... 1623 in Clermont, zeigte schon als Kind ein außerordentliches mathematisches Talent, wie er denn später auf dem Gebiete der Mathematik wie auf dem der Physik Bedeutendes leistete ... ... ausgestatteten Glauben betonen. Er ist keineswegs Skeptiker im gewöhnlichen Sinne des Wortes, denn innerhalb der Erfahrung anerkennt er ...
... er denn eine psychologische Logik und Erkenntnistheorie. Die Logik fragt, »wie es zugehe. daß im Bewußtsein aus gegebenen einfacheren neue zusammengesetzte Urteile entstehen; ... ... ; Kausalität besteht nur innerhalb jeder Reihe. Der Panpsychismus besteht zu Recht, denn wir dürfen annehmen, daß das, was hinter den äußeren ...
... empirischen Ursprungs. Eine wichtige Rolle spielt (wie nach Mach) das Prinzip der Denkökonomie. Absolute Wahrheiten, »Wahrheiten ... ... unseren eigenen Willen in die Dinge hineinlegen und sie als Subjekte wie wir deuten. Aus der Urteilsfunktion gehen unsere Denkmittel und Erkenntnisformen hervor, immer ... ... Oft ist die Schönheit nicht bloß Ursache, sondern Wirkung der Liebe zum Gegenstand. Wie alles Erkennen und Deuten beruht auch ...
... sich. Mag auch diese Wahrheit zuweilen unbegreiflich sein (wie etwa die Auferstehung Christi), so ist sie doch, gerade weil sie ( ... ... incorporale, nisi quod non est«). So ist auch die Seele körperlich, denn sonst wäre sie nichts (»nihil enim, si non corpus ... ... Seele des Kindes aus dem Samen des Vaters (wie ein Sprößling, »tradux«), dessen seelische Eigenschaften auf das ...
... . M. ist Anhänger Brentanos und schätzt wie dieser den Aristoteles sehr. Die Philosophie beruht auf (deskriptiver) Psychologie ... ... Gegenstand«. »Der immanente Gegenstand existiert, so oft der betreffende Bewußtseinsinhalt wirklich ist. Denn es gibt kein Bewußtsein ohne ein immanentes Objekt; das eine ist ein ...
... hat die äußerliche, mechanistische, analytische Auffassung und Zurechtlegung der Wirklichkeit ihre Berechtigung. Denn dieses Erkennen dient ja ursprünglich nur praktischen Zwecken ( insoweit nur ... ... ein Instrument des Geistes; Geist und Materie sind nicht zwei Wesenheiten, denn die Materie besteht selbst schon aus den objektiven Wahrnehmungsbildern (vgl ...
... 1872. T., der sowohl als Lehrer wie als Schriftsteller einen großen Einfluß besonders auf die philosophiegeschichtliche Arbeit geübt hat, ... ... ein gegenüberstehendes Sein, an dem es arbeitet und das es nachbildet. So sind denn auch die Denkformen, die Kategorien objektiv. Sie entspringen subjektiv aus der ...
... Verstände entspringen. Die Frage: Wie ist reine Naturwissenschaft möglich? beantwortet sich also wie folgt: Sie ist möglich ... ... Grenze aller Erfahrung.« Daher sind sie nicht wie die Kategorien »konstitutiv«, d.h. nicht Bedingungen von Gegenständen, sondern ... ... Erscheinung, nicht als Ding an sich erfaßt werden kann. also nur so, wie es den inneren Sinn » ...
... Tim. 47 E, 68 E) oder, wie P. später erklärt, in der »bösen Weltseele«, die ... ... dynamin parechon kai anapsychon , Cratyl. 399 D). Wie die Weltseele enthält auch die menschliche Seele ein Unteilbares und ein Teilbares. ... ... das Zeichen derselben ( sêma psychês ), ihr Fahrzeug ( ochêma ), das sie wie ein Steuermann lenkt (Tim. 41 E). Im Menschen ...
... sein kann, so vermag auch die Materie sich zu steigern, sowie sich's der Geist nicht nehmen läßt, anzuziehen und abzustoßen.« Geist ... ... oder »Entelechien« (»Seelen«) gegliederte Einheit; diese Elemente sind alle unzerstörbar (wie nach Bruno, Leibniz). Die Monaden scheiden nur aus den alten Verhältnissen, ...
