einem Drucke, die Selbsterhaltung einem ...
Beseelt ( empsychos , animatus) ist alles, was seelischer Regungen fähig ist, was auf äußere Reize in triebhafter, mehr als mechanischer Weise zu antworten vermag. Vgl. Panpsychismus , Monaden , Hylozoismus .
Vielheit ist die Setzung einer Mehrheit (s. d.), d.h. einer Anzahl von einzelnen, von ... ... Individualismus ). SIGWART, Log. I 2 , 205 ff. – Vgl. Mehrheit , Quantität , Pluralismus , Individualismus , Zahl .
... Erwartung ist das Bewußtsein für einen (mehr oder weniger bestimmten) Reiz gleichsam eingestellt, disponiert, parat, indem die ... ... Erlebnisses , den wir auf Grund unserer bisherigen Erfahrungen besitzen, schließt vielmehr stets den Gedanken an noch nicht gegebene, erst zu erwartende ...
... zugehörigen Vorstellungen , Begriffe , Urteile mehr oder weniger deutlich, gegliedert, zusammenhängend reproducieren oder producieren können. CHR. ... ... FEUERBACH heißt Verstehen »etwas in und aus uns selbst, in Übereinstimmung mit mehreren eigenen vernünftigen Wesen . erkennen« (WW. III, 175). Nach JESSEN ...
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