Thomasius, Jacob, Vater von Chr. Th. , geb. 1622 in Leipzig, Professor und Rektor daselbst, gest. 1684. Zu seinen Schülern gehörte Leibniz. Schriften : Schediasma historicam, 1665; 2. A.: Origines historiae philosophiae et ecclestiaticae, hrsg. 1699. – ...
... Griechische Kirchenväter, 162 Bde., 1857 ff.; II. Latein. Kirchenväter, 221 Bde., 1840 ff. – Fortsetzung von ... ... griech. christl. Schriftsteller der ersten drei Jahrhunderte, 1897 ff. – Bibliothek der Kirchenväter, 10 Bde., hrsg. von Rösler 1776 ff. (Auszüge). – Bibliothek ...
... specie«). Die intuitive Erkenntnis geht von der adäquaten Idee des Wesens göttlicher Attribute zur adäquaten Erkenntnis des Wesens der Dinge (»ab adaequata idea essentiae ... ... aeternitatis«: »Res duobus modis a nobis ut actuales concipiuntur, vel quatenus eadem cum relatione ad certum tempus et locum ...
Origenes der Kirchenvater, geb. 185 n. Chr. in Ägypten ... ... allein erkennt sich, wie er ist. Ewig wie der Vater ist der Logos , der Sohn Gottes, der im Gottvater (seinem »Orte«) ist, von ihm abhängig und von ... ... ausgehend, gleichen Wesens ( homoousios ) wie der Vater, aber diesem doch untergeordnet, der »zweite Gott« ...
Bardesanes , geb. um 154 n. Chr. bei Edessa (Syrien), gest. um 225. = Gnostiker . Gott ist der »Urvater«, mit dem die Urmutter verbunden ist; beider Sohn ist der himmlische Christus, ...
Nikomachos . 1. Vater, 2. Sohn des Aristoteles .
Maimon, Salomon , geb. 1754 in Neschwitz (Litthauen) als Sohn eines polnischen Rabbiners, schon als Knabe talmudisch geschult, mit dreizehn Jahren schon Familienvater. Er lernte deutsch, verließ seine Familie, ging ohne alle Mittel nach Berlin, ...
Darwin, Erasmus , Arzt, Großvater von Ch. Darwin, 1731-1832. Die veränderten Lebensbedingungen bewirken eine Anpassung der Organismen. Diese sind »alle auf ähnliche Art aus einem einzigen lebenden Filamente« entstanden. Die Bedeutung der Assoziation für das Seelenleben wird von D ...
... , erhielt schon als kleines Kind von seinem Vater eine humanistische Bildung. Einen großen Eindruck machte auf den Jüngling die Lektüre ... ... Logik, beeinflußt. Die Assoziationspsychologie wird von M. akzeptiert; wie sein Vater, James Mill, betrachtet er die psychischen Vorgänge als Synthesen einfacher Elemente ( ...
Arnobius aus Afrika (Africanus) , lebte um 300 n. Chr. in Sicca. A. gehört zu den lateinischen Kirchenvätern. In seiner Psychologie und Erkenntnislehre ist er von der Stoa beeinflußt. Alle Erkenntnis beruht auf Erfahrung und Wahrnehmung. Vor aller Erfahrung ist die Seele ...
... eigen machte. Nachdem Sch. kurze Zeit im Kontor tätig gewesen, starb sein Vater und nicht lange darauf konnte sich nun Sch. dein Studium widmen. 1809 ... ... . übrigens schon gewisse Anlagen (eine »Dyskolie«) mit, insbesondere ist er von väterlicher Seite her erblich belastet. Sch., der erkenntnistheoretisch die Lehren ...
... Genf mit den Schriften Rousseaus und Bonnets, übernahm in Düsseldorf das Geschäft seines Vaters, wurde später Kammerrat in Jülischen Diensten und lebte, literarisch tätig und gesellig, auf seinem Landsitze in Pempelfort (Briefwechsel mit Lavater, Mendelssohn, Goethe , Hamann, Herder u. a.). 1794 übersiedelte er ...
Athanasius von Alexandrien , 296-373 n. Chr. = Begründer des »Athanasianismus«, welcher (gegen Arius ) die Wesensgleichheit (Homousie, nicht bloß Ähnlichkeit: Homoiousie) des Logos (Christus) und des heil. Geistes mit Gott Vater lehrt.
Karpokrates aus Alexandrien , um 130 n. Chr. == K. ist ein von Plato beeinflußter Gnostiker . Nach ihm ist das Urprinzip der »ungewordene Vater«, aus dem Geister hervorgegangen sind, die sich gegen Gott empörten. Die menschlichen ...
Maine, Sir Henry James Sumner , 1822-1888. Prof. der Jurisprudenz ... ... Cambridge. = Gegenüber Bachofen, M'Lennan, Morgan u. a. betrachtet M. das Vaterrecht als das Ursprüngliche, auch betont er die Bedeutung der Dorfgemeinschaften für die Entwicklung ...
... kommt, nicht mehr um reines und absolut gewisses, adäquates Denken, sondern um bloße Wahrscheinlichkeit, Glauben ( pistis ) und Analogie ( ... ... eikota mython , Tim. 29; vgl. Parmenides). Der göttliche Demiurg, der Vater der Welt ( patêr toude tou pantos , Tim. 28 ... ... egoistischen Tendenzen zu steuern, keine Sonderfamilien und kein Privateigentum haben. Es besteht hier Weibergemeinschaft, die hier erzeugten ...
... ;Creatura dicitur agere extra se, quatenus habet perfectionem, et pati ab alia, quatenus est imperfecta. Ita monadi actionem tribuimus, quatenus habet perceptiones distinctas, et passiones, quatenua confusas habet«). Die prästabilierte Harmonie ... ... der Zeit. Die Zahl ist eine virtuell angeborene, adäquate Idee, die aber erst an Beispielen erprobt ...
... Demiurg und die Vorsehung der Welt, der Vater aller Dinge, verschieden benannt nach seinen verschiedenen Kräften. Gott ist die ... ... betrachtet (wie der Kyniker ) das All, die ganze Welt als sein Vaterland (Kosmopolitismus), ohne aber das Wirken im Dienste des Staates zu perhorreszieren ...
... seinem Emanationssystem ist das oberste Wesen der göttliche Vater ( patêr ) oder Vorvater ( propatôr ) die ewige, unendliche, ungewordene Einheit ( monas agennêtos ... ... Äon, das »Schweigen« ( sigê oder ennoia ) entspricht. Der Urvater setzt aus Liebe eine Geisterwelt aus ... ... ( sophia ) ist. Diese begehrte die Vereinigung mit dem Urvater, um ihn zu erfassen und zeugte einen ...
... , so ist Gott der »Urternar«, der mit der Welt einen »Quaternar« bildet. »Sich selbst verzehrend in der Zeugung des Sohnes, kehrt Gott ... ... Urei sind hervorgebracht: Sohn, Geist und Welt, und einer nicht hervorgebracht: der Vater«. Der »immanente« Lebensprozeß Gottes wird zum » ...
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