... im Vollen (durch antiperistasis ). Wie die Welt ist der Raum begrenzt, denn das Unbegrenzte ist unvollkommen. Die ... ... wegen der Seele da. Wie die Organismen treten auch die Seelen auf verschiedenen Entwicklungsstufen auf. In den ... ... ( to dektikon tôn aisthêtôn eidôn aneu tês hylês ), wie das Wachs das Zeichen des Siegelringes ohne das ...
... es gibt keinerlei angeborene Ideen, auch die Gottesvorstellung ist nicht angeboren, wie sie denn auch manchen Völkern fehlt. Woher hat nun der Verstand seine ... ... vieler Vorstellungen ist, und weil, wie gesagt, man sich nicht vorstellen kann, wie diese einfachen Vorstellungen für sich bestehen ...
... (Descartes) muß es heißen, sondern »cogitor«. denn unser Erkennen ist ein Mitwissen des göttlichen Wissens, ein Gewußtwerden, indem uns ... ... Der Vater wird sich durch das Wort (den Sohn) erst selbst offenbar. Wie in uns ein »Ternar« von Geist, Seele, Leib besteht ... ... ist ein Akt der Liebe. Die Materie (sowie Raum, Schein-Zeit und das Mechanische) ist erst ...
... . Die Logik , eine normative Wissenschaft wie die Ethik, hat »Rechenschaft zu geben von denjenigen Gesetzen ... ... Substanz ist nicht »Ding an sich« wie das Subjekt, sondern das Ding, wie es von uns gedacht wird; ... ... eine Entfaltung der Gottheit, ist in Gott, wie Gott in ihr ist. Denn der Weltgrund kann nicht völlig losgelöst vom ...
... Denken als solches bestimmt ist, fängt also nicht (wie Kant) bei der Sinnlichkeit, sondern mit dem Denken an.. Die Logik ... ... Grundlegung alles Erkennens und Seins, das wahrhafte Sein, das zugleich Denkinhalt ist; denn im Sein darf kein Problem stecken, »für dessen Lösung nicht ... ... rein gedanklich bestimmtes Element (Atom u. dgl.). Wie die Logik auf dem reinen Denken, so beruht die ...
... (mit dem Kirchenglauben sucht D. möglichst in Übereinstimmung zu bleiben, wie er auch – wenigstens nach außen ... ... wird die Substanz aus ihren Attributen , ihren konstanten Eigenschaften, wie Ausdehnung und Denken. Bestimmtheiten der Attribute sind die wechselnden Modi , wie Figur, Empfindung usw. Es gibt zwei Arten von Substanzen: ...
... Jeder Mensch handelt nach dem, wie er ist, und die demgemäß jedesmal notwendige Handlung wird, im individuellen Fall ... ... Das liegt aber daran, daß er schon ist , was er will; denn aus dem, was er ist, folgt notwendig alles, was er jedesmal ... ... und Abbild des ganzen Willens , wie die Welt selbst es ist, so wie die Ideen es sind, deren ...
... Einheit zusammenfassendes, unräumliches, übersinnliches Wesen aber nicht ein starres Atom; denn Substanz ist sie nur als »relativ feststehender Mittelpunkt ankommender und ausgehender Wirkungen«. ... ... Annahme eines Innenseins der Atome macht den Begriff einer besonderen Seele nicht überflüssig, denn von selbst können die Empfindungen der Atome nicht zu ...
... attributa certo et determinato modo exprimuntur«). Während die Körper sowie ihre Gestalten und Bewegungen Modi der unendlichen Ausdehnung sind, bedeuten die Seelen ... ... der Idee des Geistes, welche in Gott mit dem Geiste ebenso vereinigt ist, wie dieser mit dem Körper (»mentis humanae datur etiam in ...
... im Begriff der Veränderung liegen Widersprüche (wie in dem der Kausalität), indem wegen der veränderten Merkmale die Substanz anders, ... ... Vielheit in ihrer Qualität, auch ist sie nicht eigentlich irgendwo im Raume. »Dennoch muß sie in dem Denken, worin sie mit anderen Wesen zusammengefaßt wird ...
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